Deutsche Tageszeitung - Bundesverband Windenergie fordert runden Tisch zum Ausbau der Windenergie an Land

Bundesverband Windenergie fordert runden Tisch zum Ausbau der Windenergie an Land


Bundesverband Windenergie fordert runden Tisch zum Ausbau der Windenergie an Land
Bundesverband Windenergie fordert runden Tisch zum Ausbau der Windenergie an Land / Foto: ©

Der Bundesverband Windenergie (BWE) fordert einen sogenannten runden Tisch von Bund, Ländern und Kommunen zur Umsetzung der Ausbauziele für Windenergie an Land. "Die Energiewende findet vor Ort statt und muss vor Ort organisiert werden", erklärte BWE-Präsident Hermann Albers am Dienstag. Es sei daher unverzichtbar, die Kommunen mit einzubinden. "Ein Neustart der Kommunikation ist wichtig." Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßte den Vorschlag.

Textgröße ändern:

Zentraler Baustein des Ausbaus der Windenergie sei die Flächenbereitstellung, erklärte BWE-Präsident Albers. Die oftmals komplexen Abwägungen zwischen verschiedenen Interessen zögen die Flächenausweisung jedoch "massiv in die Länge". Der BWE fordere deshalb "gesetzgeberische Klarheit".

VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing forderte von einem runden Tisch konkrete Maßnahmen und die bindende Verabredung ihrer Umsetzung. Dies gelte insbesondere für die im Koalitionsvertrag beschlossene Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Der Bau von Windkraft- und Solaranlagen solle außerdem als öffentliches Interesse festgeschrieben werden. Dies stärke den Ausbau der Erneuerbaren in Abwägungsverfahren, erklärte Liebing.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Märkte rechnen mit Kriegsende in Nahost - Ölpreis sinkt

Die Aktienmärkte weltweit rechnen offenbar mit einem baldigen Ende des Krieges in Nahost. Die Kurse waren am Dienstag vielerorts im Aufwind und der Ölpreis gab deutlich nach. "Der Markt ist ein zukunftsorientierter Mechanismus, und derzeit preist er ein, dass der Krieg vorbei ist", erklärte Adam Sarhan, Analyst bei 50 Park Investments.

Konkurrenz für Starlink: Amazon kündigt Kauf von Globalstar an

Der US-Konzern Amazon hat den Kauf des US-Satellitenbetreibers Globalstar angekündigt. Amazon habe ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet und werde den Aktionären von Globalstar ein Angebot von 90 Dollar pro Anteilsschein machen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Globalstar hat Medienberichten zufolge einen Marktwert von rund neun Milliarden Dollar (7,6 Milliarden Euro).

Selenskyj verspricht Reparatur von Druschba-Pipeline bis "Ende April"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Reparatur der für Ungarn wichtigen Druschba-Ölpipeline bis "Ende April" zugesagt. Bis dahin werde die Leitung so weit instandgesetzt, dass sie wieder funktioniere, sagte Selenskyj am Dienstag bei den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin. Nach dem Wahlsieg der Opposition in Ungarn zeigte sich Selenskyj zuversichtlich, dass die neue Regierung in Budapest im Gegenzug den Widerstand gegen die Freigabe eines 90 Milliarden Euro schweren EU-Darlehens aufgibt.

Preise an den Zapfsäulen wieder gestiegen - aber nur geringfügig

Die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland sind zuletzt wieder gestiegen. Am Montag kostete ein Liter Diesel im bundesweiten Durchschnitt 2,300 Euro und damit 0,7 Cent mehr als am Vortag, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Super E10 verteuerte sich demnach ebenfalls um 0,7 Cent, der Preis lag damit am Montag bei 2,107 Euro.

Textgröße ändern: