Deutsche Tageszeitung - Billigairline Easyjet rechnet mit weniger Verlusten als 2020

Billigairline Easyjet rechnet mit weniger Verlusten als 2020


Billigairline Easyjet rechnet mit weniger Verlusten als 2020
Billigairline Easyjet rechnet mit weniger Verlusten als 2020 / Foto: ©

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet sieht sich nach großen Verlusten während der Corona-Pandemie auf dem Weg der Besserung. Die Erholung sei "im Gange" und die Verluste gingen zurück, wie das Unternehmen am Dienstag erklärte. Demnach stiegen die Passagierzahlen angesichts gelockerter Corona-Einschränkungen zuletzt wieder an. Die Verluste vor Steuern werden sich im Geschäftsjahr bis September 2021 dennoch auf 1,14 bis 1,18 Milliarden Pfund belaufen (1,34 bis 1,39 Milliarden Euro) belaufen.

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Im vorherigen Geschäftsjahr hatte Easyjet einen Rekordverlust von 1,27 Milliarden Pfund eingefahren. Die Corona-Pandemie hatte die Reisebranche weltweit zum Stillstand gebracht.

"Es ist offensichtlich, dass die Erholung im Gange ist", sagte der Geschäftsführer von Easyjet, Johan Lundgren, mit Blick auf die wieder zunehmenden Geschäfts- und Urlaubsreisen. "Wir sehen, dass Städtereisen wieder zurückkehren und auch Urlaubsreisen von Kunden, die zu beliebten Winter-Urlaubszielen reisen wollen, wie beispielsweise nach Ägypten oder in die Türkei."

Die britische Regierung hatte Anfang Oktober eine Reihe von Reisebeschränkungen aufgehoben. So wurden beispielsweise 47 Länder von der sogenannten Roten Liste gestrichen, Rückkehrer müssen sich nun nicht länger in Quarantäne begeben. Easyjet verbuchte im Anschluss an die Aufhebung der Reisebeschränkungen eine deutliche Zunahme an Buchungen.

"Wir hatten eine 400-prozentige Steigerung bei Buchungen nach Ägypten und in die Türkei", sagte Lundgren. "Seit dem 1. Juli hat der Rest Europas alle Vorschriften für doppelt Geimpfte aufgehoben und natürlich würden wir das auch gerne in Großbritannien sehen." In Europa sei Reisen wieder ermöglicht worden und es gebe keine Beweise dafür, dass dies zu einer Verschlechterung der pandemischen Lage beigetragen habe, sagte Lundgren.

(M.Dorokhin--DTZ)

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