Deutsche Tageszeitung - Spätes Eigentor verhindert Dresdens vorzeitigen Aufstieg

Spätes Eigentor verhindert Dresdens vorzeitigen Aufstieg


Spätes Eigentor verhindert Dresdens vorzeitigen Aufstieg
Spätes Eigentor verhindert Dresdens vorzeitigen Aufstieg / Foto: © FIRO/SID

Ein spätes Eigentor hat den vorzeitigen Aufstieg von Dynamo Dresden in die 2. Fußball-Bundesliga verhindert. Aufgrund des Slapstick-Treffers von David Kubatta (90.+5) kam der Spitzenreiter am 36. Spieltag der 3. Liga nur zu einem 1:1 (0:0) bei Verfolger und DFB-Pokalfinalist Arminia Bielefeld, mit einem Sieg wäre den Sachsen die Rückkehr ins deutsche Unterhaus nicht mehr zu nehmen gewesen.

Textgröße ändern:

Nach dem Treffer durch Jakob Lemme (62.) hatte Dynamo lange wie ein künftiger Zweitligist ausgesehen, dann bekam Kubatta eine halbhohe Flanke unglücklich ans Schienbein, von wo der Ball ins eigene Tor trudelte. Die nächste Möglichkeit, um nach drei Jahren wieder aufzusteigen, bietet sich am kommenden Wochenende bei Waldhof Mannheim. Dresden liegt fünf Punkte vor dem 1. FC Saarbrücken auf Rang drei.

Dann kann auch Bielefeld seine erfolgreiche Saison mit der Rückkehr in die 2. Liga krönen. Der Vorsprung des Tabellenzweiten auf Saarbrücken beträgt vier Punkte und die deutlich bessere Tordifferenz. Am 24. Mai steigt zudem noch das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den VfB Stuttgart.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Klopp öffnet vielen Spielern die Tür

Jürgen Klopp erwartet von seinen Nationalspielern volle Einsatzbereitschaft. "Wer Gas gibt, wird mit mir viel Spaß haben", sagte der neue Fußball-Bundestrainer bei seiner Vorstellung am Freitag in Frankfurt/Main.

De la Fuente über argentinische Aggressionen: "Inakzeptabel"

Spaniens Weltmeistertrainer Luis de la Fuente hat das Verhalten mehrerer argentinischer Spieler und von Teilen des Trainerstaffs nach dem WM-Finale als "inakzeptabel" bezeichnet. "In dem Moment habe ich es gar nicht mitbekommen. Ich habe gefeiert und meine Mitspieler umarmt", sagte de la Fuente im spanischen Fernsehen: "Aber auf jeden Fall ist das unerträglich, inakzeptabel, das darf nicht sein."

"Messias oder bloße Kosmetik?" Klopps erste PK unter Beobachtung

Jürgen Klopps erster Auftritt als Fußball-Bundestrainer hat auch im Ausland mächtig Interesse hervorgerufen. In der Schweiz und Österreich tickerten mehrere Medien die Pressekonferenz am Freitagvormittag in Frankfurt am Main live, auch in Klopps früherer Wahlheimat England schaute die Presse ganz genau hin. Für die meiste Aufregung sorgte Klopps Ansage: "Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg!"

Klopp warnt die Medien: "Dann bin ich weg!"

Der neue Fußball-Bundestrainer Jürgen Klopp hat bei seiner Vorstellung gleich eine deutliche Warnung an die Medien gesendet. "Wenn ihr euch daneben benehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg, um es klar zu sagen", betonte der 59-Jährige am Freitag auf dem Frankfurter DFB-Campus.

Textgröße ändern: