Deutsche Tageszeitung - US-Arzneimittelbehörde verweigert Anbietern von E-Zigaretten Marktzulassung

US-Arzneimittelbehörde verweigert Anbietern von E-Zigaretten Marktzulassung


US-Arzneimittelbehörde verweigert Anbietern von E-Zigaretten Marktzulassung
US-Arzneimittelbehörde verweigert Anbietern von E-Zigaretten Marktzulassung / Foto: ©

Die US-Arzneimittelbehörde (FDA) hat mehreren Anbietern von E-Zigaretten eine Marktzulassung verweigert. "Der Kongress hat der FDA die Befugnis erteilt, Tabakprodukte zu regulieren, um die Öffentlichkeit durch wissenschaftlich fundierte Regelungen vor den schädlichen Auswirkungen des Tabakkonsums zu schützen", teilte FDA-Kommissarin Janet Woodcock am Donnerstag mit.

Textgröße ändern:

Betroffen sind aromatisierte Produkte der Unternehmen JD Nova Group, Great American Vapes und Vapor Salon. Es sei bekannt, dass "aromatisierte Tabakerzeugnisse für junge Menschen sehr attraktiv sind", sagte Woodcock. Daher würden die Auswirkungen des Konsums durch Jugendliche besonders stark in die Entscheidung einbezogen.

Produkte, denen die Zulassung verweigert wurde, dürfen nicht auf den Markt gebracht werden und müssen aus den Regalen entfernt werden, wenn sie bereits verkauft wurden.

Für die Unternehmen mit den größten Marktanteilen, Juul Labs und Reynolds American, wurden bisher noch keine Entscheidungen bekanntgegeben.

E-Zigaretten gelten seit 2014 als das am meisten genutzte Tabakprodukt unter Jugendlichen in den USA. 2019 war das Mindestalter für den Kauf von Tabak und E-Zigaretten von 18 auf 21 Jahre angehoben worden. Im Jahr 2020 nutzten etwa 3,6 Millionen junge Menschen in den USA E-Zigaretten, 2019 waren es noch 5,4 Millionen gewesen, wie die Umfrage National Youth Tobacco Survey ergab.

fwe

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Auftritt von Volkswagen-Chef Blume bei Betriebsversammlungen erntet Kritik

Nach Wochen der Unsicherheit mit Blick auf Sparpläne beim kriselnden Autobauer Volkswagen hat sich Konzernchef Oliver Blume bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg den Beschäftigten gestellt - seine Rede erntete jedoch vor allem Kritik. "Sämtliche relevanten Informationen" über die Auswirkungen eines zusätzlichen Jobabbaus fehlten weiterhin, erklärte Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo am Dienstag in einer Mitteilung, die der AFP vorlag. "Oliver Blume hat seine Chance also verpasst, zu sagen, was ist."

Umfrage: Gamer geben im Schnitt mehr als 300 Euro pro Jahr für Spiele aus

Wer am Rechner oder der Konsole zockt, greift für sein Hobby häufig tief in die Tasche: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom geben drei Viertel der Gamerinnen und Gamer an, dass sie sich Computer- und Videospiele etwas kosten lassen - im Schnitt 334 Euro in den vergangenen zwölf Monaten.

Verbraucherzentrale: Eon-Fernwärmekunden können sich noch Sammelklage anschließen

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat von Preiserhöhungen betroffene Kundinnen und Kunden des Fernwärmeanbieters Eon dazu aufgerufen, sich einer Sammelklage anzuschließen. Geschädigte hätten noch bis zum 14. September Zeit dazu, erklärten die Verbraucherschützer am Dienstag. "Der Eintrag ist kostenlos und online möglich." Die Sammelklage zielt darauf ab, Rückerstattungen für Verbraucherinnen und Verbraucher einzuklagen.

Regierung vor großen Aufgaben: Wirtschaftsschwäche, hybride Angriffe, Klimakrise

Die Bundesregierung ist vor dem Hintergrund großer Herausforderungen zu ihrer Kabinettsklausur zusammengekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verwies zum Auftakt am Dienstag auf die angespannte Wirtschaftslage, hybride Angriffe etwa mit Drohnen sowie die Klimakrise und deren Folgen. Er äußerte sich aber auch zuversichtlich: "Unser Land hat große Potenziale und es gibt überhaupt keinen Grund, uns klein zu machen."

Textgröße ändern: