Deutsche Tageszeitung - Sieg im Generationen-Duell: Littler stürmt ins Viertelfinale

Sieg im Generationen-Duell: Littler stürmt ins Viertelfinale


Sieg im Generationen-Duell: Littler stürmt ins Viertelfinale
Sieg im Generationen-Duell: Littler stürmt ins Viertelfinale / Foto: © IMAGO/PRO SPORTS IMAGES/SID

Shootingstar Luke Littler hat seinen sensationellen Siegeszug bei der Darts-WM fortgesetzt und ist in das Viertelfinale gestürmt. Der 16 Jahre alte Engländer bezwang am Samstag im hochklassigen Generationen-Duell den niederländischen Altmeister Raymond van Barneveld 4:1. In der Runde der letzten Acht trifft der Junioren-Weltmeister am Neujahrstag auf Brendan Dolan, der überraschend Gary Anderson mit 4:3 schlug.

Textgröße ändern:

Littler ist der jüngste Viertelfinalist der WM-Geschichte und hat bereits ein Preisgeld von 50.000 Pfund (rund 58.000 Euro) sicher. Im Spiel gegen den 40 Jahre älteren van Barneveld zeigte er sich von Beginn an unbeeindruckt von der elektrisierenden Atmosphäre im "Ally Pally". Der junge Engländer begeisterte mit einem Schnitt von 105,06 Punkten und neun 180ern, in den entscheidenden Momenten traf er nervenstark die Doppelfelder. Auch vom zwischenzeitlichen Satzgewinn van Barnevelds ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen.

Im neuen Jahr wartet nun Dolan auf "The Nuke". Der Nordire ging schnell gegen den zweimaligen Weltmeister Anderson mit 2:0 in Führung. Mit dem Rücken zur Wand kämpfte sich der Schotte zurück und drehte zwischenzeitlich sogar die Partie. Doch Dolan behielt die Nerven und buchte das Ticket für das Viertelfinale.

Dort steht auch Rob Cross, der weiter von seinem zweiten WM-Titel träumen darf. Der Engländer bezwang den an Nummer neun gesetzten Waliser Jonny Clayton souverän mit 4:0. In der Runde der letzten Acht trifft der Weltmeister von 2018 auf seinen Landsmann Chris Dobey, der am Freitag Titelverteidiger Michael Smith deutlich bezwungen hatte.

Auch die Engländer Scott Williams und Dave Chisnall stehen beim Heimspiel im "Ally Pally" im Viertelfinale. Williams, der in der Runde zuvor in einem dramatischen Match Martin Schindler geschlagen hatte, gewann 4:1 gegen den Australier Damon Heta. Chisnall setzte sich 4:2 gegen den Nordiren Daryl Gurney durch. Die Nummer elf der Setzliste hatte in der dritten Runde Gabriel Clemens bezwungen.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will zum Ursprungsgedanken des Video-Assistenten (VAR) zurückkehren und durch eine Form der Standardisierung die Schiedsrichter in ihren Entscheidungen stärken. Das erklärte UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti im Rahmen der Vorstellung von Clear Line, einer neuen Online-Plattform, die klare Richtlinien für die einheitliche Anwendung der Regeln und den VAR-Einsatz in den europäischen Ligen und Europapokal-Wettbewerben bietet.

Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"

Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich den Rücken gestärkt. "Die FIFA würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn sie aus irgendeinem Grund auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino abzulösen", schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social.

Varfolomeev: Mit der Schildkröte vom Papa zu WM-Gold?

Natürlich wird die Schildkröte auch in der Frankfurter Festhalle mit dabei sein - und dort ihrer gewohnten Aufgabe nachgehen: Mut und Kraft soll sie ihrer Besitzerin, für die es in den kommenden Tagen in Frankfurt am Main um WM-Medaillen geht, spenden. Die kleine Figur habe sie von ihrem Vater geschenkt bekommen, erzählt Darja Varfolomeev - 2019 sei das gewesen, als die Rhythmische Sportgymnastin im Alter von zwölf Jahren allein von Russland nach Deutschland gezogen war. Seitdem ist die Schildkröte immer an ihrer Seite. Und erfüllt stets ihren Zweck.

"Attacke und Vollgas": Lückenkemper schaltet auf Angriff

Gina Lückenkemper wischte sich die Tränen schnell aus den Augen, nach ihrer Halbfinal-Pleite schaltete Deutschlands Sprint-Ass gleich wieder in den Angriffsmodus. "Jetzt liegt der Fokus auf der Staffel und dann wird da am Wochenende wieder richtig angegriffen", sagte die 29-Jährige, nachdem ihr Traum vom Finale über 100 m bei der Leichtathletik-EM in Birmingham geplatzt war.

Textgröße ändern: