Deutsche Tageszeitung - Asiatischer Fahrdienstvermittler Grab will an die New Yorker Börse

Asiatischer Fahrdienstvermittler Grab will an die New Yorker Börse


Asiatischer Fahrdienstvermittler Grab will an die New Yorker Börse
Asiatischer Fahrdienstvermittler Grab will an die New Yorker Börse / Foto: ©

Der Fahrdienstvermittler Grab strebt einen Gang an die New Yorker Börse an. Der Uber-Konkurrent aus Singapur will damit rund 4,5 Milliarden Dollar (knapp 3,8 Milliarden Euro) einsammeln, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grab hatte 2018 das Geschäft von Uber in Südostasien übernommen. Das Unternehmen will für seinen Börsengang eine Special Purpose Acquisition Company (Spac) nutzen.

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Spacs sammeln - zunächst noch als quasi leere Hülle - an den Börsen Geld von Investoren ein und investieren das Geld dann in eine Übernahme. Für Grab werde dies der Investmentfonds Altimeter Capital Management tun, teilte das Unternehmen mit.

Mitgründer Anthony Tan Grab kündigte an, Grab werde "in den kommenden Monaten" an der Technologiebörse Nasdaq debütieren. Geht der Börsengang wie geplant über die Bühne, wäre der Fahrdienstvermittler knapp 40 Milliarden Dollar wert. Es wäre damit der größte Spac-Börsengang bislang.

Grab war 2011 gegründet worden und vermittelt Fahrten in Singapur, Kambodscha, Indonesien, Malaysia, Myanmar, Thailand, Vietnam und auf den Philippinen. Auch Essenslieferungen managt Grab. Anteilseigner sind unter anderem die Autobauer Toyota und Hyundai sowie der japanische Konzern Softbank.

(Y.Ignatiev--DTZ)

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