Deutsche Tageszeitung - Neues Labor für klimafreundliche Kraftstoffe nimmt Arbeit in Cottbus auf

Neues Labor für klimafreundliche Kraftstoffe nimmt Arbeit in Cottbus auf


Neues Labor für klimafreundliche Kraftstoffe nimmt Arbeit in Cottbus auf
Neues Labor für klimafreundliche Kraftstoffe nimmt Arbeit in Cottbus auf / Foto: ©

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat ein neues Labor für klimafreundliche Kraftstoffe in Cottbus eröffnet. "Klimafreundliche Treibstoffe sind ein zentraler Baustein, um die globalen Klimaziele zu erreichen", erklärte die Ministerin am Montag. In dem Labor soll zu sogenannten Power-to-X-Technologien (PtX) geforscht werden.

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Der Begriff Power-To-X steht übergreifend für eine ganze Reihe verschiedener Umwandlungsprozesse zur Speicherung und späteren Nutzung von Energie. Dabei kann etwa überschüssiger - oder aber eigens hierfür produzierter - Strom aus Windparks in Gase wie Methan oder eben reinen Wasserstoff (Power to Gas), in flüssige Kraftstoffe (Power to Fuel), in Wärme (Power to Heat) oder in chemische Grundstoffe für die Industrie (Power to Chemicals) umgewandelt werden.

Das PtX Lab Lausitz soll als Anlaufstelle für Industrie, Politik und Wirtschaft dienen. Auch eine Produktionsanlage soll entstehen, bis 2023 sollen 60 Beschäftigte in der Einrichtung arbeiten. Perspektivisch soll sich die Anzahl der Mitarbeiter verdoppeln. In dem Labor soll vor allem die Entwicklung von klimafreundlichen Kraftstoffen für den Luft- und Seeverkehr vorangebracht werden.

Brandenburgs Energieminister Jörg Steinbach (SPD) begrüßte die Eröffnung der Ptx Labors in Cottbus. Die innovativen Power-To-X-Technologien seien "verbunden mit zusätzlicher regionaler Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen – genau das, was wir in der Lausitz brauchen", erklärte er. Das Labor sei ein "wichtiger Baustein, um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft voranzubringen".

(L.Møller--DTZ)

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