Deutsche Tageszeitung - "Kein großer Fehler": Hasenhüttl erklärt Friedhof-Spruch

"Kein großer Fehler": Hasenhüttl erklärt Friedhof-Spruch


"Kein großer Fehler": Hasenhüttl erklärt Friedhof-Spruch
"Kein großer Fehler": Hasenhüttl erklärt Friedhof-Spruch / Foto: © IMAGO / Susanne Hübner/SID

Trainer Ralph Hasenhüttl (57) hat seinen "Friedhof"-Spruch in Richtung der Fans vom VfL Wolfsburg erklärt. "Ich würde es nicht noch mal so benennen, ich sehe darin aber auch keinen großen Fehler. Es ist manchmal auch einfach wichtig, kritisch zu sein", sagte Hasenhüttl im Interview mit dem kicker: "Ich verlange viel. Von mir, von meinen Spielern, aber auch von den Fans. Um nach vorne zu kommen, muss man sich auch mal aus der Komfortzone herausbewegen. Ich als Trainer muss ebenso mit Kritik leben, dann heißt es schnell, ich solle doch nicht so dünnhäutig sein."

Textgröße ändern:

Hasenhüttl hatte nach dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern (2:3) die Stimmung im eigenen Stadion bemängelt. "Mir ist es manchmal ein bisschen zu ruhig gewesen", sagte der Österreicher kurz nach dem Abpfiff bei DAZN: "Wenn wir uns in jeden Zweikampf werfen und wenn wir ein Spiel drehen, dann war mal kurz Stimmung. Aber dann kriegst du das zweite Tor, und dann ist wieder komplett Friedhof. Das kann nicht sein."

Am Samstag hofft Hasenhüttl gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) auf mehr Unterstützung von den Rängen. "Für mich gilt: Ein Ist-Zustand muss kein End-Zustand sein. Deswegen will ich in Wolfsburg etwas verändern", sagte er und lobte die Stimmung unter den Fans des Werkklubs zuletzt beim Auswärtsspiel bei Aufsteiger Holstein Kiel (2:0). Diese sei "fantastisch" gewesen: "Und das wünsche ich mir auch jetzt gegen Frankfurt. Wir müssen es schaffen, unsere Energie auf das Publikum überspringen zu lassen."

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Amiri bleibt in Mainz: "Auf jeden Fall"

Fußball-Nationalspieler Nadiem Amiri hat nach anhaltenden Wechselgerüchten ein Bekenntnis zu Mainz 05 abgegeben. "Über mich wurde ja viel geschrieben. Ich habe mich heute mit der Familie entschieden, auf jeden Fall hierzubleiben", sagte der 29-Jährige am Samstag bei einem Fanabend im Rahmen des Mainzer Trainingslagers. Im Saal brach daraufhin lauter Jubel aus.

Messi kehrt zurück, Lewandowski trifft doppelt

13 Tage nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien ist Lionel Messi aus dem Urlaub zurückgekehrt - und hat die nächste kleine Enttäuschung erlebt. Beim 2:2 (2:1) seines MLS-Teams Inter Miami gegen Columbus Crew kam der argentinische Fußball-Weltstar in der zweiten Halbzeit ins Spiel, vergab aber zwei Chancen zum Sieg. Columbus glich kurz vor Schluss durch den Spanier Brais Mendez (84.) aus.

Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"

Spaniens Ligaboss Javier Tebas hat FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dessen gescheiterten Investorenplänen zum Rücktritt aufgefordert. "Der Weltfußball braucht eine neue Führung, die seine Governance modernisiert, die Glaubwürdigkeit wiederherstellt und zukunftsweisende Entscheidungen im Konsens mit den beteiligten Akteuren trifft", schrieb der 64-Jährige in den sozialen Netzwerken.

Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Julian Brandt hat seinen Wechsel zu Ajax Amsterdam als "richtigen Schritt" in ein "großartiges Projekt" bezeichnet. In seinem ersten Interview für den niederländischen Rekordmeister betonte der 28-Jährige am Samstag, dass ihn insbesondere die Vision von Ajax' technischem Direktor Jordi Cruyff überzeugt habe.

Textgröße ändern: