Deutsche Tageszeitung - Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"

Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"


Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"
Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo" / Foto: © AFP

Auf der Iberischen Halbinsel bereiten sich die Menschen auf Starkregen und Überschwemmungen infolge des Sturms "Leonardo" vor. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle und zu erwartenden Hochwassers sprachen die Behörden in Spanien und Portugal Unwetterwarnungen aus. Der spanische Wetterdienst Aemet gab für die Gebiete rund um die südspanischen Städte Cádiz und Ronda in der Region Andalusien für Mittwoch die höchste Warnstufe Rot aus.

Textgröße ändern:

Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno forderte die Bevölkerung zu "äußerster Vorsicht" auf. Abgesehen von der Provinz Almería im äußersten Osten Andalusiens sollen demnach am Mittwoch in der gesamten Region die Schulen geschlossen bleiben.

In Portugal gab der nationale Wetterdienst Ipma am Dienstag aufgrund "starken Seegangs" für die gesamte Küste und bestimmte Regionen im Norden und Zentrum des Landes die Alarmstufe Orange aus. Die Auswirkungen von "Leonardo" werden sich nach Ipma-Angaben bis Samstag bemerkbar machen. Demnach wird "mit anhaltenden und teilweise starken Niederschlägen, Schneefällen, starken Winden und starkem Seegang" gerechnet.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Durchzug des Sturms "Kristin" in Portugal für Überschwemmungen und erhebliche Schäden gesorgt. Fünf Menschen starben, mindestens 400 Menschen wurden verletzt. Besonders betroffen war die Region Leiria im Zentrum des Landes. Dort sind rund 93.000 Haushalte und etwa zehntausend Unternehmen infolge des Sturms weiter ohne Strom.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Nordsee 2025 so warm wie nie - stärkster Eiswinter an Küsten seit 15 Jahren

Die Nordsee ist im vergangenen Jahr so warm wie nie gewesen. Das Wasser erreichte im Jahresmittel mit 11,6 Grad Celsius die höchste Oberflächentemperatur seit Beginn der Messungen im Jahr 1969, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Mittwoch zum diesjährigen Extremwetterkongress in Hamburg mitteilte. Die Wassertemperatur lag damit fast ein Grad über dem langjährigen Mittel von 1997 bis 2021.

Guterres: USA und China sollen bei Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten

UN-Generalsekretär António Guterres hat die USA und China zum Auftakt der Generaldebatte in New York zu Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Die Spitzenreiter bei der KI-Entwicklung trügen die "größte Verantwortung gegenüber der Menschheit" und sollten daher "Kanäle für Dialog, Transparenz, Vertrauen und Zusammenarbeit" einrichten, sagte Guterres am Dienstag vor den in New York versammelten Staats- und Regierungschefs.

Taifun "Dujuan" bewegt sich auf Japan zu - Hunderte Flüge gestrichen

Ausnahmezustand in Tokio: Wegen des herannahenden Taifuns "Dujuan" sind in Japan am Montag hunderte Flüge gestrichen worden, mehr als 9000 Haushalte in der Umgebung der japanischen Hauptstadt waren ohne Strom. Die Katastrophenschutzbehörde riet 1,6 Millionen Menschen im Großraum Tokio, sich vorsorglich in Sicherheit zu bringen. Die Wetterbehörde warnte die Menschen in der Gegend vor Starkregen und Erdrutschen.

UNO warnt vor weiterem Rückgang weltweiter Wasserreserven

Schmelzende Gletscher, ausgetrocknete Flüsse: Die Vereinten Nationen warnen vor einem weiteren Rückgang der weltweiten Wasserreserven. Die Gesamtmenge des in Grundwasser, Seen, Flüssen, Böden, Eis und Schnee gespeicherten Süßwassers schrumpfe weiter, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Das Klimaphänomen El Niño könne diesen langfristigen Trend zusätzlich verstärken.

Textgröße ändern: