Deutsche Tageszeitung - Königsklasse rückt näher: Frankfurt besiegt Heidenheim klar

Königsklasse rückt näher: Frankfurt besiegt Heidenheim klar


Königsklasse rückt näher: Frankfurt besiegt Heidenheim klar
Königsklasse rückt näher: Frankfurt besiegt Heidenheim klar / Foto: © IMAGO/Patrick Scheiber/SID

Die Mission Königsklasse nimmt Konturen an: Eintracht Frankfurt hat die Patzer der Konkurrenz genutzt und mit einem 3:0 (2:0) gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Heidenheim einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht. Vier Tage vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen Tottenham Hotspur in der Europa League festigte der Fußball-Bundesligist damit den dritten Tabellenplatz, der Vorsprung auf Platz fünf beträgt nun fünf Zähler.

Textgröße ändern:

Im Waldstadion sorgten Jean-Mattéo Bahoya (10.), Robin Koch (42.) und Hugo Ekitiké (71.) eine Woche nach dem ernüchternden 0:2 in Bremen für den wichtigen Dreier. Während Frankfurt von den Niederlagen des 1. FSV Mainz 05 und von Borussia Mönchengladbach profitierte, steht Heidenheim weiterhin auf dem Relegationsplatz 16 und muss um den Verbleib in der Erstklassigkeit bangen.

SGE-Trainer Dino Toppmöller hatte nach dem achtbaren 1:1 in der Europa League am Donnerstag die "berüchtigte Crunchtime" in der Bundesliga ausgerufen. "Da geht es darum, da zu sein", sagte er. Die Heidenheimer jedoch präsentierten sich in den Anfangsminuten vor 57.500 Zuschauern mutig, der Plan von Trainer Frank Schmidt, der Eintracht ein schwieriges "Sandwich-Spiel" inmitten der internationalen Aufgaben zu bescheren, ging zunächst auf. Und wurde dann doch über den Haufen geworfen, als Farés Chaibi seinen Teamkollegen Bahoya bediente, der aus kurzer Distanz zur Führung abstaubte.

Frankfurt übernahm nun die Kontrolle und drängte auf den nächsten Treffer, den aber sowohl Ekitiké (15.) als auch Arthur Theate (19.) verpassten. Der Gegner hingegen setzte anders als zu Spielbeginn offensiv kaum noch Akzente und blieb weitestgehend harmlos.

Toppmöller konnte sich daher an der Seitenlinie auf kleinere Korrekturen beschränken, wartete bis kurz vor der Halbzeit jedoch vergeblich auf weitere Großchancen seines Teams - und sah dann, wie Abwehrchef Koch nach einer Ablage des Aktivpostens Ekitiké zum 2:0 ins rechte Eck traf und der Eintracht einen beruhigenden Halbzeitstand bescherte.

Nach einem Doppelwechsel zeigte sich der 1. FCH nach Wiederanpfiff zunächst als das aktivere Team, doch Marvin Pieringer vergab nach einem Konter freistehend die Großchance zum Anschlusstreffer (57.) - kurz darauf fabrizierte Tim Siersleben auf der Gegenseite mit seinem Klärungsversuch an die Latte beinahe ein Eigentor. Das Team von Frank Schmidt erarbeitete sich Vorteile im Ballbesitz, den Fans bot sich in der Frankfurter Abendsonne nun ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten - bevor Ekitiké nach Vorlage des kurz zuvor eingewechselten Nathaniel Brown zum 3:0 traf.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

NFL-Superstar Mahomes peilt Comeback zum Saisonstart an

Football-Superstar Patrick Mahomes hat auf dem Weg zu seinem Comeback das nächste Etappenziel erreicht. Der Star-Quarterback der Kansas City Chiefs erhielt über sieben Monate nach seiner schweren Knieverletzung die medizinische Freigabe für die vollständige Teilnahme am Training.

WM-Held Vozinha vor Wechsel nach Chile

Kap Verdes WM-Held Vozinha wird zum chilenischen Fußball-Topklub Colo-Colo wechseln. "Vozinha wird Spieler von Colo-Colo werden, er wird in den nächsten Tagen nach Chile kommen, die obligatorischen Untersuchungen absolvieren und anschließend hier im Stadion vorgestellt werden", sagte Vereinspräsident Aníbal Mosa vor einem Ligaspiel.

Klopps Erfahrung für Matthäus ein Pluspunkt

Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht in der Erfahrung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp einen der größten Vorteile gegenüber dessen Vorgänger Julian Nagelsmann. "Klopp ist 20 Jahre älter als Julian Nagelsmann und er hat entsprechend mehr Erfahrung. Die Kommunikation ist Jürgens große Stärke, er sollte im Umgang mit den Spielern das eine oder andere besser machen als sein Vorgänger", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.

Bayern-Juwel Cardozo zwischen Brasilien und Portugal

Für Bayern München hat Mittelfeld-Juwel Maycon Cardozo schon in der Bundesliga debütiert, nun träumt der 17-Jährige von einer WM-Teilnahme 2030. Und die Chancen stehen nicht schlecht, schließlich kann der Teenager sowohl für Brasilien als auch Portugal auflaufen. Eine Luxussituation, wie er selbst zugibt. "Beide Staatsbürgerschaften zu besitzen, ist eine große Bereicherung", sagte Cardozo dem brasilianischen TV-Sender O Globo.

Textgröße ändern: