Deutsche Tageszeitung - Abgeordnetenhauswahl Berlin: SPD schlägt Steffen Krach als Spitzenkandidaten vor

Abgeordnetenhauswahl Berlin: SPD schlägt Steffen Krach als Spitzenkandidaten vor


Abgeordnetenhauswahl Berlin: SPD schlägt Steffen Krach als Spitzenkandidaten vor
Abgeordnetenhauswahl Berlin: SPD schlägt Steffen Krach als Spitzenkandidaten vor / Foto: © AFP/Archiv

Die Berliner SPD will mit Steffen Krach in das Rennen um das Amt des Regierenden Bürgermeisters bei der Abgeordnetenhauswahl im kommenden Jahr ziehen. Der geschäftsführende SPD-Landesvorstand schlug den 46-Jährigen am Mittwoch einstimmig als Spitzenkandidaten vor, wie der Landesverband in Berlin mitteilte. Krach ist derzeit Präsident der Region Hannover. In Berlin wird am 20. September 2026 ein neues Landesparlament gewählt.

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"Steffen Krach bringt als erfahrener und erfolgreicher Politiker Kraft, Erfahrung und Ideen für ein besseres Berlin mit", erklärte der geschäftsführende Landesvorstand. Er stehe "für eine ambitionierte Politik, die nicht verwaltet, sondern Berlin im Sinne der Menschen gestaltet".

Die SPD bekräftigte ihr Ziel, bei der Abgeordnetenhauswahl im nächsten Jahr stärkste Partei zu werden und "wieder mehr sozialdemokratische Politik durchsetzen zu können". "Unser Ziel ist es, das Amt des Regierenden Bürgermeisters für die SPD zurückzugewinnen", erklärte der geschäftsführende Landesvorstand. Der Landesparteitag am 15. November soll entdültig über die Nominierung entscheiden.

Der in Hannover geborene Krach arbeitete in der Vergangenheit bereits viele Jahre in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung beziehungsweise Bildung, Jugend und Wissenschaft. Zunächst war er dort von 2006 bis 2012 in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Leiter des Büros der damaligen Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

Von 2012 bis 2014 leitete der Diplompolitologe in der SPD-Bundestagsfraktion die Bund-Länder-Koordinierungsstelle, bevor er als Staatssekretär für Wissenschaft in die Berliner Senatsverwaltung zurückkehrte. 2016 wechselte er in die Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung. Seit November 2021 ist der dreifache Familienvater Präsident der Region Hannover.

(V.Varonivska--DTZ)

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