Deutsche Tageszeitung - Merz trifft norwegischen Regierungschef Störe und besucht Weltraumbahnhof

Merz trifft norwegischen Regierungschef Störe und besucht Weltraumbahnhof


Merz trifft norwegischen Regierungschef Störe und besucht Weltraumbahnhof
Merz trifft norwegischen Regierungschef Störe und besucht Weltraumbahnhof / Foto: © AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) trifft am Freitag in Norwegen den norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Störe. Zum Auftakt am Vormittag besuchen beide den Weltraumbahnhof Andöya, von dem aus auch das bayerische Start-Up Isar Aerospace mit eigenen Raketen startet, um später europäische Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Merz und Störe wollen dort gegen 10.30 Uhr gemeinsam vor die Presse treten und danach an einem Runden Tisch mit Unternehmen aus beiden Ländern zur Weltraumkooperation teilnehmen.

Textgröße ändern:

Merz fliegt dann weiter zum Stützpunkt Bardufoss, wo er zusammen mit Störe und dem kanadischen Premierminister Mark Carney die Nato-Übung "Cold Response" besuchen wird, an der in diesem Jahr 11.800 Soldaten von Heer, Marine und Luftwaffe teilnehmen - darunter rund 1600 Soldaten der Bundeswehr. Gegen 15.25 Uhr ist dort eine weitere Pressekonferenz geplant. Zusammen mit Merz wollten für den zweitägigen Besuch auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) ab Donnerstagabend nach Norwegen reisen. Neben der gemeinsamen Nato-Mitgliedschaft und der Weltraum-Kooperation verbindet Norwegen und Deutschland eine enge Energiepartnerschaft: Norwegen ist mit rund 33 Prozent Anteil Deutschlands mit Abstand wichtigster Erdgas-Lieferant - und aus norwegischer Sicht der wichtigste Abnehmer.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Russland greift ukrainische Hauptstadt Kiew an - laut Militärverwaltung ein Toter

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit acht Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen, darunter laut Behörden Wohnhäuser. Der Militärverwaltung zufolge wurde dabei in der Nacht zu Sonntag ein Mensch getötet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte derweil auf die Proteste gegen die Ablösung von Verteidigungsminister Mychailo Fedorow und deutete Veränderungen in der Armeeführung an.

Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union leicht aus - auch SPD und Grüne legen zu

Die AfD hat im aktuellen Sonntagstrend ihren Vorsprung vor der Union leicht vergrößert: Laut der Erhebung, die das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die "Bild am Sonntag" erstellt, steigerte sich die Alternative für Deutschland um einen Punkt und kommt nun auf 29 Prozent. Damit liegt die AfD im Sonntagstrend weiter an der Spitze. CDU/CSU verloren einen Punkt und liegen aktuell bei 21 Prozent.

Selenskyj reagiert auf anhaltende Proteste und erwägt Änderungen an Armeespitze

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf die anhaltenden Proteste gegen die Ablösung von Verteidigungsminister Mychailo Fedorow reagiert und Veränderungen in der Armeeführung angedeutet. "Es gab gestern und heute viele Beratungen. Natürlich höre ich, was die Menschen sagen", sagte Selenskyj am Samstagabend in einer Videobotschaft. Er habe sowohl mit Fedorow als auch mit Armeechef Oleksander Syrsky gesprochen. "Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet", sagte Selenskyj. In ukrainischen Medien wurde über eine mögliche Entlassung des Armeechefs spekuliert.

Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"

Erstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind nach Angaben der USA zwei US-Soldaten getötet worden. Sie wurden am Freitag bei iranischen Raketen- und Drohnenangriffen in Jordanien getötet, wie das US-Regionalkommando Centcom am Samstag mitteilte. Ein weiterer US-Soldat wird demnach vermisst. Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, drohte den USA nach der jüngsten Angriffswelle auf sein Land mit "unvergesslichen Lektionen".

Textgröße ändern: