Deutsche Tageszeitung - Technikmesse CES findet trotz steigender Corona-Zahlen ab Mittwoch in Las Vegas statt

Technikmesse CES findet trotz steigender Corona-Zahlen ab Mittwoch in Las Vegas statt


Technikmesse CES findet trotz steigender Corona-Zahlen ab Mittwoch in Las Vegas statt
Technikmesse CES findet trotz steigender Corona-Zahlen ab Mittwoch in Las Vegas statt / Foto: ©

Trotz steigender Corona-Zahlen öffnet eine der weltweit größten Technikmessen, die Consumer Electronics Show (CES), am Mittwoch in Las Vegas ihre Türen. "Wir sind zuversichtlich, dass Teilnehmer und Aussteller die Mindestabstände einhalten und trotzdem ein lohnendes und produktives Event in Las Vegas erleben werden", erklärten die Veranstalter gegenüber AFP. Die Anzahl der Unternehmen, die ihre Teilnahme an der Messe abgesagt haben, wollten die Veranstalter nicht nennen.

Textgröße ändern:

Mehrere Firmen, darunter Amazon, BMW und Microsoft hatten ihre Teilnahme angesichts steigender Fallzahlen zuvor abgesagt oder reduziert. Die Messe endet dieses Jahr bereits am Freitag, einen Tag früher als geplant. Die Anzahl der Aussteller wird mit rund 2200 voraussichtlich lediglich halb so hoch liegen wie 2020 bei der letzten CES, die als Präsenzveranstaltung stattfand.

Trotz Maskenpflicht und obligatorischem Impfausweis mahnten Experten zur Vorsicht und zu täglichen Corona-Tests, um die Infektionsgefahr zu minimieren. "Eine Veranstaltung in einem geschlossenen Raum zu dieser Zeit ist riskant, selbst mit Maskenpflicht und vorgeschriebener Impfung", sagte der Medizinprofessor der Mayo Clinic, Vincent Rajkumar, der AFP.

Auch die Vertreter der US-amerikanischen Tochter von T-Mobile sagten ihre Teilnahme an der Veranstaltung ab. Die "große Mehrheit" des Teams werde nicht an der Messe teilnehmen, auch die Rede des Vorstandsvorsitzenden Mike Sievert wurde abgesagt.

Die Veranstalter betonten indes, dass die Messe weiterhin als Präsenzveranstaltung stattfinden solle. Viele kleinere Unternehmen hätten Geld investiert, um auf der Veranstaltung ausstellen zu können.

"Wir haben im Blick, dass die CES eine Veranstaltung sein könnte, auf dem sich die Omikron-Variante ausbreiten kann", schrieb der Vorsitzende der Consumer Technology Association, Gary Shapiro, in einem Gastbeitrag. Mit "signifikanten Sicherheitsmaßnahmen und weniger Teilnehmern" gebe es jedoch "ausreichend Fläche, um Abstand zu halten".

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an

Nach dem Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, brauche er eine "deutlich breitere progressive Mehrheit" im Parlament, sagte der Sozialist am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentliche Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."

E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel

Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen in Deutschland umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war im September ein reiner Elektro-Pkw, der Anteil lag bei 34,5 Prozent, wie das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am Montag mitteilte. Das waren knapp 88.600 Autos. Beliebter waren wie auch in den Vormonaten nur Pkw mit Hybridantrieb: Davon wurden knapp 98.900 Pkw neu zugelassen, der Anteil erreichte 38,5 Prozent.

Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag

Der Miteigentümer der insolventen Kaufhauskette Galeria, Bernd Beetz, hat die Geschäftsführung des Unternehmens für den erneuten Insolvenzantrag kritisiert. Er halte die Insolvenz "grundsätzlich für vermeidbar", sagte Beetz der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Die Gesellschafter haben Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie und eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben. Entscheidend wäre gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen."

E-Auto-Prämie: Rund 100.000 Anträge bewilligt

Mehr als vier Monate nach dem Start der neuen E-Auto-Prämie sind rund 100.000 Anträge auf die Förderung bewilligt worden. Das teilte das Bundesumweltministerium am Sonntag im Onlinedienst Instagram mit. Demnach fahren neun von zehn geförderten Autos batterieelektrisch. "Das Förderprogramm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und jetzt schon 100.000 Haushalte dabei unterstützt, sich vor den hohen Spritpreisen zu schützen", sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der "Bild"-Zeitung von Montag.

Textgröße ändern: