Deutsche Tageszeitung - Olympia: Bis zu 10.000 einheimische Zuschauer zugelassen

Olympia: Bis zu 10.000 einheimische Zuschauer zugelassen


Olympia: Bis zu 10.000 einheimische Zuschauer zugelassen
Olympia: Bis zu 10.000 einheimische Zuschauer zugelassen / Foto: ©

Maximal 10.000 einheimische Zuschauer werden bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) in den Wettkampfstätten zugelassen. Dies teilten die Organisatoren am Montag mit. Allerdings könnten die Wettbewerbe der in 32 Tagen beginnenden Spiele in Japans Hauptstadt auch hinter verschlossenen Türen stattfinden, sollten die Infektionszahlen wieder ansteigen.

Textgröße ändern:

"In Anbetracht der Regierungsbeschränkungen für öffentliche Veranstaltungen wird das Zuschauerlimit für die Olympischen Spiele auf 50 Prozent der Kapazität der Austragungsorte festgelegt, bis zu einem Maximum von 10.000 Personen in allen Wettkampfstätten", hieß es in der Erklärung der Organisatoren. Ausländische Zuschauer wurden im März grundsätzlich ausgeschlossen.

Vor dem Treffen sagte Präsident Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC), er sei "absolut sicher, dass es eine Entscheidung sein wird, die das japanische Volk und alle Teilnehmer am besten schützt".

Hochrangige medizinische Experten, darunter Top-Berater der Regierung, hatten zuletzt erklärt, dass es aus gesundheitlicher Sicht "ideal" wäre, die Spiele hinter verschlossenen Türen abzuhalten.

Die japanische Impfkampagne verläuft weiter schleppend. Nur etwas mehr als sechs Prozent der Bevölkerung war am Montag vollständig gegen das Coronavirus geimpft, bei den Athletinnen und Athleten erwartet das IOC eine Impfquote von mehr als 80 Prozent.

Eine Entscheidung darüber, wie viele Fans bei den Paralympischen Spielen (24. August bis 5. September) erlaubt sein werden, wird bis zum 16. Juli aufgeschoben, fügten die Organisatoren in ihrer Erklärung hinzu.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Bericht: Keßler sagt Merz für Staatsministerinnen-Posten ab

Die frühere Fußball-Nationalspielerin Nadine Keßler wird einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge nicht als Staatsministerin für Sport und Ehrenamt in das Regierungsteam von Bundeskanzler Friedrich Merz wechseln. Die 38-Jährige, derzeit UEFA-Direktorin für den Frauenfußball, soll demnach dem Bundeskanzleramt abgesagt haben. Die Bild beruft sich auf Informationen aus Regierungskreisen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wollte den Bericht auf SID-Anfrage nicht kommentieren.

Freies Training: Antonelli auch in Zandvoort stark

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli bleibt auch nach der Sommerpause der Gejagte in der Formel 1. Im einzigen freien Training zum Großen Preis der Niederlande in Zandvoort setzte sich der italienische Mercedes-Pilot mit einer Rundenzeit von 1:12,949 Minuten durch. Damit geht Antonelli, der nach elf Rennen 50 Punkte vor seinem ersten Verfolger Lewis Hamilton in der Gesamtwertung liegt, als Topfavorit in das Sprint-Qualifying (16.30 Uhr/Sky).

Bayer: Andrich muss Kapitänsbinde an Tapsoba abgeben

Bayer Leverkusens neuer Trainer Carles Martínez hat die Entmachtung von Kapitän Robert Andrich (31) bestätigt. Ab sofort fungiere Edmond Tapsoba als Spielführer der Werkself, Torjäger Patrik Schick sei dessen Vertreter, stellte der Spanier vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal am Samstag (13.30 Uhr/Sky) beim Drittligsten SV Wehen Wiesbaden klar.

Fiebich hebt Daumen für die WM: "Werde auf jeden Fall spielen"

Nach der Absage von Starspielerin Satou Sabally hat Leonie Fiebich gute Nachrichten für das deutsche Basketball-Nationalteam vor der Heim-WM in Berlin. "Ich werde auf jeden Fall spielen, das nehme ich mir fest vor", sagte WNBA-Profi Fiebich (New York Liberty) bei sportschau.de

Textgröße ändern: