Deutsche Tageszeitung - Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern

Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern


Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern
Podolski vermisst "Herzblut" bei Nationalspielern / Foto: © FIRO/SID

Rio-Weltmeister Lukas Podolski vermisst bei den deutschen Fußball-Nationalspielern die letzte Begeisterung für die DFB-Elf. "Die Mannschaft tritt auf der Stelle und stagniert. Man weiß nicht so recht, woran man ist und wo man steht. Mir fehlen so ein bisschen das Herzblut, die Emotionen, die positive Stimmung in und um die Mannschaft. So, wie es zum Beispiel zu meiner Zeit war", sagte der 130-malige Nationalspieler dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwoch-Ausgabe).

Textgröße ändern:

Podolski, der aktuell beim polnischen Erstligisten Gornik Zabrze unter Vertrag steht, fordert daher: "Die Nationalmannschaft muss es wieder hinbekommen, Begeisterung zu entfachen." Hansi Flick sei für ihn dafür allerdings absolut der richtige Trainer.

Für die aktuelle Stürmerkrise sieht der 36 Jahre alte Angreifer keine schnelle Lösung. "Den klassischen Mittelstürmer, der große Torgefahr ausstrahlt, den haben wir seit einigen Jahren nicht mehr. Miro Klose und Mario Gomez waren die letzten ihrer Art. Aber diesen Stürmertypen kann man sich auf die Schnelle auch nicht backen, deshalb darf man das nicht immer beklagen und beweinen, sondern man muss nun andere Lösungen finden."

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Gladbacher Matchwinner Mohya: "Top, top, top"

Im Mittelpunkt des Gladbacher Jubels über den erhofften Befreiungsschlag stand ein 17-Jähriger: Wael Mohya war nach dem 3:2 (1:1) der Borussia beim VfB Stuttgart mit einem Tor und einer Vorlage der Mann des Abends.

Rummenigge über Kane: "Alle lieben Harry"

Karl-Heinz Rummenigge hat sich in die große Riege der "Fans" von Harry Kane eingereiht und den Topfavoriten auf den Ballon d'Or schon vor der Vergabe des Goldenen Balles als würdigen Preisträger geadelt. Kane überzeuge nicht nur mit herausragenden Statistiken und als "Quarterback" auf dem Platz, sondern auch als "Gegenentwurf" des modernen, viel zu oft auf bloße Inszenierung bedachten Fußballers, schrieb der frühere Bayern-Boss in Münchner Merkur/tz.

Formel 1: Antonelli Zweiter im Training von Austin

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli kann trotz eines nicht perfekten Auftakts in Austin auf den entscheidenden Schritt in Richtung Titelgewinn in der Formel 1 hoffen. Am Trainingsfreitag in Texas belegte der 20-jährige Italiener den zweiten Platz hinter Charles Leclerc (1:35,291 Minuten) und war dabei nur 42 Tausendstelsekunden langsamer als der Ferrari-Pilot.

Gladbach wendet historischen Fehlstart ab

Borussia Mönchengladbach hat einen historischen Bundesliga-Fehlstart abgewendet. Die arg gebeutelte Mannschaft von Trainer Alexander Blessin siegte überraschend, aber verdient beim VfB Stuttgart mit 3:2 (1:1) und holte nach sechs Niederlagen seit Saisonstart die ersten Punkte.

Textgröße ändern: