Deutsche Tageszeitung - Folgen der Pandemie machen Zeitungsverlagen zu schaffen

Folgen der Pandemie machen Zeitungsverlagen zu schaffen


Folgen der Pandemie machen Zeitungsverlagen zu schaffen
Folgen der Pandemie machen Zeitungsverlagen zu schaffen / Foto: ©

Die Corona-Pandemie macht auch den Zeitungsverlagen in Deutschland zu schaffen. Die Folgen der Pandemie seien "journalistisch und wirtschaftlich für die Zeitungsverlage eine große Herausforderung" gewesen, erklärte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Montag. Zwar konnten Zeitungen im Jahr 2020 durchschnittlich drei Millionen zusätzliche Leser pro Woche gewinnen. Die pandemiebedingte Wirtschaftslage führte jedoch zu einem Rückgang der Werbe- und Anzeigenerlöse.

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Fast 60 Millionen Menschen in Deutschland ab dem Alter von 14 Jahren lasen laut BDZV regelmäßig eine gedruckte Zeitung oder nutzten mindestens einmal die Woche ein digitales Zeitungsangebot. Der Zugewinn an neuen Leser gelang insbesondere mit digitalen Produkten, mit denen Zeitungen und Publisher gut zehn Prozent ihrer Umsätze generierten.

Die Einnahmen durch Werbung und Anzeigen gingen hingegen um knapp 17 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro zurück und steuerten somit nur noch 26 Prozent zu den Einnahmen bei. Die Vertriebsumsätze erhöhten sich hingegen um 4,1 Prozent auf insgesamt 5,17 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz erreichte somit 6,99 Milliarden Euro, ein Rückgang um 2,3 Prozent im Vergleich zu 2019.

Insgesamt verdienten die Zeitungsverlage rund 785 Millionen Euro mit ihren Digitalangeboten. Knapp ein Drittel davon, 248 Millionen Euro, entfiel auf E-Paper. Deren verkaufte Auflage überstieg dank eines Zuwachses von 20,8 Prozent erstmals die Zwei-Millionen-Marke und verdoppelte sich somit innerhalb von vier Jahren.

(W.Uljanov--DTZ)

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