Deutsche Tageszeitung - Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt

Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt


Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt
Kubicki erwartet FDP-Ergebnis von fünf bis sechs Prozent in Sachsen-Anhalt

Trotz Umfragewerten von drei bis vier Prozent rechnet FDP-Chef Wolfgang Kubicki mit dem Einzug seiner Partei in den Landtag von Sachsen-Anhalt. Auch für die übrigen Parteien legte er Prognosen vor.

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FDP-Bundesvorsitzender Wolfgang Kubicki rechnet bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem Ergebnis seiner Partei zwischen fünf und sechs Prozent. Aktuelle Umfragen sahen die Liberalen zum Zeitpunkt des Berichts lediglich bei drei bis vier Prozent und damit unterhalb der Fünfprozenthürde.

Bei einem Wahlkampfauftritt auf dem Wasserschloss Westerburg in der Gemeinde Huy trat Kubicki gemeinsam mit der FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens auf. Der 74-Jährige sagte, eine Partei müsse zunächst selbst an ihren Erfolg glauben. Seit seinem Amtsantritt als FDP-Vorsitzender vor zwölf Wochen hätten sich die Umfragewerte vielerorts verdoppelt.

Kubicki begründete die Bedeutung eines FDP-Einzugs mit der wirtschaftspolitischen Ausrichtung des künftigen Landtags. Nach seiner Darstellung brauche es eine liberale Kraft, die die CDU auf einen aus seiner Sicht vernünftigen wirtschaftlichen Kurs bringe und eine weitere Verschiebung der Union nach links verhindere.

Für die Wahl sagte Kubicki der AfD eine Verfehlung der absoluten Mehrheit voraus. Die CDU werde seiner Prognose zufolge unter 20 Prozent fallen. Die SPD sah er bei sechs bis sieben Prozent, die Linke bei elf bis zwölf Prozent. Für Grüne und BSW nannte er jeweils eine Spanne von 4,9 bis 5,1 Prozent.

Kubicki erklärte außerdem, er arbeite darauf hin, dass die FDP bei einer Landtagswahl stärker abschneide als die SPD. Bei der konkreten Abstimmung entscheiden rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt über die Zusammensetzung des Landtags.

Unabhängig vom Abschneiden der Parteien erwartet Kubicki, dass CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze Ministerpräsident bleibt. Seine Begründung: Für den AfD-Politiker Ulrich Siegmund werde sich keine Mehrheit finden.

(L.Møller--DTZ)

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