Deutsche Tageszeitung - Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz

Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz


Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz
Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist einem Medienbericht zufolge im Zusammenhang mit den geplanten Verhandlungen mit den Iran in die Schweiz. Witkoff sei am Freitag aufgebrochen, berichtete das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten US-Beamten. Ob sich der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump dort mit iranischen Vertretern treffen wird, war zunächst unklar.

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Nach der Absage des für Freitag geplanten Verhandlungsauftakts sei Washington darum bemüht, die Gespräche mit Teheran "wieder in Gang zu bringen", meldete der US-Sender CNN. Neben Witkoff sei auch Trumps Schwiegersohn und Gesandter Jared Kushner involviert. Er hält sich laut "Axios" bereits in der Schweiz auf.

Der für Freitag vorgesehene Beginn vertiefter Verhandlungen in der Schweiz zwischen dem Iran und den USA nach dem Abschluss des Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs war am Donnerstag kurzfristig abgesagt worden. Das Weiße Haus teilte mit, dass US-Vizepräsident JD Vance nicht wie geplant in die Schweiz reisen werde. Die Schweizer Regierung erklärte, sie setze die Vorbereitungsarbeiten fort", um die Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt "moderieren" zu können.

Im Gegensatz zur US-Seite hatte die iranische Regierung nach Angaben der Agentur Tasnim nie bestätigt, dass eine Delegation in die Schweiz fahren sollte.

Das unter Vermittlung Pakistans und Katars ausgehandelte Rahmenabkommen sieht vor, binnen 60 Tagen einen endgültigen Vertrag für eine umfassende Friedenslösung auszuhandeln. Inhalt der Übereinkunft ist außerdem ein Ende der Gefechte auch im Libanon. Darüber hinaus hatte Teheran eine Verdünnung des hochangereicherten Urans in Aussicht gestellt. Diese Maßnahme soll das Land am Bau der Atombombe hindern. Die Rahmenvereinbarung sieht auch eine Öffnung der monatelang blockierten Straße von Hormus vor.

(W.Uljanov--DTZ)

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