Deutsche Tageszeitung - Trump unterzeichnet Dekret gegen Preiswucher bei Veranstaltungstickets

Trump unterzeichnet Dekret gegen Preiswucher bei Veranstaltungstickets


Trump unterzeichnet Dekret gegen Preiswucher bei Veranstaltungstickets
Trump unterzeichnet Dekret gegen Preiswucher bei Veranstaltungstickets / Foto: © AFP

Ein neues Dekret von US-Präsident Donald Trump soll Preiswucher bei Veranstaltungstickets begrenzen: Mit US-Musiker Kid Rock an seiner Seite unterzeichnete Trump am Montag (Ortszeit) im Weißen Haus eine Richtlinie gegen den profitablen Weiterverkauf von Tickets für Konzerte und andere Veranstaltungen.

Textgröße ändern:

"Skrupellose Zwischenhändler" verdienen laut Dekret durch "enorme Aufschläge" am Weiterverkauf von Konzerttickets. "Alle rechtlichen Mittel" sollen demnach genutzt werden, um die enormen Preissteigerungen zu beenden und "Preistransparenz" zu gewährleisten.

Der "Born Free"-Sänger Kid Rock unterstützte bereits Trumps Präsidentschaftswahlkampf. Im Oval Office trug er einen Anzug in den Farben der US-Flagge und prangerte an, dass Konzerttickets auf Onlineplattformen mit einem Profit von "400 bis 500 Prozent" verkauft würden.

Bereits Trumps Vorgänger Joe Biden hatte das Problem ins Visier genommen: Im Jahr 2024 verklagte die US-Regierung die Konzertbuchungswebsite Ticketmaster und ihre Muttergesellschaft Live Nation Entertainment wegen Monopolvorwürfen.

In einer Erklärung vom Montag wies Live Nation die Monopolvorwürfe zurück und betonte, Trumps Dekret zu unterstützen.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"

Die Berliner Landesverbände von Linken, Grünen und SPD haben sich bei einem zweiten Treffen nach der Wahl "auf einen weiteren gemeinsamen Weg verständigt". Dies geht aus einer gleichlautenden Erklärung hervor, welche die drei Parteien am Samstag verbreiteten. "In der kommenden Woche werden wir die aktuellen Gespräche zu einem Ergebnis führen", hieß es darin weiter.

Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie

Besorgte Mahnungen zum Ende einer langen Amtszeit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat wenige Monate vor seinem Ausscheiden aus dem Amt vor einer ernsthaften Gefährdung für Demokratie und Zusammenhalt in Deutschland gewarnt. In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit beklagte Steinmeier am Samstag in Bremen eine "unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte", die an den Grundfesten des Staates rüttle. Er rief die Bundesregierung auf, trotz allen Widerstands ihren Reformkurs fortzusetzen.

Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung

In Lettland haben die Bürger am Samstag unter dem Eindruck der russischen Bedrohung und wachsender wirtschaftlicher Sorgen ein neues Parlament gewählt. Sicherheit und Verteidigung prägten den Wahlkampf in dem baltischen Staat ebenso wie steigende Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und Probleme im Gesundheitssystem. Die ersten Teilergebnisse wurden für Samstagabend erwartet, das vorläufige amtliche Ergebnis für Sonntag.

Grünen-Fraktionschefinnen erklären bisherige Strategie gegen AfD für gescheitert

Die Vorsitzenden der Grünen-Bundestagsfraktion haben die bisherige Strategie ihrer Partei gegen die AfD für gescheitert erklärt und eine Kurskorrektur gefordert. "Alle bisherigen Versuche, der AfD etwas entgegenzusetzen, haben nicht gereicht", schrieben die Fraktionschefinnen Katharina Dröge und Britta Haßelmann in einem "Impulspapier", aus dem der "Spiegel" am Samstag zitierte. Für das Erstarken der in Teilen rechtsextremen AfD trügen alle demokratischen Parteien, auch die Grünen, Verantwortung.

Textgröße ändern: