Deutsche Tageszeitung - Ludwig/Lippmann setzen sich im Olympia-Rennen durch

Ludwig/Lippmann setzen sich im Olympia-Rennen durch


Ludwig/Lippmann setzen sich im Olympia-Rennen durch
Ludwig/Lippmann setzen sich im Olympia-Rennen durch / Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Peter Weber/SID

Beachvolleyballerin Laura Ludwig hat sich den Traum von ihren fünften Olympischen Spielen erfüllt. Die 38-Jährige setzte sich mit ihrer Partnerin Louisa Lippmann beim Elite16-Turnier im tschechischen Ostrava im direkten Duell mit Karla Borger und Sandra Ittlinger mit 2:0 (21:14, 24:22) durch. Das Duo Ludwig/Lippmann kann durch den Sieg in der ersten Qualifikationsrunde von ihren nationalen Konkurrentinnen im Rennen um das zweite deutsche Paris-Ticket nicht mehr überholt werden.

Textgröße ändern:

Bis zum 9. Juni können die Teams noch Punkte für das sogenannte Provisional Olympic Ranking des Weltverbandes FIVB sammeln, das Turnier in Ostrava ist dabei die letzte Chance. Vor Turnierstart hatten Rio-Olympiasiegerin Ludwig/Lippmann auf Rang 15 gelegen, 220 Punkte vor Borger/Ittlinger, für die die Niederlage am Mittwoch das Turnier-Aus bedeutete. In Ostrava starten außerdem Svenja Müller und Cinja Tillmann im Hauptfeld. Das Duo hatte als bestes deutsches Team bereits vor Turnierstart Rang elf belegt und eines der beiden möglichen Tickets bereits sicher.

"Tokio hat mir gezeigt, dass da noch Potenzial ist und dass ich noch nicht aufhören kann, weil ich den Sport zu sehr liebe und auch zu wettkampfgeil bin", hatte Ludwig vor zwei Jahren in einem FAZ-Interview erklärt. Bei den vergangenen Sommerspielen in Japan hatte die Rio-Olympiasiegerin mit Margareta Kozuch den fünften Platz belegt und anschließend eine Baby-Pause eingelegt.

Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes feierte Ludwig im November 2022 an der Seite der ehemaligen Hallen-Nationalspielerin Lippmann ihr Comeback, das Duo gewann im vergangenen Jahr EM-Bronze. Während es für Ludwig die fünften Spiele werden, ist es für Lippmann die erste Teilnahme an Olympia.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino

Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.

Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal

Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montréal für den 29-Jährigen schon wieder beendet.

Textgröße ändern: