Deutsche Tageszeitung - Warentest: Viele Wassersprudler eignen sich als Ersatz für gekauftes Mineralwasser

Warentest: Viele Wassersprudler eignen sich als Ersatz für gekauftes Mineralwasser


Warentest: Viele Wassersprudler eignen sich als Ersatz für gekauftes Mineralwasser
Warentest: Viele Wassersprudler eignen sich als Ersatz für gekauftes Mineralwasser / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Wassersprudler kosten in der Regel um die 100 Euro und eignen sich der Stiftung Warentest zufolge meist gut als Ersatz für gekauftes Mineralwasser. Der Test-Gewinner von Grohe kratzt mit einer Bewertung von 1,7 an der Bestnote und überzeugt unter anderem mit einem Drehregler, um den Sprudelgrad einzustellen, wie die Warentester am Donnerstag erklärten. Nur unwesentlich schlechter bewertet wurde ein Gerät von Sodastream, das insbesondere mit einer praktischen Handhabung punktete.

Textgröße ändern:

Auch das günstigste Gerät im Test (60 Euro) erhielt insgesamt eine gute Note und wird von den Warentestern als Preis-Leistungs-Sieger hervorgehoben. Das teuerste Gerät kostet 189 Euro und schneidet ebenfalls gut ab. Allerdings kosten die hier nötigen markeneigenen CO2-Zylinder zusätzlich noch einmal deutlich mehr, als die in der Regel für die anderen Geräte verwendbaren Standard-Kartuschen.

Zwei der sieben getesteten Geräte sind mit Glasflaschen ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass sie in der Spülmaschine gereinigt werden können. Bei Kunststoffflaschen wird in der Regel von einer Reinigung in der Maschine abgeraten, weil das Material auf lange Sicht geschädigt werden und dem Druck beim Sprudeln dann nicht mehr standhalten könnte. Auch ohne Maschinenreinigung haben Kunststoffflaschen für den Sprudler aus Sicherheitsgründen ein Verfallsdatum und sollten regelmäßig getauscht werden.

Von einem Wassersprudler raten die Warentester explizit ab: Das Gerät der Marke Sodapop sei beim Sprudeln regelmäßig übergelaufen. Neben dem Aufwand beim anschließenden Wischen funktionierte demnach dann auch das Sprudeln nicht mehr so wie es sollte.

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Union und SPD ringen um Entlastungen - Weidel bietet Merz Zusammenarbeit an

Das Ringen der Koalitionsspitzen um eine Entlastung der Bürger von den hohen Energiekosten und gemeinsame Reformvorhaben ist am Wochenende zunächst ohne öffentlich bekannt gewordenes Ergebnis geblieben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas sowie CSU-Chef Markus Söder und andere Teilnehmende berieten ohne inhaltliche Stellungnahmen. Söder sprach am Sonntag nur allgemein von einem wichtigen Tag. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel griff Merz scharf an, bot ihm aber zugleich gemeinsame Beschlüsse im Bundestag an.

Spritkrise: BSW-Gründerin Wagenknecht fordert Ablösung von Reiche und Klingbeil

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die Regierung scharf für ihr Krisenmanagement kritisiert und eine Ablösung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) gefordert. Von beiden sei bislang "kein vernünftiger Vorschlag" gekommen, um die Spritpreise zu senken, sagte sie am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Die Regierung sei in einem "erbärmlichen Zustand" und "nicht nur die Wirtschaftsministerin, sondern auch der Finanzminister müsste ausgetauscht werden".

"Milliardengrab E-Autos": Gewinn der größten 19 Autokonzerne 2025 stark geschrumpft

Der Bau von Elektroautos hat sich einer Studie zufolge für viele Autokonzerne weltweit zur "milliardenschweren Belastung" entwickelt. Abschreibungen auf Batteriefabriken, Entwicklungsprojekte und Modellreihen summierten sich bei Unternehmen in Europa und in den USA auf fast 60 Milliarden Euro, wie eine Analyse der Wirtschaftsberatung EY ergab. Der Gesamtgewinn von 19 führenden Autokonzernen weltweit schrumpfte 2025 demnach um 59 Prozent.

Autoindustrie stellt sich in Koalitionsstreit hinter Wirtschaftsministerin Reiche

Im Koalitionsstreit um die Reformpolitik hat sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) hinter Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gestellt. "Bundeswirtschaftsministerin Reiche argumentiert zu Recht, dass Wachstum die Grundlage für unsere soziale Marktwirtschaft ist und dass dafür eine strukturelle Neuaufstellung notwendig ist - ohne weitere Belastungen des Haushalts", sagte VDA-Präsidentin Hildegard Müller der "Bild am Sonntag".

Textgröße ändern: