Deutsche Tageszeitung - Traditionsreicher Medienkonzern Forbes geht an die Börse

Traditionsreicher Medienkonzern Forbes geht an die Börse


Traditionsreicher Medienkonzern Forbes geht an die Börse
Traditionsreicher Medienkonzern Forbes geht an die Börse / Foto: ©

Der US-Medienkonzern Forbes, bekannt für sein traditionsreiches gleichnamiges Magazin, geht an die Börse. Dies teilte der Konzern am Donnerstag mit, nachdem das Unternehmen 400 Millionen Dollar (gut 340 Millionen Euro) Kapital bei Investoren eingesammelt hatte. Bewertet wird das Unternehmen mit 630 Millionen Dollar; der Börsengang soll voraussichtlich im späten vierten Quartal 2021 oder dann Anfang 2022 abgeschlossen werden.

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Der Börsengang von Forbes ist demnach Teil eines Geschäfts mit der Mantelgesellschaft Magnum Opus, die von der Kapitalgesellschaft L2 Capital finanziert wird. Bereits 2014 war das Unternehmen an eine von dem Hongkonger Investor Tak Cheung Yam gegründete Investmentgruppe verkauft worden.

Das Magazin "Forbes", bekannt für seine Reichen-Liste, war 1917 von dem schottischen Einwanderer BC Forbes gegründet worden und wurde anschließend von dessen Sohn Malcolm Forbes geführt. Schließlich übernahm Steve Forbes, ein ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat, das Magazin. Die Digitalisierung des Nachrichtengeschäfts machte dem Magazin jedoch zu schaffen.

Nach eigenen Angaben erreicht Forbes mit seiner Internetseite und der Organisation von Veranstaltungen weltweit mehr als 150 Millionen Menschen in 76 Ländern. "Es war aufregend zu sehen, wie die Geschäftsführung von Forbes eine erfolgreiche Digitalisierung durchgeführt hat seitdem wir involviert sind", erklärte Yam. Nun sei es an der Zeit, "die Geschichte von Forbes fortzuschreiben".

Mit dem Börsengang stehe Forbes ausreichend Kapital zur Verfügung, "um die inhaltliche Strategie und die Gestaltung der Plattformen umzusetzen", erklärte Forbes-Geschäftsführer Mike Federle. So sei es möglich, das Potenzial der Marke Forbes voll zu nutzen.

(A.Stefanowych--DTZ)

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