Deutsche Tageszeitung - Überfüllte Rastanlagen: Digitaler Informationsdienst zeigt freie Lkw-Parkplätze

Überfüllte Rastanlagen: Digitaler Informationsdienst zeigt freie Lkw-Parkplätze


Überfüllte Rastanlagen: Digitaler Informationsdienst zeigt freie Lkw-Parkplätze
Überfüllte Rastanlagen: Digitaler Informationsdienst zeigt freie Lkw-Parkplätze / Foto: © AFP/Archiv

Die oft schwierige Suche nach einem freien Parkplatz entlang der Autobahn soll für Lkw-Fahrer einfacher werden: Am Dienstag startete der digitale Stellplatzinformationsdienst (SID) für 1850 Rastanlagen, wie das Bundesverkehrsministerium in Berlin mitteilte. "So können Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer die Belegung der Lkw-Parkmöglichkeiten ganz einfach per App abrufen und frühzeitig für ihre Stellplatzsuche nutzen", erklärte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).

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Nach Ministeriumsangaben liefert das System "echtzeitnahe Belegungsdaten von Lkw-Stellplätzen auf allen Autobahnrastanlagen - direkt aus dem Mautsystem in die Mobilithek des Bundes". Anbieter von Mobilitäts- und Routing-Apps können die Daten demnach kostenfrei in ihre Anwendungen integrieren.

Verkehrsminister Schnieder sieht darin ein "digitales Upgrade mit großer Wirkung für den Güterverkehr und für den Logistikstandort Deutschland". Denn für Lkw-Fahrer ist es wegen des starken Verkehrs oft schwierig, einen freien Parkplatz für ihre vorgeschriebenen Ruhezeiten zu finden. Sie weichen dann mitunter auf Flächen aus, auf denen das Parken nicht erlaubt ist. Mit dem neuen Informationsdienst würden auch "Parksuchverkehre" verringert, erläuterte Schnieder. Dies sorge "für mehr Verkehrssicherheit auf unseren Autobahnen".

Der Stellplatzinformationsdienst ist ein gemeinsames Projekt vom Unternehmen Toll Collect, welches das Lkw-Mautsystem betreibt, dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundesamt für Logistik und Mobilität, in Kooperation mit der Autobahn GmbH des Bundes und der Bundesanstalt für Straßenwesen. In einem zweiten Schritt sollen nach Ministeriumsangaben auch die Rastanlagen an Bundesstraßen sowie Autohöfe in den Dienst integriert werden.

(W.Novokshonov--DTZ)

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