Deutsche Tageszeitung - Bürostühle und Webcams fallen bei Homeoffice-Test von Stiftung Warentest durch

Bürostühle und Webcams fallen bei Homeoffice-Test von Stiftung Warentest durch


Bürostühle und Webcams fallen bei Homeoffice-Test von Stiftung Warentest durch
Bürostühle und Webcams fallen bei Homeoffice-Test von Stiftung Warentest durch / Foto: ©

Die Stiftung Warentest hat die gängigsten Ausrüstungsgegenstände für jedes Homeoffice geprüft. Insbesondere Bürostühle und Webcams konnten bei dem Test nicht überzeugen, wie die Tester am Mittwoch mitteilten. Die Ergebnisse wurden in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "test" veröffentlicht. Von 13 getesteten Bürostühlen schnitten lediglich fünf mit der Note gut ab, bei den Webcams erreichten lediglich drei von 18 getesteten Geräten diese Bewertung.

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Zwar boten alle getesteten Bürostühle einen Sitzkomfort - die Hälfte der Modelle barg jedoch Verletzungsgefahren, einige der Stühle gingen außerdem schnell zu Bruch. Der besonders stabile Testsieger kostete laut Stiftung Warentest 350 Euro, mit einem Preis von 229 Euro war der zweitplatzierte Bürostuhl am günstigsten.

Webcams konnten bei dem Test ebenfalls nicht überzeugen: Nur drei der 18 getesteten Kameras lieferten gute Bilder, von diesen bot zudem lediglich ein Modell auch eine ausreichende Tonqualität. Die drei erstplatzierten Webcams eigneten sich laut Stiftung Warentest jedoch gut, um einen mit einer schlechten Kamera ausgerüsteten Laptop aufzurüsten - erhältlich waren die Webcams für 93 bis 170 Euro.

Wichtig für das Homeoffice ist auch ein guter Monitor: Gute Bildqualität gab es laut Stiftung Warentest bereits ab 135 Euro. Von 17 getesteten Bildschirmen mit einer Bilddiagonale von 61 bis 80 Zentimetern schnitten 16 mit gut ab, nur ein Bildschirm wurde lediglich mit befriedigend bewertet.

Bei Druckern war das günstigste von 35 getesteten Modellen mit der Note gut ein Tinten-Farbdrucker für 100 Euro. Den Schwarz-Weiß-Testsieger gab es im Handel für 274 Euro. Das beste Multifunktionsgerät, das in Farbe drucken, scannen und kopieren kann, gab es für 430 Euro.

(W.Budayev--DTZ)

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