Deutsche Tageszeitung - Trump schließt Rückgabe der Krim und Nato-Beitritt der Ukraine aus

Trump schließt Rückgabe der Krim und Nato-Beitritt der Ukraine aus


Trump schließt Rückgabe der Krim und Nato-Beitritt der Ukraine aus
Trump schließt Rückgabe der Krim und Nato-Beitritt der Ukraine aus / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj eine Rückgabe der von Russland annektierten Halbinsel Krim und einen Nato-Beitritt der Ukraine ausgeschlossen. "Manche Dinge ändern sich nie", schrieb Trump am Sonntagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social.

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Trump erklärte zudem, es liege an Selenskyj, den Krieg zu beenden. "Der ukrainische Präsident Selenskyj kann den Krieg mit Russland fast sofort beenden, wenn er will, oder er kann weiterkämpfen", schrieb der US-Präsident.

Trump wird am Montag - drei Tage nach seinem Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska - Selenskyj sowie mehrere europäische Spitzenpolitiker im Weißen Haus empfangen. An den Gesprächen nehmen unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte teil.

Zentrale Themen werden Sicherheitsgarantien für die Ukraine bei einer Friedenslösung und die Haltung gegenüber den russischen Gebietsansprüchen sein. Trump soll US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine in Aussicht gestellt haben.

Auf Truth Social sprach Trump nun mit Blick auf den Montag von einem "großen Tag". Es sei eine "Ehre", so viele europäische Spitzenvertreter zu empfangen.

Der US-Präsident war nach seinem Treffen mit Putin von seiner Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe im Ukraine-Krieg abgerückt. Stattdessen sprach er sich für ein umfassendes Friedensabkommen aus. Er näherte sich damit Putins Position an - und sorgte in der Ukraine und bei den westlichen Unterstützern Kiews für große Ernüchterung.

Verhandlungen für ein umfassendes Friedensabkommen würden viel länger dauern als eine theoretisch sehr schnell umsetzbare Waffenruhe. Die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten befürchten, dass Russland lediglich auf Zeit spielt und weitere militärische Geländegewinne in der Ukraine erzielen will.

(L.Svenson--DTZ)

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