Deutsche Tageszeitung - Amazon investiert 50 Milliarden Dollar in KI für US-Behörden

Amazon investiert 50 Milliarden Dollar in KI für US-Behörden


Amazon investiert 50 Milliarden Dollar in KI für US-Behörden
Amazon investiert 50 Milliarden Dollar in KI für US-Behörden / Foto: © AFP/Archiv

Amazon will 50 Milliarden Dollar (rund 43 Milliarden Euro) in Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) investieren. Dies soll US-Regierungsbehörden zu Gute kommen, wie der Konzern von Jeff Bezos am Montag in New York erklärte. So werde Amazon ab dem kommenden Jahr die Rechenleistung für Cloud-Anwendungen der Sparte Amazon Web Services (AWS) um fast 1,3 Gigawatt erhöhen.

Textgröße ändern:

AWS konkurriert mit den US-Rivalen Microsoft und Google um milliardenschwere Verträge der US-Regierung im Bereich Cloud Computing. Damit sind etwa Rechenleistung und Speicherplatz für KI-Anwendungen gemeint. Der Ausbau Künstlicher Intelligenz erfordert einen massiven Zuwachs an Rechenleistung.

Amazon erklärte, die Milliardeninvestition werde es Regierungsbehörden ermöglichen, Entscheidungen deutlich zu beschleunigen. Dabei sollen sogenannte Supercomputer zum Einsatz kommen, die eine deutlich höhere Leistung haben als herkömmliche Computer. Behörden könnten künftig "binnen Stunden umsetzen, was zuvor Wochen oder Monate gedauert hat", betonte Amazon. Als Beispiele nannte AWS-Chef Matt Garman Bereiche wie Cybersicherheit oder die Erforschung neuer Medikamente.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Weißes Haus: Melania Trump vermittelt Waffenruhe in südukrainischer Stadt Oleschky

First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben eine befristete Waffenruhe in einer von Russland besetzten Stadt im Süden der Ukraine erreicht. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump habe "erfolgreich eine Feuerpause zwischen Russland und der Ukraine bewirkt, die auf die Stadt Oleschky begrenzt ist", erklärte ihr Büro im Weißen Haus am Freitag. Die Waffenruhe solle ab dem kommenden Donnerstag gelten.

VW und IG Metall beharren im Streit um gekündigte Tarifverträge auf Positionen

Keine Annäherung im Streit um den massiven Sparkurs bei Volkswagen: Der Autobauer beharrte nach einem Krisentreffen am Freitag auf der Position, "angesichts der drastisch verschlechterten wirtschaftlichen Lage (...) so schnell wie möglich die Arbeitskosten zu senken". Ein Angebot zu Verhandlungen über Transfergesellschaften für bisherige Beschäftigte lehnte die IG Metall kategorisch ab. Die Gewerkschaft drohte mit Streiks ab dem Jahresende.

Versicherer Generali baut 800 Stellen in Deutschland ab

Der Versicherer Generali will bis 2030 drei Standorte in Deutschland schließen und 800 Stellen abbauen. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, sollen im Zuge einer neuen Standortstrategie die Teams aus Aachen, Nürnberg und Stuttgart jeweils an Regionalzentren in Köln, München und Karlsruhe zusammengelegt werden. Dadurch fielen die Arbeitsplätze weg.

Ein Toter bei rassistischem Anschlag nahe Paris - Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelt

Bei einem mutmaßlich rassistisch motivierten Angriff auf offener Straße in einer Vorstadt von Paris hat ein Mann einen Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Die Attacke sei "objektiv ein Anschlag mit rassistischer, wahrscheinlich islamfeindlicher Konnotation" gewesen, sagte der Bürgermeister der betroffenen Stadt Trappes, Ali Rabeh, am Freitag. Innenminister Laurent Nuñez sagte, es handele sich "eindeutig um ein terroristisches Verbrechen". Unter den Verletzten ist auch ein zwölfjähriges Mädchen.

Textgröße ändern: