Deutsche Tageszeitung - Deutsche Bahn: Bahnverkehr nach Ende von GDL-Streik weitgehend normal gestartet

Deutsche Bahn: Bahnverkehr nach Ende von GDL-Streik weitgehend normal gestartet


Deutsche Bahn: Bahnverkehr nach Ende von GDL-Streik weitgehend normal gestartet
Deutsche Bahn: Bahnverkehr nach Ende von GDL-Streik weitgehend normal gestartet / Foto: ©

Nach dem Ende des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ist der Bahnverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn weitgehend normal gestartet. Im Fern- und Regionalverkehr sowie bei den S-Bahnen soll am Mittwoch wieder "das komplette Fahrplan-Angebot fahren", wie die Deutsche Bahn am Morgen mitteilte. Reisende sollten sich dennoch über die Website der Bahn, die App oder telefonisch über Abweichungen informieren.

Textgröße ändern:

Laut Bahn bleibt die Streik-Hotline 08000-996633 auch am Mittwoch erreichbar. Vom 23. bis 25. August gebuchte Fahrkarten des Fernverkehrs für vom GDL-Streik betroffene Strecken können demnach noch bis einschließlich 4. September flexibel genutzt werden. Bei Spar- und Super-Spar-Preis-Tickets entfällt die Zugbindung.

Die GDL hatte ihren Streik am Mittwochmorgen um 02.00 Uhr beendet. In dem noch ungelösten Tarifkonflikt zwischen der Gewerkschaft und der Bahn geht es vor allem um die Laufzeit des Vertrags und den Start von Lohnerhöhungen. Die GDL forderte zudem eine Corona-Prämie von 600 Euro noch in diesem Jahr.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde

Weitere Runde im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: Ottawa hat am Dienstag auf die jüngst von Washington verhängten Zölle mit Gegenzöllen in Höhe von 15 bis 50 Prozent reagiert. Die ab dem 8. September geltenden Zölle entsprächen dem Niveau der US-Aufschläge, erklärten kanadische Regierungsvertreter. Die deutsche Automobilindustrie äußerte sich besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Zollstreits auf deutsche Unternehmen.

Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren

Die norwegische Regierung plant eigenen Angaben zufolge, die Nutzung sogenannter Smart Glasses und ähnlicher Geräte zu regulieren und erwägt, die Gesichtserkennungs-Funktion für die Spezialbrillen zu verbieten. Digitalministerin Karianne Tung teilte am Dienstag mit, sie wolle eine Expertengruppe einberufen, die die Regierung darin beraten solle, wie Verbraucher besser vor den neuen Technologien geschützt werden könnten. Sie rief zudem den öffentlichen und den privaten Sektor auf, eigene Richtlinien zu erwägen.

Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten

Die Bundesregierung will die geplante Zuckerabgabe auf weitere Getränke ausweiten. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte am Dienstag den Sendern RTL und ntv, dass "die ganze Bundesregierung" hinter den Plänen zur Ausweitung stehe. Berichte, wonach die Zuckerabgabe auch auf Produkte mit Süßungsmitteln statt Zucker erhoben werden solle, wollte er unter Verweis auf die vertraulichen Gespräche innerhalb der Bundesregierung nicht bestätigen.

Autonomer Fahrdienst Waymo will ab Ende 2027 Robotaxis in München anbieten

Das US-Unternehmen Waymo will künftig Robotaxis in München anbieten und dafür schon in den nächsten Wochen Fahrzeuge für Testfahrten auf die Straßen der bayrischen Landeshauptstadt bringen. "In den kommenden Wochen werden die ersten Waymo-Fahrzeuge auf den Straßen Münchens zu sehen sein – zunächst noch manuell durch die Stadt gesteuert", erklärte die Tochter der Google-Mutter Alphabet am Dienstag. "Gegen Ende 2027 wollen wir unseren Fahrdienst dann für die Öffentlichkeit zugänglich machen."

Textgröße ändern: