Deutsche Tageszeitung - Vonovia beginnt dritten Versuch zur Übernahme von Deutsche Wohnen

Vonovia beginnt dritten Versuch zur Übernahme von Deutsche Wohnen


Vonovia beginnt dritten Versuch zur Übernahme von Deutsche Wohnen
Vonovia beginnt dritten Versuch zur Übernahme von Deutsche Wohnen / Foto: ©

Der Wohnungskonzern Vonovia beginnt den dritten Versuch zur Übernahme der Deutsche Wohnen. Vonovia legte am Montag den Aktionären der Deutsche Wohnen sein neues Angebot vor: Sie sollen 53 Euro pro Anteilsschein erhalten, einen Euro mehr als beim vorigen Angebot, das Ende Juli an der Mindestannahmeschwelle gescheitert war.

Textgröße ändern:

Es handle sich um das "beste und endgültige" Angebot, erklärte Vonovia. Eine Erhöhung des Angebotspreises sei "ausgeschlossen".

Auch bei dem neuen Angebot gilt eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent - so viele Aktien der Deutsche Wohnen müssen Vonovia angeboten werden, und zwar bis zum 20. September um 24.00 Uhr. Es könne aber zu Verlängerungen der Frist kommen. Beim vorigen Versuch waren Vonovia nur 47,62 Prozent der Anteile angedient worden.

Die beiden Immobilienunternehmen hatten sich Ende Mai auf einen Zusammenschluss geeinigt - nach dem zweimaligen Scheitern eines Übernahmeversuchs, wobei der erste nie offiziell bestätigt worden war. Das Portfolio von Vonovia umfasst insgesamt rund 354.000 Wohneinheiten, die Deutsche Wohnen besitzt rund 155.000 Mietwohnungen, etwa 70 Prozent davon in Berlin.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde

Weitere Runde im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: Ottawa hat am Dienstag auf die jüngst von Washington verhängten Zölle mit Gegenzöllen in Höhe von 15 bis 50 Prozent reagiert. Die ab dem 8. September geltenden Zölle entsprächen dem Niveau der US-Aufschläge, erklärten kanadische Regierungsvertreter. Die deutsche Automobilindustrie äußerte sich besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Zollstreits auf deutsche Unternehmen.

Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren

Die norwegische Regierung plant eigenen Angaben zufolge, die Nutzung sogenannter Smart Glasses und ähnlicher Geräte zu regulieren und erwägt, die Gesichtserkennungs-Funktion für die Spezialbrillen zu verbieten. Digitalministerin Karianne Tung teilte am Dienstag mit, sie wolle eine Expertengruppe einberufen, die die Regierung darin beraten solle, wie Verbraucher besser vor den neuen Technologien geschützt werden könnten. Sie rief zudem den öffentlichen und den privaten Sektor auf, eigene Richtlinien zu erwägen.

Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten

Die Bundesregierung will die geplante Zuckerabgabe auf weitere Getränke ausweiten. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte am Dienstag den Sendern RTL und ntv, dass "die ganze Bundesregierung" hinter den Plänen zur Ausweitung stehe. Berichte, wonach die Zuckerabgabe auch auf Produkte mit Süßungsmitteln statt Zucker erhoben werden solle, wollte er unter Verweis auf die vertraulichen Gespräche innerhalb der Bundesregierung nicht bestätigen.

Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten

Das US-Unternehmen Waymo will künftig Robotaxis in München anbieten und dafür schon in den nächsten Wochen Fahrzeuge für Testfahrten auf die Straßen der bayrischen Landeshauptstadt bringen. "In den kommenden Wochen werden die ersten Waymo-Fahrzeuge auf den Straßen Münchens zu sehen sein – zunächst noch manuell durch die Stadt gesteuert", erklärte die Tochter der Google-Mutter Alphabet am Dienstag. "Gegen Ende 2027 wollen wir unseren Fahrdienst dann für die Öffentlichkeit zugänglich machen."

Textgröße ändern: