Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Wahlen in in Bosnien und Herzegowina zu zentralem Staatspräsidium und Parlamenten
Lula gegen Bolsonaro-Sohn: Brasilien wählt Präsidenten und Parlament
Rechtsextreme Gruppen wollen in Madrid zu Protestcamp gegen Wohnungsnot vordringen
"Wahrer Held": Netanjahu lädt indischen Piloten des Flydubai-Flugs nach Israel ein
Politik
ALEX BODI ȘI AMBASADORUL REPUBLICII SUDANUL DE SUD, GUM DOMINIC MATIOK, DISCUTĂ LA BERLIN DESPRE POSIBILITATEA ÎNFIINȚĂRII UNUI CONSULAT ONORIFIC LA BUCUREȘTI
Antreprenorul român Alex Bodi (41 de ani) și ambasadorul sud-sudanez Gum Dominic Matiok Matiok (60 de ani) au discutat, la 27 septembrie 2026, la hotelul Ritz-Carlton din Berlin, despre înființarea unui consulat onorific al Republicii Sudanul de Sud la București. Este avută astfel în vedere o reprezentanță consulară care ar putea sprijini schimburile dintre cele două țări, Bodi fiind propus pentru funcția de consul onorific.
Umwelt
Niedrigwasser: Umweltminister ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf
Angesichts der niedrigen Pegelstände deutscher Gewässer hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen - die Bundesnetzagentur warnte vor Auswirkungen des Niedrigwassers auf die Energieversorgung. "Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft", sagte Schneider dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Sonntag). Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser, betonte der Minister.
Letzte Nachrichten
Neue Aufnahmen von chinesischer Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht
In China hat eine Journalistin einer Staatszeitung neue Aufnahmen der zeitweise verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht. Qingqing Chen von der "Global Times" veröffentlichte am Sonntag auf Twitter ein nicht verifiziertes Video, in dem Peng mit der chinesischen Basketball-Ikone Yao Ming zu sprechen scheint. Chen erklärte, das Video sei ihr von einem Freund zugeschickt worden und bei einer Skilanglauf-Veranstaltung in Shanghai aufgenommen worden.
Chilenen stimmen in Richtungswahl über neuen Präsidenten ab
Die Chilenen haben am Sonntag in einer Stichwahl über ihren neuen Präsidenten abgestimmt. Die Wahllokale in dem südamerikanischen Land öffneten am Morgen (Ortszeit) für die rund 15 Millionen Stimmberechtigten. Als Nachfolger des konservativen Staatschefs Sebastián Piñera stehen der Sieger der ersten Wahlrunde, der deutschstämmige Ultrakonservative José António Kast, sowie der linksgerichtete Abgeordnete und frühere Studentenführer Gabriel Boric zur Wahl.
Zweierbob: Kalicki führt deutschen Doppelsieg an - Nolte nur Sechste
Zweierbob-Senkrechtstarterin Laura Nolte ist beim Weltcup in Altenberg jäh ausgebremst worden - dafür sprang Kim Kalicki in die Bresche. Vizeweltmeisterin Kalicki (Wiesbaden) holte sich mit Anschieberin Lisa Buckwitz ihren ersten Saisonerfolg und führte einen deutschen Doppelsieg an. Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) landete mit 0,22 Sekunden Rückstand auf Rang zwei.
Zahl der Toten durch Taifun "Rai" auf Philippinen auf mehr als hundert gestiegen
Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als hundert gestiegen. Der Gouverneur der Inselprovinz Bohol, Arthur Yap, erklärte am Sonntag, die Zahl der Todesopfer auf der verwüsteten Insel liege nun bei 72. Damit stieg die Gesamtzahl der bestätigten Todesopfer auf 108.
Rodeln: Dritter Saisonsieg für Taubitz, Geisenberger Dritte
Angeführt von Weltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) haben die deutschen Rodlerinnen beim Weltcup in Innsbruck erneut ihre gute Form unterstrichen. Rund sechs Wochen vor den Winterspielen in Peking fuhr Taubitz in 1:19,546 Minuten zu ihrem dritten Saisonsieg, dem zweiten in der olympischen Disziplin Einsitzer. Olympiasiegerin Natalie Geisenberger (Miesbach/+0,348) überzeugte als Dritte mit ihrem zweiten Podiumsplatz in diesem Weltcupwinter.
Chinesische Staatsmedien zeigen weiteres Video von Peng Shuai
Chinesische Staatsmedien haben weiteres nicht verifiziertes Videomaterial der zwischenzeitlich verschwundenen Tennisspielerin Peng Shuai verbreitet. Eine Reporterin der staatlichen Zeitung Global Times twitterte am Sonntag eine siebensekündige Aufnahme, auf der Peng mit der chinesischen Basketball-Ikone Yao Ming spricht.
Obdachloser bedroht in München Fahrgäste mit Messer
In München hat ein Mann in einer S-Bahn Fahrgäste mit einem Messer bedroht. Der 54-Jährige sei am frühen Samstagabend mit gezücktem Klappmesser und ohne Maske in die am Ostbahnhof stehende Bahn gestiegen und habe geschrien: "Wer mich jetzt blöd anmacht, weil ich keine Maske habe, den steche ich ab", teilte die Bundespolizei in München am Sonntag mit. Einem Fahrgast soll er Zeugenaussagen zufolge gedroht haben, ihm die Kehle aufzuschlitzen.
Mehr als 30.000 Menschen in Malaysia wegen Überschwemmungen in Sicherheit gebracht
In Malaysia sind wegen Überschwemmungen mehr als 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die seit Freitag andauernden Monsun-Regenfälle ließen in mehreren Regionen im Zentrum und Nordosten des Landes die Flüsse über die Ufer treten. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Selangor mit der Hauptstadt Kuala Lumpur; dort flohen am Sonntag fast 10.000 Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen vor den Wassermassen.
Lambrecht will mehr Frauen im Generalsrang
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) will mehr Soldatinnen im Generalsrang. "Wir müssen den Fokus noch mehr auf Frauen legen", sagte Lambrecht der "Bild am Sonntag". "Solange Frauen bei der Karriere gegen eine gläserne Decke stoßen und die Männer die Top-Jobs unter sich ausmachen, schreckt das ab." Eine erste Frau General außerhalb des Bundeswehr-Sanitätsdienstes solle es "hoffentlich in meiner Amtszeit" geben.
Festnahme von vier Palästinensern nach tödlichen Schüssen auf israelischen Siedler
Drei Tage nach tödlichen Schüssen auf einen israelischen Siedler sind im Westjordanland vier Palästinenser festgenommen worden. Die vier für den Angriff verantwortlichen "Terroristen" seien gefasst, teilte die israelische Armee am Sonntag mit. Bei den Verdächtigen sei auch eine Waffe beschlagnahmt worden.
Stark-Watzinger will mehr Impfangebote in den Schulen
Die neue Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) will deutlich mehr Impfangebote direkt in den Schulen machen. "Das muss ganz oben auf der Agenda der Länder stehen, um die Schulen offen zu halten", sagte Stark-Watzinger dem Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Denkbar sei beispielsweise, dass die Schulärztin in der großen Pause impfe oder mobile Impfteams in die Schulen gingen.
Mehr als die Hälfte der Kommunen ohne öffentliche Ladesäule für E-Autos
In mehr als der Hälfte der Gemeinden in Deutschland steht einem Bericht zufolge keine öffentlich zugängliche Ladesäule für E-Autos. Diese Zahl stamme von der Bundesnetzagentur und gehe aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Linken-Fraktionschefs Dietmar Bartsch hervor, berichten die Zeitungen der "Funke"-Mediengruppe (Montagsausgaben). Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, forderte mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.
IG-Metall-Chef warnt vor "Crash" bei E-Mobilität
Der Vorsitzende der IG Metall, Jörg Hofmann, fordert von der neuen Bundesregierung deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. "Es gibt einen Crash, wenn wir da nicht nacharbeiten", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). Förderprogramme liefen, Fabriken würden umgestellt und Kunden wollten die Fahrzeuge - gleichzeitig gebe es zu wenige Ladesäulen.
Mindestens 13 Tote bei Konflikt zwischen Dörfern von Indigenen in Guatemala
Bei einem seit langem schwelenden Landstreit zwischen Dörfern von Indigenen sind im Westen Guatemalas mindestens 13 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien Frauen, Kinder und ein Polizist, teilte die Polizei am Samstag (Ortszeit) mit. Die Zusammenstöße begannen demnach am Freitag und dauerten einen Tag lang an.
NFL: Patriots-Siegesserie reißt gegen Colts
Die Siegesserie des deutschen Football-Spielers Jakob Johnson mit den New England Patriots in der NFL ist gerissen. Nach zuletzt sieben Siegen in Serie unterlagen die Patriots den Indianapolis Colts mit 17:27. New England brauchte lange, um überhaupt ins Spiel zu finden. Alle 17 Punkte erzielte das Team von Coach Bill Belichick im letzten Quarter.
Texas beginnt mit Bau von eigener Grenzmauer nach Mexiko
Texas hat mit dem Bau einer eigenen "Mauer" aus riesigen Stahlstangen an der Grenze zu Mexiko begonnen. "Texas unternimmt einen für einen Bundesstaat beispiellosen Schritt zum Schutz der Souveränität der Vereinigten Staaten und unseres Staates", sagte der texanische Gouverneur Greg Abbott auf einer Pressekonferenz am Samstag (Ortszeit). Eine solche Mauer sei notwendig, weil die Regierung von US-Präsident Joe Biden "ihre Aufgabe nicht erfüllt hat", sagte er von Rio Grande City aus vor einem Kran und Stahlstangen.
Einsatz wegen Fäkaliengeruchs - Busfahrer entleert Bordtoilette auf offener Straße
Fäkaliengeruch statt Glühweinduft: In Monschau bei Aachen ist die Polizei am Samstag zu einem übel riechenden Einsatz gerufen worden. Der Fahrer eines Reisebusses hatte den Tank der Bordtoilette seines Fahrzeugs auf offener Straße entleert, wie die Polizei mitteilte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, floss der stinkende Inhalt bereits bergab in Richtung Innenstadt.
NHL: Draisaitl steuert drei Assists zu Oilers-Sieg bei
Eishockey-Star Leon Draisaitl scheint die Negativserie mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL endgültig hinter sich zu lassen. Die Oilers bezwangen die Seattle Kraken mit 5:3 und feierten den zweiten Sieg in Folge nach zuvor sechs Pleiten in Serie. Draisaitl bereitete drei Tore vor. Nationaltorhüter Philipp Grubauer saß bei Seattle auf der Bank.
Hempel vor deutschem Duell bei Darts-WM gegen Schindler: "Glücklich bin ich nicht"
Der Kölner Dartsprofi Florian Hempel hat vor seinem WM-Debüt im legendären Londoner Ally Pally seinen Frust über die äußerst unglückliche Auslosung zum Ausdruck gebracht. Der 31-Jährige trifft in der Abendsession am Sonntag auf Landsmann Martin Schindler. "Es ist keine tolle Auslosung, weder für Martin, noch für mich, noch für das deutsche Darts", sagte Hempel dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Einer von uns beiden muss ausscheiden. Glücklich bin ich nicht."
Brasilien-Idol Ronaldo steigt als Klubeigner bei Cruzeiro ein
Brasiliens Fußball-Ikone Ronaldo wird neuer Eigner beim Traditionsklub Cruzeiro aus Belo Horizonte, wo der heute 45-Jährige 1993 seine Profikarriere begonnen hatte. "Überglücklich, dieses Geschäft zum Abschluss gebracht zu haben", bestätigte der Weltmeister von 2002 in einer ersten Stellungnahme den Kauf.
Chef der Mindestlohnkommission warnt Ampelparteien vor zu kurzfristiger Anhebung
Der Chef der Mindestlohnkommission, Jan Zilius, hat die Ampel-Parteien davor gewarnt, die geplante Anhebung der Lohnuntergrenze auf zwölf Euro zu schnell vorzunehmen. Bei einer ganz kurzfristigen Anhebung bereits zum Jahreswechsel wären etwa 40 Prozent der Tarifverträge betroffen, sagte Zilius in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit MDR Aktuell - und fügte hinzu: "Das ist viel." Die Unternehmen bräuchten eine Übergangszeit.
Mehr als hundert Tote durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen
Es war der bislang heftigste Taifun auf den Philippinen in diesem Jahr: Mehr als hundert Menschen kamen beim Durchzug des Wirbelsturms "Rai" in dem südostasiatischen Inselstaat ums Leben, allerdings könnte die Opferzahl noch steigen. Die Such- und Rettungsarbeiten in den am schlimmsten betroffenen Gebieten des riesigen Archipels sind noch lange nicht abgeschlossen. Tausende Einsatzkräfte von Militär, Polizei, Küstenwache und Feuerwehr wurden entsendet.
Fast hundert Tote durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen
Fast hundert Menschen sind durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen ums Leben gekommen. Bis Sonntag meldeten die Behörden verwüsteter Inseln 99 Todesopfer, viele weitere werden nach dem schlimmsten Taifun in dem südostasiatischen Inselstaat in diesem Jahr noch vermisst. Mehr als 300.000 Menschen mussten fliehen, viele von ihnen können nicht mehr in ihre Häuser zurück.
Mindestens 75 Todesopfer durch Sturm "Rai" auf den Philippinen
Die Zahl der Todesopfer des Super-Taifuns "Rai" auf den Philippinen ist von den Behörden deutlich nach oben korrigiert worden. Der Gouverneur des beliebten Urlaubsortes Bohol, Arthur Yap, teilte am Sonntag auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit, dass die Bürgermeister der verwüsteten Insel 49 Todesopfer in ihren Ortschaften gemeldet hätten. Damit stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Todesopfer auf 75.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 306,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag der Wert bei 306,4. Am Vortag hatte er noch bei 316 gelegen, vor einer Woche bei 389,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 23.428 Neuinfektionen verzeichnet.
Lambrecht für härtere Sanktionen gegen Putin im Ukraine-Konflikt
Vor ihrer Reise nach Litauen hat Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sich im Ukraine-Konflikt für härtere Sanktionen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin ausgesprochen. "Aktuell müssen wir Putin und sein Umfeld ins Visier nehmen", sagte Lambrecht der "Bild am Sonntag". Die "für die Aggression Verantwortlichen" müssten "persönliche Konsequenzen" spüren, "zum Beispiel, dass sie nicht mehr zum Shoppen auf die Pariser Champs Élysées reisen können".
Finanzminister Lindner will Steuerklärungen schnell vereinfachen
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) will schnell Erleichterungen bei der Steuererklärung umsetzen. "Die Steuererklärung muss einfacher werden", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Daten, die den Behörden bereits vorliegen, sollen nach dem Willen des Ministers künftig vorausgefüllt angeboten werden, sodass Bürgerinnen und Bürger nicht nach jeder einzelnen Information in ihren Unterlagen suchen müssen. "Wir leiten jetzt die erforderlichen Schritte ein, um diese Erleichterung schnellstmöglich in die Praxis zu bekommen."
Geringe Wahlbeteiligung bei umstrittener Parlamentswahl in Hongkong
Mit einer äußerst niedrigen Wahlbeteiligung bei der umstrittenen Parlamentswahl haben die Menschen in Hongkong ein Zeichen gegen die Einschränkung der Demokratie durch China gesetzt. Die Wahllokale schlossen am Sonntag um 22.30 Uhr (15.30 Uhr MEZ) - eine Stunde zuvor hatte die Wahlbeteiligung bei lediglich 29 Prozent gelegen. Bei der Stimmabgabe von Regierungschefin Carrie Lam protestierten Demokratie-Aktivisten gegen die umstrittene Wahlrechtsreform, mit der sich Peking weitgehende Kontrolle über die Wahl in der Sonderverwaltungszone verschafft hat.
Geringe Wahlbeteiligung zur Halbzeit der umstrittenen Parlamentswahl in Hongkong
Mit einer äußerst niedrigen Wahlbeteiligung bei der umstrittenen Parlamentswahl setzen die Menschen in Hongkong ein Zeichen gegen die Einschränkung der Demokratie durch China. Zur Halbzeit der Wahl am Sonntagnachmittag hatten nach Behördenangaben erst 19 Prozent ihre Stimme abgegeben. Bei der Stimmabgabe von Regierungschefin Carrie Lam protestierten Demokratie-Aktivisten gegen die umstrittene Wahlrechtsreform, mit der sich Peking weitgehende Kontrolle über die Wahl in der Sonderverwaltungszone verschafft hat.
Umstrittene Parlamentswahl in Hongkong begonnen
In Hongkong hat die Wahl für ein neues Parlament begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntag um 08.30 Uhr (01.30 Uhr MEZ). Als Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam an ihrem Wahllokal eintraf, um ihre Stimme abzugeben, skandierten drei Demonstranten der pro-demokratischen Partei Liga der Sozialdemokraten: "Ich will ein echtes allgemeines Wahlrecht". Sie wiesen auf eine umstrittene Wahlrechtsreform hin, die den Einfluss der Bevölkerung auf das Parlament deutlich beschnitten hatte.
Bericht: US-Militär unterschätzt bei Drohnenkrieg systematisch zivile Opfer
Einem Medienbericht zufolge haben die USA bei ihrem Drohnenkrieg im Nahen Osten verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung fahrlässig in Kauf genommen. Die "New York Times" berichtete am Samstag, dass eine Reihe vertraulicher Regierungsdokumente mit mehr als 1.300 Berichten über zivile Opfer die Darstellung der Regierung über einen Krieg mit "Präzisionsschlägen" gegen Dschihadisten widerlege. Demnach seien die Luftangriffe von Fehlern und tausenden zivilen Todesopfern geprägt.
Merz kritisiert FDP für angeblich gebrochene Wahlversprechen
Der designierte Parteivorsitzende der CDU, Friedrich Merz, hat der FDP gebrochene Wahlversprechen vorgeworfen. "Die FDP verabschiedet sich von vielen ihrer Wahlversprechen", sagte Merz der "Bild am Sonntag". Die Haushaltspolitik sei "das glatte Gegenteil von dem, was die FDP noch vor wenigen Wochen fest versprochen hat". Der Nachtragshaushalt sei "eine der größten und gewagtesten Aktionen, die wir in den letzten Jahrzehnten gesehen haben".