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Deutschen Bahn kontrolliert 3G-Regel im Nahverkehr
Das Zugpersonal in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) wird ab Mittwoch stichprobenartig die Einhaltung der 3G-Regel kontrollieren. "Letzte Schulungen dafür laufen", erklärte die DB am Dienstag auf Anfrage. Die 3G-Regel im Nah- und Fernverkehr gilt bereits seit zwei Wochen, zuvor wurde im Regionalverkehr mit Ansagen auf die Regelung hingewiesen, das DB-Sicherheitspersonal kontrollierte zudem bereits stichprobenartig. Der Konzern rechnet offensichtlich nicht damit, dass alle Fahrgäste widerspruchslos ihren 3G-Nachweis vorzeigen. In der Dienstanweisung an das Zugpersonal steht ausdrücklich, dass der Eigenschutz "immer Vorrang" habe. Kontrolliert werden soll demnach nur in Begleitung von Sicherheitspersonal oder zu zweit. "Sofern sich Reisende bei Aufforderung zur 3G-Kontrolle aggressiv und unkooperativ verhalten, ziehen Sie sich zurück und fordern polizeiliche Hilfe zur Durchsetzung der 3G-Pflicht beziehungsweise eines Beförderungsausschlusses an", heißt es demnach weiter in der Anweisung. Wirkt ein Fahrgast oder eine Gruppe bereits vor der Kontrolle aggressiv, dürfen Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter laut RND auch auf die Überprüfung verzichten. Für die 3G-Kontrollen im Fernverkehr zog die DB Ende vergangenen Woche ein positive Bilanz: Seit dem 24. November seien in den Fernverkehrszüge rund 150.000 Menschen stichprobenartig kontrolliert worden, erklärte die Bahn. Lediglich gut 200 Fahrgäste konnten keinen 3G-Nachweis vorlegen, bei Feststellung der Verstöße habe ein Großteil zudem "sehr einsichtig" reagiert. Der Anteil der Fahrgäste ohne 3G-Nachweis lag somit im "Promillebereich", erklärte die Bahn weiter. (N.Loginovsky--DTZ)
Vereinigte Arabische Emirate führen Viereinhalb-Tage Woche ein
Die Vereinigten Arabischen Emirate kürzen die Arbeitswoche um einen halben Tag auf viereinhalb Tage pro Woche. Das Wochenende soll außerdem von Freitag und Samstag auf Samstag und Sonntag verschoben werden, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM am Dienstag berichtete. Die neuen Arbeitszeiten werden ab Januar Pflicht für Regierungseinrichtungen und sollen die Balance zwischen Arbeits- und Privatleben sowie die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes verbessern.
Evergrande plant offenbar Umstrukturierung seiner immensen Schulden
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande plant offenbar eine umfangreiche Umstrukturierung seiner Schulden zur Abwendung einer Pleite. Der Konzern kündigte am Montag die Bildung eines siebenköpfigen Komitees für das Risikomanagement an, in dem nur zwei Evergrande-Verantwortliche, dafür aber fünf Vertreter von chinesischen staatlichen Firmen sitzen sollen. Der Konzern hat umgerechnet rund 260 Milliarden Euro Schulden und litt enorm unter dem regulierenden Vorgehen der Führung gegen die Immobilienbranche.
Versicherer: Nach Hochwasserkatastrophe bislang drei Milliarden Euro ausgezahlt
Knapp fünf Monate nach der Hochwasserkatastrophe in Deutschland hat die Versicherungswirtschaft nach eigenen Angaben mehr als ein Drittel der versicherten Schäden bezahlt. "An unsere Kunden wurden bereits über drei Milliarden Euro ausgezahlt, um die Schäden an Hausrat, Wohngebäuden, Betrieben und Fahrzeugen zu beheben", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Dienstag in Berlin.
Chinas Exporte übertreffen Erwartungen von Analysten
Chinas Exporte haben im November kräftig zugelegt - allerdings weniger stark als in den Monaten zuvor. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stiegen im Vorjahresvergleich um 22 Prozent, wie die chinesische Zollbehörde am Dienstag mitteilte. Damit übertrafen die Exporte die Erwartungen von Analysten, die mit 18 Prozent gerechnet hatten. Zugleich waren die Ausfuhren im Oktober mit rund 27 Prozent Wachstum im Vorjahresvergleich und im September mit 28 Prozent noch stärker gestiegen.
Chinas Wirtschaftswachstum zeigt "Bremsspuren" und verunsichert IWF
Das chinesische Wirtschaftswachstum zeigt "Bremsspuren": Zwar legten die Importe in die Volksrepublik zuletzt deutlich zu, das Wachstum bei den Exporten verlor allerdings an Fahrt und der Internationale Währungsfonds (IWF) äußerte sich bereits besorgt über das sich verlangsamende Wirtschaftswachstum Chinas. Hohe Risiken gehen weiterhin vom kriselnden Immobiliensektor des Landes und dort vor allem vom hochverschuldeten Evergrande-Konzern aus.
Industrieproduktion zieht im Oktober wieder an
Nach dem Rückgang der Industrieproduktion im September wegen Lieferengpässen hat das produzierende Gewerbe im Oktober wieder zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, stieg die Industrieproduktion saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent. Die Produktion im gesamten verarbeitenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - wuchs um 2,8 Prozent.
Industrieproduktion gestiegen - Lieferengpässe bereiten aber weiter Probleme
Lieferengpässe haben der Industrieproduktion in diesem Jahr wiederholt einen Dämpfer verpasst - im Oktober hat das produzierende Gewerbe nun wieder zugelegt. Ein Grund zur Entwarnung ist das nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) aber noch nicht. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht zwar einen "positiven Lichtblick", der weitere Ausblick für die Industriekonjunktur bleibe allerdings "verhalten".
Rohingya-Flüchtlinge verklagen Facebook auf 150 Milliarden Dollar Schadenersatz
Rohingya-Flüchtlinge haben die US-Plattform Facebook auf 150 Milliarden Dollar (133 Milliarden Euro) Schadenersatz verklagt. In der Klage, die am Montag bei einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht wurde, heißt es, die Algorithmen des US-Unternehmens förderten Desinformation und extremistisches Gedankengut, das zu Gewalt in der realen Welt führe. Dies habe die Leben hunderttausender Rohingya zerstört.
US-Behörden prüfen geplanten Börsengang von Trumps Online-Netzwerk
Die zuständigen US-Behörden haben Untersuchungen zum geplanten Börsengang des Online-Netzwerks von Ex-Präsident Donald Trump eingeleitet. Wie am Montag bekannt wurde, erhielt Trumps Partnerunternehmen Digital World Acquisition Corp (DWAC) Auskunftsanfragen der Börsenaufsicht SEC sowie der Finanzmarktaufsicht Finra. Die SEC forderte demnach unter anderem Angaben zu Vorstandssitzungen und der Identität bestimmter Investoren, die Finra erfragte Informationen zu früheren Aktienaktivitäten der DWAC.
Bank of England: Inflation in Großbritannien im April 2022 wohl über fünf Prozent
Die Inflation in Großbritannien wird laut dem Vizedirektor der Britischen Nationalbank Bank of England (BoE), Ben Broadbent, im April 2022 wohl über fünf Prozent liegen. Die Inflationsrate werde die Schwelle von fünf Prozent voraussichtlich "locker übersteigen", sagte Broadbent in einer Rede an der Universität Leeds am Montag. Bisher hatte die britische Notenbank mit einem Höchstwert von fünf Prozent gerechnet.
Energieverbrauch der Industrie 2020 im Vorjahresvergleich leicht rückgängig
Industrieunternehmen in Deutschland haben im Jahr 2020 etwas weniger Energie verbraucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden 2020 rund 3747 Petajoule Energie verbraucht, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Ein Petajoule entspricht rund 278 Gigawattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 sank der Energieverbrauch der Industrie somit leicht um 1,9 Prozent, wie die Statistiker weiter erklärten.
EU-Staaten einigen sich auf Rahmen für Mindestlöhne
Die EU-Staaten haben sich auf einen gemeinsamen Rahmen für Mindestlöhne verständigt. Die Arbeitsminister der 27 Mitgliedsländer stimmten am Montag in Brüssel einem Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zu, der für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen soll, wie der Rat als Vertretung der Mitgliedstaaten mitteilte. In Deutschland hat die Ampel-Koalition bereits angekündigt, den Mindestlohn auf zwölf Euro pro Stunde anheben zu wollen.
Weiterer chinesischer Immobilienentwickler in Zahlungsverzug
Nach dem Mega-Konzern Evergrande hat ein weiterer chinesischer Immobilienentwickler Probleme bei der Bedienung eines Großkredits eingeräumt. In einer an die Hongkonger Börse adressierten Erklärung teilte das Unternehmen Sunshine 100 China Holdings am Montag mit, es habe eine Frist zur Rückzahlung von 170 Millionen Dollar (rund 150 Millionen Euro) plus Zinsen am Vortag verstreichen lassen müssen.
Verbraucherschützer werten Ampel-Pläne vorerst als positiv
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bewertet den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien grundsätzlich positiv. Dieser verspreche "konkrete Verbesserungen für Verbraucherinnen und Verbraucher", erklärte vzbv-Vorstand Klaus Müller am Montag. Insgesamt finden sich im Koalitionsvertrag knapp 100 verbraucherpolitische Vorhaben. Handlungsbedarf sieht der vzbv allerdings bei der privaten Altersvorsorge und bei der Abfederung der steigenden Energiepreise.
Pandemie schlägt mitten im Weihnachtsgeschäft auf die Verbraucherstimmung
Die sich zuspitzende Corona-Lage belastet wenige Wochen vor Weihnachten zunehmend die Stimmung von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE) verschlechterte sich im Dezember nach einer leichten Verbesserung im Vormonat deutlich, wie der HDE am Montag mitteilte. Der Index sank von 98,18 Punkten im November auf 95,36 Punkte. Die Verbraucherstimmung könnte sich demnach auch negativ auf das Weihnachtsgeschäft auswirken.
Massive Umsatzeinbrüche in Tourismus und Unterhaltung im Corona-Jahr 2020
Ob Reisebüros, die Luftfahrt oder Beherbergungsbetriebe - die Corona-Krise hat im Jahr 2020 zu massiven Umsatzrückgängen im Tourismussektor geführt. Laut einer am Montag veröffentlichten Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes verzeichneten Reisebüros, Reiseveranstalter und sonstige Reservierungsdienstleister ein Umsatzminus von 71,4 Prozent gegenüber 2019. In der Luftfahrt sank der Umsatz um 45,8 Prozent und in der Hotellerie und der sonstigen Beherbergung um 41,0 Prozent.
Auftragseingang in der Industrie im Oktober deutlich gesunken
Nach einem Anstieg im September ist der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im Oktober wieder deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, war der Auftragseingang saison- und kalenderbereinigt 6,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober 2020 betrug das Minus 1,0 Prozent. Nach Angaben des Bundesamtes markiert dies den ersten Rückgang im Vorjahresvergleich seit September 2020.
Studie: "Ampel"-Energiepläne erfordern Verzehnfachung von Gaskraftwerks-Bau
Die energiepolitischen Pläne der Ampel-Koalition erfordern einer Studie zufolge eine deutliche Ausweitung des Neubaus an Gaskraftwerken und Erneuerbarer Energie. Wie das "Handelsblatt" (Montag) berichtete, müssen laut Berechnungen des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität Köln bis 2030 Gaskraftwerke mit einer installierten Leistung von 23 Gigawatt (GW) neu gebaut werden. Das entspreche rechnerisch der Leistung von 23 Atomkraftwerken.
Sipri: Umsätze von Waffenproduzenten weltweit trotz Corona-Pandemie gestiegen
Die weltweit führenden Rüstungsfirmen haben trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr ihre Umsätze gesteigert. Die 100 größten Hersteller setzten insgesamt 531 Milliarden US-Dollar (470 Milliarden Euro) um - ein Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri am Montag bekanntgab. Mit Abstand führend sind US-Unternehmen, dahinter folgen Rüstungsfirmen aus China.
Zahl der Todesfälle auf deutschen Baustellen unverändert hoch
Die Zahl der Todesfälle auf deutschen Baustellen bewegt sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Bis Ende September kamen 69 Bauarbeiter auf Baustellen ums Leben, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Wochenende unter Berufung auf Angaben der Berufsgenossenschaft Bau berichteten. Im Vorjahreszeitraum waren es demnach 74 Tote und am Ende des Jahres 2020 stand ein Rekordhoch von 97 Todesopfern.
Investoren wollen eine Milliarde Dollar für Trumps geplantes Online-Netzwerk geben
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat für sein geplantes Online-Netzwerk und einen damit verbundenen Börsengang Unterstützung bei finanzkräftigen Investoren gefunden. Diese wollten eine Milliarde Dollar (880 Millionen Euro) bereitstellen, teilten am Samstag die von Trump gegründete Trump Media & Technology Group (TMTG) und das Partnerunternehmen Digital World mit.
Entwicklungsminister ruft zum Kauf fairer Schokolade zu Nikolaus auf
Kurz vor dem Nikolaus-Tag hat der geschäftsführende Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) die Konsumenten zum Kauf fair produzierter und gehandelter Schokolade aufgerufen. "Zum Nikolaus sollten wir ein Signal für faire Schokolade setzen – denn nur ein fairer Nikolaus ist ein guter Nikolaus", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagsausgaben).
Frankreichs Champagner-Hersteller feiern Rekordumsatz in diesem Jahr
Die Champagner-Hersteller in Frankreich stoßen schon jetzt auf ein Rekordjahr an: Sie rechnen 2021 mit einem Absatz von 315 Millionen Flaschen und einem Umsatz von über 5,5 Milliarden Euro, wie der Vize-Chef des Branchenverbrands, Jean-Marie Barillère, am Freitag mitteilte. Der bisherige Rekord lag bei fünf Milliarden Euro Umsatz 2019, im Jahr vor der Corona-Pandemie.
Nur 210.000 neue Jobs in den USA im November
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, kamen im November landesweit 210.000 neue Jobs hinzu. Das waren weniger als halb so viele wie von Analysten erwartet. Zugleich ging die Arbeitslosenquote stärker zurück als erwartet: Sie sank im November im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 4,2 Prozent.
Zahl der Auto-Neuzulassungen sinkt den fünften Monat in Folge
Die Zahl der Auto-Neuzulassungen in Deutschland ist den fünften Monat in Folge gesunken. Im November wurden rund 198.000 Autos neu zugelassen, das waren 31,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Freitag mitteilte. Grund ist die anhaltende Chip-Krise: Trotz hoher Nachfrage können die Hersteller nicht genug neue Autos ausliefern.
Deutsche Bahn nimmt mehr Kinder kostenlos mit
Bei der Deutschen Bahn (DB) können künftig deutlich mehr Kinder kostenlos mitfahren: Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember können Kinder mit Begleitpersonen ab 15 Jahren kostenfrei reisen, wenn sie auf der Fahrkarte eingetragen sind, wie die Bahn am Freitag mitteilte. Bislang mussten die Begleitpersonen die Eltern oder Großeltern sein - nun können es beispielsweise auch die älteren Geschwister oder die Nachbarn sein.
Laos eröffnet feierlich seine erste Eisenbahnstrecke
"Ein Traum wird wahr" - mit diesen Worten hat der Präsident von Laos am Freitag die erste Eisenbahnstrecke des Landes offiziell eröffnet. Nun beginne eine "neue Ära der modernen Infrastrukturentwicklung", sagte Thongloun Sisoulith. Die 414 Kilometer lange Strecke verbindet die laotische Hauptstadt Vientiane mit der chinesischen Stadt Kunming. Gebaut wurde die Schienenstrecke von China.
Shell zieht sich aus umstrittenem Ölförderprojekt vor der Küste Shetlands zurück
Der Energieriese Shell zieht sich aus der umstrittenen Entwicklung des Ölfelds Cambo in der Nordsee vor der Küste Shetlands zurück. Nach eingehender Prüfung hätten sich die wirtschaftlichen Argumente als "nicht stark genug" erwiesen, teilte Shell am Donnerstagabend mit. Der Konzern ist mit 30 Prozent am Projekt Cambo beteiligt. Umweltschützer kritisieren es seit langem.
Branchenverband kritisiert 2G-Regel im Einzelhandel als "reine Symbolpolitik"
Der Einzelhandel hat die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie scharf kritisiert. "Der Handel steht zur effektiven und wirkungsvollen Bekämpfung der Pandemie, aber 2G in den Geschäften ist reine Symbolpolitik", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, der "Rheinischen Post" vom Freitag. Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz seien ein "Schlag ins Kontor, das verhagelt vielen Einzelhändlern das Weihnachtsgeschäft".
Chinas Regierung bestellt Evergrande-Gründer ein
In China spitzt sich die Lage auf dem kriselnden Immobilienmarkt zu: Der größte Entwickler des Landes, der völlig überschuldete Konzern Evergrande, warnte am Freitagabend erneut vor einem Zahlungsausfall. Unternehmensgründer Xu Jianyin wurde daraufhin von der Regierung der Provinz Guangdong einbestellt - dort, in Shenzhen, hat das Unternehmen seinen Sitz.
Inflationsrate in der Türkei steigt auf 21,3 Prozent im November
In der Türkei ist die Inflationsrate im November nach offiziellen Angaben auf 21,3 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen. Das ist der höchste Wert seit drei Jahren, wie die türkische Statistikbehörde am Freitag mitteilte. Im Oktober lag die Teuerung bei 19,9 Prozent. Offizielles Ziel der Regierung ist ein Anstieg der Verbraucherpreise um fünf Prozent.