Deutsche Tageszeitung - Deutsche Bahn bereitet sich auf normalen Betrieb ab Mittwoch vor

Deutsche Bahn bereitet sich auf normalen Betrieb ab Mittwoch vor


Deutsche Bahn bereitet sich auf normalen Betrieb ab Mittwoch vor
Deutsche Bahn bereitet sich auf normalen Betrieb ab Mittwoch vor / Foto: ©

Bei der Deutschen Bahn (DB) laufen die Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme des normalen Schienenverkehrs nach dem Ende der zweiten Streikrunde der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Beim zweiten Streik der GDL verzeichnete die Bahn "insgesamt eine ruhige Betriebslage", wie der Konzern am Dienstag erklärte. Das Grundangebot laufe stabil, insgesamt fuhren im Fernverkehr rund 30 Prozent der Züge, im Regional- und S-Bahnverkehr waren es rund 40 Prozent.

Textgröße ändern:

Damit ab Mittwochmorgen wieder der normale Fahrplan gefahren werden kann, müssen laut Bahn über Nacht Züge an ihre verschiedenen Startbahnhöfe überführt werden. Auch müssten sich Mitarbeiter zu den Orten begeben, an denen sie Mittwochfrüh ihre Züge übernehmen. Die DB geht laut eigenen Angaben davon aus, dass der Bahnverkehr am Mittwoch wieder "weitgehend normal laufen wird".

Laut Bahn informierten sich die Fahrgäste ausführlich über die Auswirkungen des Streiks auf ihre Reisen. So seien die Informationsseiten der Bahn zum Streik seit Freitagnachmittag rund 1,5 Millionen mal aufgerufen worden, bei der Streikhotline der Bahn gingen rund 70.000 Anrufe ein.

Die Bahn kündigte wie bereits während der ersten Streikrunde eine Ausweitung ihrer Kulanzregeln an. So sollen alle Fahrgäste, die im Zeitraum von Montag bis Mittwoch ihre Fahrt wegen des Streiks verschieben, ihr bereits gebuchtes Ticket bis einschließlich 4. September entweder flexibel nutzen oder kostenfrei stornieren können.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde

Weitere Runde im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: Ottawa hat am Dienstag auf die jüngst von Washington verhängten Zölle mit Gegenzöllen in Höhe von 15 bis 50 Prozent reagiert. Die ab dem 8. September geltenden Zölle entsprächen dem Niveau der US-Aufschläge, erklärten kanadische Regierungsvertreter. Die deutsche Automobilindustrie äußerte sich besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Zollstreits auf deutsche Unternehmen.

Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren

Die norwegische Regierung plant eigenen Angaben zufolge, die Nutzung sogenannter Smart Glasses und ähnlicher Geräte zu regulieren und erwägt, die Gesichtserkennungs-Funktion für die Spezialbrillen zu verbieten. Digitalministerin Karianne Tung teilte am Dienstag mit, sie wolle eine Expertengruppe einberufen, die die Regierung darin beraten solle, wie Verbraucher besser vor den neuen Technologien geschützt werden könnten. Sie rief zudem den öffentlichen und den privaten Sektor auf, eigene Richtlinien zu erwägen.

Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten

Die Bundesregierung will die geplante Zuckerabgabe auf weitere Getränke ausweiten. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte am Dienstag den Sendern RTL und ntv, dass "die ganze Bundesregierung" hinter den Plänen zur Ausweitung stehe. Berichte, wonach die Zuckerabgabe auch auf Produkte mit Süßungsmitteln statt Zucker erhoben werden solle, wollte er unter Verweis auf die vertraulichen Gespräche innerhalb der Bundesregierung nicht bestätigen.

Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten

Das US-Unternehmen Waymo will künftig Robotaxis in München anbieten und dafür schon in den nächsten Wochen Fahrzeuge für Testfahrten auf die Straßen der bayrischen Landeshauptstadt bringen. "In den kommenden Wochen werden die ersten Waymo-Fahrzeuge auf den Straßen Münchens zu sehen sein – zunächst noch manuell durch die Stadt gesteuert", erklärte die Tochter der Google-Mutter Alphabet am Dienstag. "Gegen Ende 2027 wollen wir unseren Fahrdienst dann für die Öffentlichkeit zugänglich machen."

Textgröße ändern: