Deutsche Tageszeitung - Entwicklung der Mietpreise flacht sich laut Immobilienportal im zweiten Quartal ab

Entwicklung der Mietpreise flacht sich laut Immobilienportal im zweiten Quartal ab


Entwicklung der Mietpreise flacht sich laut Immobilienportal im zweiten Quartal ab
Entwicklung der Mietpreise flacht sich laut Immobilienportal im zweiten Quartal ab / Foto: ©

Die Mietpreise in Deutschland sind laut dem Portal Immoscout 24 im zweiten Quartal nur noch leicht angestiegen. Für Bestandswohnungen stiegen die Preise um 0,8 Prozent und für neu gebaute Wohnungen um 1,5 Prozent, wie Immoscout am Donnerstag mitteilte. Zwischen Januar und April waren die Preise für Bestandswohnungen demnach noch um 1,8 und für Neubauwohnungen um 2,1 Prozent gestiegen.

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Die Wohnungsnachfrage übersteigt aber weiterhin das Angebot, wie Immoscout erklärte. Auf ein Inserat für eine Bestandswohnung kamen im zweiten Quartal pro Woche durchschnittlich elf Anfragen, bei Neubauwohnungen waren es wöchentlich fünf Anfragen pro Inserat.

Am stärksten stiegen die Angebotsmieten im Vergleich der deutschen Metropolen in Berlin, wie Immoscout mitteilte. Dies sei auf Nachholeffekte nach der Zeit des Mietendeckels zurückzuführen. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Regelung für nicht verfassungskonform erklärt. Im betroffenen Segment - Wohnungen mit einem Baualter vor 2014 - stiegen die Mieten um 6,7 Prozent. Gleichzeitig stieg hier auch das Angebot: Die Anzahl der Anzeigen nahm laut Immoscout um 32 Prozent zu.

"Wir sehen in den fünf größten deutschen Metropolen einen dreigeteilten Mietwohnungsmarkt", erklärte Immoscout-Geschäftsführer Thomas Schroeter. In Köln und Berlin komme es aufgrund der höchsten Nachfrage und des niedrigen Ausgangsniveaus noch zu deutlichen Preissteigerungen. Frankfurt am Main und München pendelten sich auf hohem Niveau ein. "Hamburg ist auf dem Weg zu einem ausgeglichen Mietmarkt, in dem Angebot und Nachfrage sich annähern, und erreicht dadurch die höchste Preisstabilität", erklärte Schroeter.

(L.Møller--DTZ)

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