Deutsche Tageszeitung - ADAC: Am Montag bislang keine weitere deutliche Verteuerung bei Spritpreisen

ADAC: Am Montag bislang keine weitere deutliche Verteuerung bei Spritpreisen


ADAC: Am Montag bislang keine weitere deutliche Verteuerung bei Spritpreisen
ADAC: Am Montag bislang keine weitere deutliche Verteuerung bei Spritpreisen / Foto: © AFP/Archiv

Der seit Beginn des Iran-Kriegs stetige Anstieg der Spritpreise an Deutschlands Tankstellen hat sich am Montagmorgen zunächst nicht fortgesetzt. In der "üblichen Preisspitze um 7.15 Uhr" zeichnete sich keine weitere deutliche Verteuerung der Kraftstoffpreise im Vergleich zum Vortag ab, wie der ADAC in München mitteilte. Ein Liter Super E10 kostete demnach im bundesweiten Schnitt 2,043 Euro, ein Liter Diesel 2,177.

Textgröße ändern:

Um 8.30 Uhr lagen die Preise laut ADAC-Daten wieder leicht darunter: Super E10 kostete 1,999 Euro pro Liter, Diesel 2,135 Euro. Am Sonntag hatte der Autofahrerclub Tagesdurchschnittspreise von 1,984 Euro für Super E10 und 2,117 Euro für Diesel ermittelt.

Im Februar hatte der Dieselpreis im Monatsschnitt noch bei 1,722 Euro gelegen, der Benzinpreis bei 1,760 Euro. Der Iran-Krieg hat den Rohölpreis kräftig steigen lassen. Der Iran kontrolliert die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean verbindet. Rund ein Fünftel der weltweiten Ölproduktion wird über diese Handelsroute transportiert.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Drogenbeauftragter Streeck fordert hartes Vorgehen gegen illegales Glücksspiel

Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), hat vor massiven Gefahren durch illegales Glücksspiel gewarnt und ein härteres Vorgehen von Bund und Ländern gefordert. "Wir haben es mit einer höchst gefährlichen Lage zu tun, die unser Gemeinwesen zu untergraben droht", sagte Streeck den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. Der Staat müsse hier konsequenter handeln: "Wer mit Sucht und Illegalität Geld verdient, darf sich in Deutschland nicht sicher fühlen."

Verfassungsschutz stellt gesonderte Beobachtung von Scientology ein

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat die planmäßige Beobachtung der Scientology-Organisation eingestellt. "Nachdem die 'Scientology Organisation' auf Bundesebene in den letzten Jahren an Relevanz verloren hat, wird ihre Bearbeitung im BfV nicht länger als bundesweiter, eigenständiger Phänomenbereich fortgeführt", teilte die Behörde am Freitag auf AFP-Anfrage mit. Damit entfalle auch die gesonderte Ausweisung von Scientology im Verfassungsschutzbericht.

Behörde: Trump in millionenschwere Finanztransaktionen mit US-Konzernen verwickelt

US-Präsident Donald Trump ist nach Behördenangaben im ersten Quartal dieses Jahres in Finanztransaktionen mit US-Konzernen im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Dollar verwickelt gewesen. Am Donnerstag veröffentlichte Angaben des Office of Government Ethics führen in dem Zusammenhang den Kauf von Wertpapieren von Tech-Schwergewichten wie Amazon, Apple und Microsoft auf, des weiteren vom Chiphersteller Nvidia und dem Flugzeughersteller Boeing.

Behörden: 21 Tote nach massivem russischen Angriff auf Kiew

Durch den jüngsten russischen Angriff auf Kiew mit hunderten Drohnen und dutzenden Raketen sind nach Behördenangaben mindestens 21 Menschen getötet worden. Einsatzkräfte durchsuchten Trümmer eines Gebäudes im Stadtteil Darnytskyji weiter nach Opfern, teilte der staatliche Katastrophenschutz am Freitag mit. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zeigte sich derweil besorgt angesichts "intensivierter" militärischer Aktivitäten in der Nähe mehrerer Atomanlagen in der Ukraine.

Textgröße ändern: