Deutsche Tageszeitung - Ferrari gewinnt 100 Jahre nach der Premiere in Le Mans

Ferrari gewinnt 100 Jahre nach der Premiere in Le Mans


Ferrari gewinnt 100 Jahre nach der Premiere in Le Mans
Ferrari gewinnt 100 Jahre nach der Premiere in Le Mans / Foto: © IMAGO/PanoramiC/Joao Filipe/IMAGO/PanoramiC/Joao Filipe

100 Jahre nach der Premiere des Klassikers hat Ferrari bei seiner Rückkehr die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Nach 50-jähriger Abstinenz holten die Italiener Alessandro Pier Guidi und Antonio Giovinazzi mit dem Briten James Calado bei der 91. Auflage den Sieg für den italienischen Hersteller.

Textgröße ändern:

Ferrari beendete am Sonntag eine lange Siegesserie von Toyota, die Japaner hatten die vergangenen fünf Rennen auf dem 13,6 km langen französischen Traditionskurs gewonnen. Die Titelverteidiger Sebastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen. Der dreimalige Le-Mans-Gewinner Andre Lotterer wurde mit dem Franzosen Kevin Estre und dem Belgier Laurens Vanthoor im Porsche Elfter.

Die beiden führenden Autos lagen selten mehr als 20 Sekunden auseinander, Toyota verlor dann viel Zeit, als Hirakawa nach einem Verbremser in eine Seitenbegrenzung prallte. 20 Minuten vor dem Ende startete der Ferrari beim letzten Boxenstopp nicht mehr, der Vorsprung schrumpfte auf weniger als eine Minute - doch es reichte.

300.000 Fans verfolgten das Spektakel entlang der Strecke, mehr als ein Drittel der 62 gemeldeten Autos kam beim Grand Prix d'Endurance les 24 Heures du Mans nicht ins Ziel. US-Basketballstar LeBron James hatte das Rennen am Samstag gestartet. Die Premiere hatte im Mai 1923 stattgefunden.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or

Geht es nach Lothar Matthäus, gebührt Bayern Münchens Stürmerstar Harry Kane der Ballon d'Or 2026. Für ihn sei Kane der Spieler, der die Trophäe "am meisten verdient hat", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne beim TV-Sender Sky. Die prestigeträchtige Auszeichnung wird am 26. Oktober in London vergeben.

"Hat Spaß gemacht": Williams-Schwestern verlieren bei Comeback

Die Tennis-Ikonen Serena und Venus Williams haben ihr erstes gemeinsames Match seit vier Jahren auf der WTA-Tour verloren. Die US-Schwestern mussten sich bei ihrem mit Spannung erwarteten Doppel-Comeback beim Turnier in Cincinnati ihrer Landsfrau Peyton Stearns und der Ukrainerin Marta Kostjuk mit 2:6, 6:1, 8:10 geschlagen geben.

Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale

Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Amerikaner Tommy Paul oder Adolfo Vallejo aus Paraguay.

Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"

Für Bundestrainer Otto Becker darf die angespannte Situation um Olympiasieger Christian Kukuk bei den Weltmeisterschaften in Aachen nichts und niemanden mehr beeinflussen. "Was auch immer passiert oder passiert ist, darf hier keine Rolle spielen", sagte Becker dem SID vor Beginn der Springreit-Wettkämpfe in der Soers: "Hier steht das Team im Vordergrund. Das ist das Wichtigste - man muss Respekt voreinander haben."

Textgröße ändern: