Deutsche Tageszeitung - 16 Prozent der Studierenden brauchen eine Stunde oder länger zur Hochschule

16 Prozent der Studierenden brauchen eine Stunde oder länger zur Hochschule


16 Prozent der Studierenden brauchen eine Stunde oder länger zur Hochschule
16 Prozent der Studierenden brauchen eine Stunde oder länger zur Hochschule / Foto: © AFP/Archiv

Rund 16 Prozent der Studierenden benötigen für den einfachen Weg vom Wohnort zur Hochschule eine Stunde oder mehr. Bei Berufspendlern traf dies im Vergleich nur auf sechs Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Etwa 27 Prozent der Studierenden brauchten mehr als 30 Minuten für die Strecke zur Hochschule, waren aber weniger als eine Stunde unterwegs.

Textgröße ändern:

Mit 43 Prozent benötigte ein Großteil der Studierenden zehn bis unter 30 Minuten für eine Strecke. 14 Prozent legten den einfachen Weg zur Hochschule in unter zehn Minuten zurück.

Dabei seien 53 Prozent der Studierenden mit Bus und Bahn unterwegs. Auf Platz zwei folgt das Auto: Gut 22 Prozent der Studierenden fahren damit zur Hochschule. Mit dem Fahrrad seien 15 Prozent unterwegs, zu Fuß neun Prozent.

Für 28 Prozent der Studierenden lagen 25 oder mehr Kilometer zwischen Wohnort und Hochschule. Für 14 Prozent betrug die Entfernung mindestens 50 Kilometer, weitere 14 Prozent legten 25 bis unter 50 Kilometer zurück. 34 Prozent wohnten weniger als fünf Kilometer von der Hochschule entfernt. Die Daten stammen von Erstergebnissen des Mikrozensus 2024.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Hohe Spritpreise: Klingbeil pocht trotz Absage des Kanzlers auf Markteingriffe

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) pocht trotz der Absage von Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf Markteingriffe in der Spritpreiskrise. "Das Wirksamste ist gerade der Eingriff in den Markt. Das sehen wir in anderen europäischen Ländern", sagte Klingbeil in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Und ich finde, wir sollten diesen Mut auch haben."

Iran-Krieg: US-Inflation springt im März auf 3,3 Prozent

Im Iran-Krieg ist die Inflation in den USA sprunghaft gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im März um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das waren 0,9 Prozentpunkte mehr als im Februar. Hauptgrund sind die durch den Krieg massiv erhöhten Öl- und Gaspreise.

Reiche für Direktzahlung zur Unterstützung von Pendlern in der Spritpreiskrise

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält direkte Finanzhilfen für Pendlerinnen und Pendler zur Entlastung von den stark gestiegenen Kraftstoffpreisen für möglich. Der frühere Finanzminister Jörg Kukies (SPD) habe es geschafft, einen Direktzahlungsmechanismus über eine App einzurichten, dort seien rund 14 Millionen Kontodaten von Bürgerinnen und Bürgern hinterlegt. "Diesen Mechanismus kann man sehr wohl nutzen, um Pendler, die ganz besonders lange Strecken zu fahren haben, direkt zu entlasten und Geld zuzuweisen", sagte Reiche am Freitag den Sendern RTL und ntv.

"Arbeitsgespräch" bei Klingbeil: "Wertvoller Input" für Koalitionsausschuss

Beim Treffen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften und Unternehmensverbänden sind laut einer Ministeriumssprecherin Maßnahmen in der aktuellen Energiepreiskrise erörtert worden. Außerdem ging es um die generelle Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland, wie die Sprecherin am Freitag mitteilte. Über die Inhalte des Gesprächs sei Vertraulichkeit vereinbart worden. Der Finanzminister werde die diskutierten Punkte als "wertvollen Input" mit in die weiteren Gespräche innerhalb der Bundesregierung nehmen.

Textgröße ändern: