Deutsche Tageszeitung - Telekom meldet Rekordnutzung von Mobilfunknetz an Silvester

Telekom meldet Rekordnutzung von Mobilfunknetz an Silvester


Telekom meldet Rekordnutzung von Mobilfunknetz an Silvester
Telekom meldet Rekordnutzung von Mobilfunknetz an Silvester / Foto: © AFP

Das Mobilfunknetz der Telekom ist an Silvester so sehr in Anspruch genommen worden wie noch nie. Das lag vor allem an einer massiven Steigerung des Datenvolumens, wie der Bonner Konzern am Dienstag mitteilte: "In der nachrichtenstarken ersten Stunde des neuen Jahres lag die Datenmenge im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent höher." Die Zahl der Telefongespräche blieb im Jahresvergleich dagegen stabil.

Textgröße ändern:

Zwischen 20.00 Uhr am Silvesterabend und drei Uhr morgens am Sonntag flossen demnach mehr als 1,7 Millionen Gigabyte Daten durch das Netz der Telekom. Die Netzstabilität habe dies nicht beeinträchtigt. Besonders die App des auf Videos und Fotos spezialisierten Online-Netzwerks Instagram sorgte laut Telekom für viel Datenfluss. Auch die App von Snapchat fiel ins Gewicht.

Den größten Unterschied zu anderen Tagen wies der Messenger Whatsapp auf. Weil darüber vor allem Textnachrichten und weniger Videos und Bilder verschickt werden, zähle die App normalerweise nicht zu den datenintensivsten Anwendungen, erklärte die Telekom. In der Silvesternacht sei die Datennutzung durch Whatsapp jedoch auf das Zehnfache eines normalen Tages gestiegen.

Auch Neujahrsgrüße per Telefonat sind daneben weiterhin beliebt: "Zum Jahreswechsel fanden im Mobilfunknetz der Telekom rund elf Millionen Telefonate allein zwischen 20.00 Uhr und 03.00 Uhr statt", erklärte das Unternehmen. Zwischen Mitternacht und 01.00 Uhr seien 15-mal so viele Telefonate geführt worden wie normalerweise um diese Zeit. Diese Zahlen sind demnach vergleichbar mit dem Vorjahr. Außerdem wurden über fünf Millionen SMS verschickt.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Vereinigung Cockpit will Lufthansa Donnerstag und Freitag bestreiken

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat angekündigt, die Lufthansa am Donnerstag und Freitag zu bestreiken. Dies teilte der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland am Dienstagabend in Frankfurt am Main mit. Die Eurowings GmbH werde nur am Donnerstag bestreikt. Für Mittwoch und Donnerstag hatte bereits die Gewerkschaft Unabhängiger Flugbegleiter Organisation (UFO) zu einem Streik bei der Lufthansa aufgerufen.

Märkte rechnen mit Kriegsende in Nahost - Ölpreis sinkt

Die Aktienmärkte weltweit rechnen offenbar mit einem baldigen Ende des Krieges in Nahost. Die Kurse waren am Dienstag vielerorts im Aufwind und der Ölpreis gab deutlich nach. "Der Markt ist ein zukunftsorientierter Mechanismus, und derzeit preist er ein, dass der Krieg vorbei ist", erklärte Adam Sarhan, Analyst bei 50 Park Investments.

Konkurrenz für Starlink: Amazon kündigt Kauf von Globalstar an

Der US-Konzern Amazon hat den Kauf des US-Satellitenbetreibers Globalstar angekündigt. Amazon habe ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet und werde den Aktionären von Globalstar ein Angebot von 90 Dollar pro Anteilsschein machen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Globalstar hat Medienberichten zufolge einen Marktwert von rund neun Milliarden Dollar (7,6 Milliarden Euro).

Selenskyj verspricht Reparatur von Druschba-Pipeline bis "Ende April"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Reparatur der für Ungarn wichtigen Druschba-Ölpipeline bis "Ende April" zugesagt. Bis dahin werde die Leitung so weit instandgesetzt, dass sie wieder funktioniere, sagte Selenskyj am Dienstag bei den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin. Nach dem Wahlsieg der Opposition in Ungarn zeigte sich Selenskyj zuversichtlich, dass die neue Regierung in Budapest im Gegenzug den Widerstand gegen die Freigabe eines 90 Milliarden Euro schweren EU-Darlehens aufgibt.

Textgröße ändern: