Deutsche Tageszeitung - Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden

Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden


Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden
Freie Wähler in Bayern bestätigen Aiwanger als Landesvorsitzenden / Foto: © AFP/Archiv

Die Freien Wähler in Bayern haben ihren Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger im Amt bestätigt. Bei einer Landesversammlung am Samstag in Straubing erhielt der 54-Jährige 82,3 Prozent der Delegiertenstimmen. Der bayerische Wirtschaftsminister und Vizeministerpräsident hatte keinen Gegenkandidaten. Aiwangers Wiederwahl sei ein "starkes Signal und Rückenwind" für die bayerische Kommunalwahl im kommenden Jahr, erklärte die Partei.

Textgröße ändern:

Aiwanger ist seit März 2006 Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern, seit 2010 ist er auch ihr Bundesvorsitzender. Die größten Erfolge konnten die Freien Wähler mit Aiwanger in Bayern feiern, wo sie seit 2008 im Landtag vertreten sind und seit 2018 zusammen mit der CSU die Landesregierung stellen. Aiwangers Ziel, die Freien Wähler in den Bundestag zu bringen, verfehlte die Partei bei der jüngsten Bundestagswahl deutlich.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Trump: US-Armee bleibt bis Einhaltung des "echten Abkommens" nahe Iran stationiert

Nach der Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump einen Verbleib der US-Armee in der Nähe des Iran bekanntgegeben. "Alle US-Schiffe, Flugzeuge und Armeeangehörigen" würden "im und um den Iran herum stationiert bleiben, bis das erzielte echte Abkommen vollständig eingehalten wird", erklärte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. Andernfalls werde "stärker geschossen werden, als es jemals jemand gesehen hat", fügte er hinzu.

Guterres: Israelische Angriffe im Libanon gefährden Waffenruhe im Iran-Krieg

Die massiven israelischen Angriffe im Libanon gefährden nach Auffassung von UN-Generalsekretär António Guterres die am Dienstag vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. "Die anhaltenden militärischen Aktivitäten im Libanon stellen eine ernsthafte Gefahr für die Waffenruhe und die Bemühungen um einen dauerhaften und umfassenden Frieden in der Region dar", erklärte Guterres' Sprecher am Mittwoch (Ortszeit).

Beendigung des Iran-Krieges: Nouripour fordert "eigenständige Rolle" Deutschlands

Der grüne Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour hat eine zentrale Rolle Deutschlands bei der Sicherung einer Friedenslösung im Iran-Krieg gefordert. "Jetzt gilt es, sich im europäischen Geleit eine eigenständige Rolle zu erarbeiten", sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Die bisherige Kopf-im-Sand-Haltung der Bundesregierung war nicht im Interesse Deutschlands."

Trump wiederholt nach Treffen mit Rutte Kritik an Nato

Nach seinem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte hinter verschlossenen Türen im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik an dem Verteidigungsbündnis wiederholt. "Die Nato war nicht da, als wir sie brauchten und sie wird auch nicht da sein, falls wir sie wieder brauchen", erklärte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. "Erinnert euch an Grönland, dieses große, schlecht geführt Stück Eis", fügte er hinzu, ohne weitere Angaben zu machen.

Textgröße ändern: