Deutsche Tageszeitung - Lakers befreien sich ohne Schröder - nächster Rückschlag für Theis und die Bulls

Lakers befreien sich ohne Schröder - nächster Rückschlag für Theis und die Bulls


Lakers befreien sich ohne Schröder - nächster Rückschlag für Theis und die Bulls
Lakers befreien sich ohne Schröder - nächster Rückschlag für Theis und die Bulls / Foto: ©

Dennis Schröder ist noch eine Weile zum Zuschauen verdammt, doch auch ohne den deutschen Basketball-Nationalspieler haben die Los Angeles Lakers einen immens wichtigen Sieg im Kampf um die direkte Play-off-Teilnahme in der NBA eingefahren. Der Titelverteidiger erkämpfte gegen die zuletzt starken Denver Nuggets ein 93:89 und durchbrach nach drei Niederlagen den Abwärtstrend.

Textgröße ändern:

Schröder war in das Corona-Protokoll der NBA aufgenommen worden und steht 10 bis 14 Tage nicht zur Verfügung, er könnte damit bis zum Ende der Hauptrunde fehlen. Schon einmal war der 27-Jährige wegen einer Quarantäne mehrere Spiele nicht einsetzbar gewesen, auf die Chance zur Corona-Impfung hatte er bis zuletzt verzichtet.

Gegen die Nuggets, zuletzt mit fünf Siegen in Serie und seit Montag für die Play-offs qualifiziert, fehlte auch LeBron James erneut. Der Superstar war gerade erst aus einer langen Verletzungspause zurückgekehrt, klagte nun aber wieder über Knöchelprobleme. So ruhten die Hoffnungen vor allem auf Anthony Davis, und der führte sein Team mit 25 Punkten und sieben Rebounds zum Sieg.

Damit festigte L.A. den wichtigen sechsten Rang der Western Conference, auch, weil Verfolger Portland Trail Blazers bei den Atlanta Hawks mit 114:123 unterlag. Ab Rang sieben führt der Weg in die Play-offs nur noch über den Umweg des Play-in-Tournaments.

Dieses ist für Daniel Theis und die Chicago Bulls kaum noch zu erreichen. Der einstige Serienmeister verlor gegen die Philadelphia 76ers mit 94:106 und liegt als Zwölfter im Osten recht deutlich hinter dem wichtigen zehnten Rang. Center Theis bekam mit Abstand die meiste Spielzeit bei den Bulls (40:11 Minuten) und holte acht Rebounds und elf Punkte.

Platz zehn festigten dagegen die Washington Wizards ohne den Deutschen Isaac Bonga durch ein 154:141 gegen die Indiana Pacers. Die Wizards beendeten damit auch die Play-off-Hoffnungen der Cleveland Cavaliers, Team von Isaiah Hartenstein.

Moritz Wagner stand für Orlando Magic indes mehr als 40 Minuten auf dem Parkett und überzeugte beim 119:112 bei den Detroit Pistons (10 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists), Orlando hat aber keine Chance mehr auf die Play-offs.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Dortmund "versenkt": Pressestimmen zur BVB-Niederlage

In Bodö kann man mal verlieren. Doch auch wenn es vor Borussia Dortmund (0:1) nördlich des Polarkreises schon andere "Giganten" des europäischen Fußballs erwischt hatte, war die Freude in Norwegen groß über den neuerlichen Triumph von Bodö/Glimt. Die Lokalzeitung Avisa Nordland berichtete stolz vom "Glimt-Schock" und der nächsten "Europa-Großtat", das Dagbladet spöttelte: "Dortmund verlässt das Aspmyra mit eingezogenem Schwanz." - Norwegische Medienreaktionen zum Champions-League-Spiel am Mittwochabend:

Medien: FIFA strebt nach "Fall Balogun" Regeländerung an

Nach dem "Fall Balogun" und den daraus entstandenen Vorwürfen gegen Gianni Infantino will der Fußball-Weltverband FIFA offenbar seine Regularien zur Verhängung von Sperren ändern. Wie ESPN und The Athletic berichten, stehe das Vorhaben auf der Agenda der Sitzung des FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. The Athletic liege ein Dokument vor, das den konkreten Vorschlag behandelt, schrieb das US-Medium.

"Ex and the City": Guardiola schockierter Beobachter

Pep Guardiola blickte unter seiner Schiebermütze ungläubig, ja teils schockiert auf das, was da mit seinem früheren Team in der Champions League passierte. Manchester City wurde von Titelverteidiger Paris Saint-Germain am zweiten Spieltag der Ligaphase beim 2:4 (0:3) streckenweise vorgeführt, der Guardian sprach von einem "gebieterischen" Auftritt von PSG, die Sun witzelte von einem "traumatisierten" Star-Trainer Guardiola beim Spiel unter dem Motto "Ex and the City".

Mourinho sauer: La Liga will "Spieler fertigmachen"

Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat mit großem Unverständnis auf die Bekanntgabe der Sperre gegen Stürmer Vinícius Jr. reagiert - und das einmal mehr mit deutlichen Worten klargemacht. Vor allem der Zeitpunkt der Bekanntmachung stieß dem Portugiesen sauer auf. "Die machen das jetzt ganz schamlos. Die Katze ist aus dem Sack. Zwei Stunden vor dem Spiel muss ein Spieler erfahren, dass er eine Sperre von vier Spielen hat", sagte Mourinho empört in Richtung der Verantwortlichen von La Liga.

Textgröße ändern: