Deutsche Tageszeitung - Trump: Medien können keinen Keil zwischen Musk und mich treiben

Trump: Medien können keinen Keil zwischen Musk und mich treiben


Trump: Medien können keinen Keil zwischen Musk und mich treiben
Trump: Medien können keinen Keil zwischen Musk und mich treiben / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat Darstellungen zurückgewiesen, wonach sein Berater Elon Musk der wahre Anführer im Weißen Haus sei. Versuche, einen Keil zwischen ihn und Musk zu treiben, seien gescheitert, sagte Trump in einem am Samstag in Auszügen veröffentlichten Interview mit dem Sender Fox News. "Sie machen das ständig."

Textgröße ändern:

In der Stimme eines Nachrichtensprechers fuhr Trump fort: "Wir haben eine Eilmeldung: Donald Trump hat die Kontrolle über die Präsidentschaft an Elon Musk übergeben. Präsident Musk wird heute Abend an einer Kabinettssitzung teilnehmen ...".

Trump sagte, Musk und er hätten über ihre Darstellung in den Medien gesprochen. "Elon hat mich angerufen", sagte der US-Präsident in dem Fox-Interview, das am Dienstag in voller Länge ausgestrahlt werden soll. "Er sagte, 'Weißt Du, sie versuchen, uns auseinanderzubringen' Ich sagte: 'Absolut.'" Die Menschen in den USA wüssten jedoch, was die Medien angeblich vorhätten. "Die Leute sind schlau", sagte Trump. "Sie verstehen es."

Trump ist dafür bekannt, es nicht zu mögen, von jemandem aus seinem Umfeld in den Schatten gestellt zu werden. Es gab Spekulationen, dass Musk durch seine große Medienpräsenz in Ungnade bei Trump fallen könnte. Der in Südafrika geborene Tech-Milliardär leitet nominell zwar nur die neue Abteilung für staatliche Effizienz (Doge). In dieser Funktion ist Musk jedoch maßgeblich an dem von Trump angestrebten massiven Personal- und Kostenabbau in den Bundesbehörden beteiligt.

Zuletzt hatte das "Time"-Magazin ein Titelbild veröffentlicht, das Musk hinter dem bekannten Präsidenten-Schreibtisch im Oval Office im Weißen Haus zeigt. Kürzlich brachte Musk zudem leger gekleidet seinen vier Jahre alten Sohn mit ins Büro des Präsidenten und sprach bei dem Pressetermin länger als Trump.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Ilse Aigner widerspricht Pessimisten: "Unser Land ist kein Problemfall"

Die als mögliche erste Bundespräsidentin gehandelte bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) hat vor zu viel Pessimismus in Deutschland gewarnt. "Unser Land hat Probleme. Aber unser Land ist kein Problemfall", schrieb Aigner in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Deutschland habe eine Zukunft, "und die sollten wir uns von niemandem nehmen lassen".

Anthropics KI-Modell Claude gibt US-Polizei falschen Hinweis zu Mordfall

Eine Künstliche Intelligenz (KI) des Unternehmens Anthropic hat der US-Polizei einen falschen Hinweis zu einem Mordfall gegeben. Der gefälschte Tipp sei im Juli auf der Website PhillyUnsolvedMurders.com eingegangen, berichtete die Polizei in Philadelphia am Freitag (Ortszeit). Die Behörde warf Anthropic vor, sie erst mit zwei Monaten Verspätung über den Vorfall informiert zu haben.

Ex-CSU-Chef Seehofer kritisiert Merz: "Massiver Glaubwürdigkeitsverlust"

Ex-CSU-Chef Horst Seehofer hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) einen "massiven Glaubwürdigkeitsverlust" bescheinigt und dringt auf eine Kurskorrektur. Das Sofortprogramm von CDU und CSU habe an erster Stelle eine Senkung der Stromsteuer für alle versprochen – "passiert ist nichts", sagte der frühere bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag. "Friedrich Merz hat durch den Bruch von Wahlversprechen einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust erlitten."

Mecklenburg-Vorpommern: Rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen starten am Montag

Grünes Licht für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen in Mecklenburg-Vorpommern: Nach SPD und Linken haben am Wochenende auch die Grünen der Aufnahme von Gesprächen zur Regierungsbildung zugestimmt. Ein kleiner Landesparteitag in Rostock votierte am Samstag nach Angaben eines Parteisprechers einstimmig für Koalitionsverhandlungen. Diese sollen nach SPD-Angaben am Montag in Schwerin beginnen.

Textgröße ändern: