Deutsche Tageszeitung - Zahl der Auto-Neuzulassungen im Juli gestiegen - Beliebt vor allem Hybridautos

Zahl der Auto-Neuzulassungen im Juli gestiegen - Beliebt vor allem Hybridautos


Zahl der Auto-Neuzulassungen im Juli gestiegen - Beliebt vor allem Hybridautos
Zahl der Auto-Neuzulassungen im Juli gestiegen - Beliebt vor allem Hybridautos / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Deutschland ist im Juli gestiegen. Insgesamt wurden rund 264.800 Neuwagen angemeldet, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Besonders beliebt mit einem Anteil von fast 39 Prozent an allen Neuzulassungen waren Pkw mit Hybridantrieb - zehn Prozentpunkte davon waren Plugin-Hybride.

Textgröße ändern:

Rund 27 Prozent der Neuzulassungen hatte laut KBA einen Benzinmotor, 15,3 Prozent einen Dieselmotor. Insgesamt rund 48.600 Elektroautos wurden den Angaben zufolge im Juli neu zugelassen, ihr Anteil an den Zulassungen lag damit bei 18,4 Prozent.

Bei Plugin-Hybriden und Elektroautos gab es im Juli die stärksten Anstiege: Die Neuzulassungen von Plugin-Hybriden stiegen laut KBA im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 84 Prozent, die Neuzulassungen von E-Autos um 58 Prozent. Bei Autos mit Hybridantrieb insgesamt legten die Neuzulassungen im Vorjahresvergleich um rund 28 Prozent zu. Bei Benzinern schrumpften die Neuzulassungen um rund 13 Prozent, bei Dieselautos um sechs Prozent.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Noch keine Einigung im Streit um Entlastungen bei Energiepreiskrise in Sicht

Im Streit um Entlastungen von den hohen Energiepreisen ist noch keine Einigung in Sicht. In Berlin berieten am Samstag die Spitzen der Regierungskoalition über einen Ausweg aus der Krise und weitere Themen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pochte im Vorfeld trotz der Absage von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf Markteingriffe in der Spritpreiskrise - Wirtschaftsexperten rieten davon ab. Die Grünen warfen Merz ein schlechtes Krisenmanagement vor.

Klingbeil lehnt Übernahme von Versicherungskosten für Bürgergeld-Beziehende ab

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat dem Reformvorschlag, die Gesundheitskosten von Bürgergeld-Beziehenden vollständig aus Steuermitteln statt über Sozialbeiträge zu bezahlen, eine Absage erteilt. Das sei keine echte Entlastung, sondern eine Milchmädchenrechnung, sagte er der "Süddeutschen Zeitung" vom Samstag. Kritik daran kam vom Spitzenverband der gesetzlichen Kassen (GKV) sowie von Patientenschützern, die den Staat hier in die Pflicht nahmen.

Bericht: Polizei erfasste 2025 deutlich mehr Vergewaltigungsfälle

Die Polizei hat im vergangenen Jahr einem Bericht zufolge deutlich mehr Vergewaltigungsfälle erfasst als in den Jahren zuvor. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine eigene Abfrage bei allen Bundesländern berichtete, wurden 2025 insgesamt 13.920 Fälle von Vergewaltigungsdelikten registriert - neun Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahl steigt demnach seit Jahren, 2018 waren es 8106 Fälle, 2024 dann 12.771.

Hohe Spritpreise: Klingbeil pocht trotz Absage des Kanzlers auf Markteingriffe

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pocht trotz der Absage von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf Markteingriffe in der Spritpreiskrise. "Das Wirksamste ist gerade der Eingriff in den Markt. Das sehen wir in anderen europäischen Ländern", sagte Klingbeil in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Und ich finde, wir sollten diesen Mut auch haben."

Textgröße ändern: