Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl
Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris
Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York
Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr
Politik
Gewerkschaften und Linkspartei machen mit Aktionstag mobil gegen Sozialkürzungen
Mit einem bundesweiten Aktionstag wollen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften am Samstag gegen Kürzungen von Sozialleistungen protestieren. Mit den Kundgebungen wollten die Gewerkschaften "ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmerrechten", erklärte der DGB. DGB-Chefin Yasmin Fahimi ist als Rednerin der Kundgebung in Essen vorgesehen (11.00 Uhr). In 14 weiteren Großstädten sind Veranstaltungen geplant, unter anderem in Bremen, Hamburg, Leipzig, Magdeburg, Nürnberg und Stuttgart.
Politik
Europäische Minister tagen in München zur "Umsetzung der Migrationswende"
In München treffen sich am Samstag 17 europäische Innenminister, um über die Migrationspolitik zu beraten (14.00 Uhr). Bei dem sogenannten Munich Migration Meeting auf Einladung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) soll es laut seinem Ministerium um die "Umsetzung der Migratonswende" gehen. Dazu gehört demnach die "weitere Schärfung des europäischen Migrationspaktes, die konsequente Härtung der Außengrenzen der Europäischen Union sowie die Beschleunigung von Rückführungen aus Europa".
Letzte Nachrichten
Junta in Myanmar kündigt Freilassung mehr als 5000 inhaftierten Demonstranten an
Die Militärjunta in Myanmar hat die Freilassung von mehr als 5000 inhaftierten Demonstranten angekündigt. Anlässlich des buddhistischen Fests Thadingyut sollen 5636 Gefangene begnadigt werden und aus dem Gefängnis freikommen, wie Juntachef Min Aung Hlaing am Montag erklärte. Um welche Gefangene es sich handelt, gab er nicht bekannt. Die Gefängnisbehörden waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Unbekannte werfen Fahrrad von Brücke auf Tankmotorschiff
Unbekannte Täter haben am Sonntagabend von einer Brücke bei Mainz ein Fahrrad auf ein vorbeifahrendes Tankmotorschiff geworfen. Wie die Polizei am späten Sonntagabend mitteilte, berichteten Zeugen von drei jugendlichen Tätern, die auf der Konstheimer Brücke bei Mainz warteten, bis sich das Schiff unter der Brücke befand. Anschließend warfen sie ein silbernes Damenrad auf das Tankmotorschiff. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Niederlande: Tribüne bricht unter hüpfenden Fans zusammen
Hüpfende Gäste-Fans haben eine Tribüne im Goffertstadion im niederländischen Nijmegen zum Einsturz gebracht. Verletzt wurde bei dem Unglück am Sonntag ersten Erkenntnissen der Behörden zufolge niemand.
Umsatz im Gastgewerbe im August weiter gestiegen
Der Umsatz im Gastgewerbe ist angesichts der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen auch im August weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vormonat Juli kalender-, saison- und preisbereinigt um 5,9 Prozent zu. Weiterhin lag er damit aber noch 16,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Verlags-Chef Beck beklagt Papiermangel
Die Rohstoffknappheit trifft auch die Verlage: Ihnen fehlt das Papier, um Bücher zu drucken. "Das ist ein großes Problem“, sagte Jonathan Beck, Chef des Publikumsverlags bei C.H. Beck, dem "Handelsblatt" vom Montag. "Bei vielen Büchern wissen wir jetzt schon, dass vor Weihnachten kein Nachdruck mehr möglich ist", sagte Beck. "Wenn der jetzige Bestand verkauft sein wird, kommt erst nächstes Jahr Nachschub."
Weigl verspricht Bayern "heißen Fight"
Julian Weigl verspricht Bayern München einen "heißen Fight" in der Champions League bei Benfica Lissabon. Seine Mannschaft habe "eine sehr große Chance" gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister, sagte der frühere Dortmunder und Münchner Löwe dem kicker, "das hat man zuletzt auch gegen Barca gesehen". Die Katalanen unterlagen in Lissabon 0:3.
NHL: Stützle gewinnt mit Ottawa
Die deutsche Eishockey-Hoffnung Tim Stützle hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL mit den Ottawa Senators den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel gefeiert. Beim 3:2-Erfolg der Senators gegen die Dallas Stars sammelte der 19 Jahre alte Angreifer allerdings keine Scorerpunkte. Stützle, der im Draft 2020 an dritter Stelle ausgewählt worden war, stand 17:23 Minuten auf dem Eis.
Norrie und Badosa gewinnen in Indian Wells
Cameron Norrie hat als erster Brite das Tennisturnier in Indian Wells gewonnen. Die Nummer 26 der Weltrangliste setzte sich in der kalifornischen Wüste mit 3:6, 6:4, 6:1 gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili durch und holte seinen ersten Masters-Titel. Alexander Zverev (Hamburg) war im Viertelfinale ausgeschieden.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 74,4 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 74,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 4056 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Tausende Menschen in El Salvador protestieren gegen Präsident Bukele
In El Salvador sind tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Nayib Bukele auf die Straße gegangen. Der Protest am Sonntag in der Hauptstadt San Salvador richtete sich unter anderem gegen die Einführung des Bitcoin als offizielle Währung neben dem Dollar. Auf Protestplakaten waren Aufschriften zu lesen wie "Nein zur Diktatur" und "Bitcoin ist Betrug".
Entführung von nordamerikanischen Missionaren setzt Haitis Regierung unter Druck
Die Entführung von 17 nordamerikanischen Missionaren und ihren Kindern setzt die Regierung im krisengeschüttelten Haiti weiter unter Druck. Während neue Details zu dem Fall an die Öffentlichkeit drangen, gab es von Regierung und Polizei bis Sonntag so gut wie keine Reaktion. Die hinter der Entführung stehende Bande betreibt in der von ihr kontrollierten Region schon seit Monaten ungehindert ihr kriminelles Geschäft.
Aktivisten in Haiti fordern sofortige Freilassung entführter Missionare
Nach der Entführung von 17 nordamerikanischen Missionaren und ihren Kindern in Haiti haben zivilgesellschaftliche Organisationen in dem Karibikstaat die sofortige Freilassung der Menschen gefordert. Die Situation der Betroffenen stehe der Menschenwürde "diametral entgegen", kritisierte der Leiter des in Port-au-Prince ansässigen Zentrums für die Analyse und Erforschung von Menschenrechten, Gedeon Jean, am Sonntag.
Ausgelieferter Maduro-Vertrauter schließt Kooperation mit den USA aus
Der wegen Geldwäsche-Aktivitäten für die venezolanische Führung beschuldigte kolumbianische Geschäftsmann Alex Saab hat nach seiner Auslieferung in die USA eine Kooperation mit den dortigen Behörden ausgeschlossen. "Ich habe kein Verbrechen begangen", schrieb Saab in einem Brief, den seine Frau Camilla Fabri am Sonntag bei einer Kundgebung in Caracas verlas. Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro verurteilte Saabs Überführung in die USA als "schändlich".
Ausgelieferter Maduro-Vertrauter will nicht mit den USA kooperieren
Der am Wochenende in die USA ausgelieferte kolumbianische Geschäftsmann Alex Saab will nach eigenen Worten nicht mit den US-Behörden kooperieren. In einem am Sonntag von seiner Frau auf einer öffentlichen Kundgebung in Caracas verlesenen Brief Saabs heißt es, er werde sich seinem Prozess in den USA "in Würde" stellen. Jedoch müsse er "nicht mit den Vereinigten Staaten kooperieren". Er habe "kein Verbrechen" begangen.
Facebook will für "Metaversum" 10.000 Arbeitsplätze in der EU schaffen
Mit der Schöpfung eines "Metaversums" will der stark unter Druck geratene US-Internetriese Facebook aus der Defensive kommen - und für den Aufbau der kollektiv nutzbaren virtuellen Welt tausende Jobs in Europa schaffen. Wie der Konzern ankündigte, sollen in den kommenden fünf Jahren 10.000 "hochqualifizierte" Arbeitsplätze in der Europäischen Union entstehen, um die virtuelle Welt "Metaverse" aufzubauen.
Facebook kündigt Schaffung von 10.000 Arbeitsplätzen in Europa an
Der US-Internetriese Facebook will nach eigenen Angaben in den kommenden fünf Jahren 10.000 neue Arbeitsplätze in der Europäischen Union schaffen. Laut einem am Montag veröffentlichten Blog-Beitrag des Unternehmens sollen die "hochqualifizierten Jobs" entstehen, um die virtuelle Welt "Metaverse" aufzubauen. Chancen auf eine Anstellung haben demnach unter anderem "hochspezialisierte Ingenieure".
Neue Airline soll Süden Jordaniens mit Europa und arabischen Flughäfen verbinden
Eine neue Airline soll den bei Touristen beliebten Süden von Jordanien mit Flughäfen in Europa und der arabischen Welt verbinden. Wie die Nachrichtenagentur Petra berichtete, wurde am Sonntag in Jordanien ein Vertrag zur Gründung der Fluggesellschaft Fly Aqaba unterzeichnet. Das Gründungskapital stammte nach Angaben des Präsidenten der Sonderaufsichtsbehörde der Wirtschaftszone Akaba, Najef Bachit, von jordanischen und saudiarabischen Investoren und hatte ein Gesamtvolumen von umgerechnet 17 Millionen Euro.
Prinz William verleiht erstmals Earthshot-Preise für Umweltengagement
Zwei Wochen vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz im Vereinigten Königreich hat der britische Prinz William erstmals den Earthshot-Preis für Engagement im Umweltschutz verliehen. Zu den Preisträgern in fünf Kategorien, die am Sonntagabend geehrt wurden, gehören das lateinamerikanische Land Costa Rica, die norditalienische Stadt Mailand sowie innovative Unternehmen. An die Preisträger gingen jeweils eine Million Pfund (1,17 Millionen Euro) zur Fortentwicklung ihrer Umweltschutzprojekte.
Nach Hubschrauberabsturz mit drei Toten nördlich von Heilbronn Ursache unklar
Nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Todesopfern sucht die Polizei der baden-württembergischen Stadt Heilbronn nach der Ursache. Die Gründe für das Unglück, das sich am Sonntag in der Nähe von Buchen nördlich von Heilbronn ereignet habe, sei noch "völlig unklar", teilte das Polizeipräsidium Heilbronn am Abend mit.
Frankreichs Botschafter verlässt Belarus auf Aufforderung der Regierung in Minsk
Der französische Botschafter im autoritär regierten Belarus hat das Land am Sonntag auf Aufforderung der Regierung in Minsk verlassen. "Das belarussische Außenministerium hat gefordert, dass der Botschafter vor dem 18. Oktober ausreist", sagte eine Sprecherin der Botschaft in Minsk der Nachrichtenagentur AFP. "Botschafter Nicolas de Lacoste hat Belarus heute verlassen." Zu den Gründen für die Aufforderung machte die Sprecherin keine Angaben.
Lindner bekräftigt indirekt Anspruch auf Bundesfinanzministerium
Vor der Entscheidung der Liberalen über die Aufnahme von Verhandlungen über eine Ampel-Koalition mit SPD und Grünen hat FDP-Chef Christian Lindner seinen Anspruch auf das Bundesfinanzministerium indirekt bekräftigt. "Wichtig ist mir nur eins: Jeder der drei Partner muss wirken können, muss Einfluss nehmen können", sagte Lindner am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
EU: Kein Atom-Treffen mit Iran am Donnerstag
Am Donnerstag wird es in Brüssel nach EU-Angaben keine neuen Atom-Gespräche mit dem Unterhändler des Iran geben. Das stellte eine Sprecherin des EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag klar. Derzeit sei noch nicht klar, "ob und wann ein Treffen stattfinden wird", sagte die Sprecherin und wies damit Angaben aus Teheran zurück.
EU vorsichtig optimistisch zu neuen Atom-Gesprächen mit Iran
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat sich vorsichtig zuversichtlich zu neuen Atomgesprächen mit dem Iran geäußert. Borrell sagte am Montag am Rande eines EU-Außenministertreffens in Luxemburg: "Ich hoffe, dass es in den kommenden Tagen ein Treffen in Brüssel geben wird." Dies sei aber noch nicht gewiss.
Iranische Nachrichtenagentur: Ab Donnerstag Atomverhandlungen in Brüssel
Zur Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran sollen nach Angaben aus Teheran in ein paar Tagen die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die Gespräche mit der sogenannten 4+1-Gruppe würden am Donnerstag in Brüssel starten, sagte der iranische Abgeordnete Ahmed Aliresabeigui laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars nach einem Treffen von Parlamentariern mit Außenminister Hossein Amir-Abdollahian hinter verschlossenen Türen.
Marki-Zay fordert bei ungarischer Parlamentswahl im April Orban heraus
Bei der ungarischen Parlamentswahl im kommenden Frühjahr schickt die Opposition den Konservativen Peter Marki-Zay als Herausforderer des langjährigen Regierungschefs Viktor Orban ins Rennen. Der 49-Jährige errang bei der zweiten Runde der Vorwahlen eines Bündnisses aus sechs Oppositionsparteien 57 Prozent der Stimmen, wie die zuständige Wahlkommission am Sonntag mitteilte. Die linksgerichtete Europapolitikerin Klara Dobrev kam demnach auf 43 Prozent der Stimmen.
Konservativer Kandidat bei Abstimmung über Orban-Herausforderer in Ungarn vorne
Bei der Abstimmung über den gemeinsamen Kandidaten der ungarischen Opposition für die Parlamentswahl im Frühjahr zeichnet sich ein Sieg des konservativen Außenseiters Peter Marki-Zay ab. Nach der Auszählung von etwa der Hälfe der Stimmen lag der 49-Jährige am Sonntagabend mit einem Anteil von rund 60 Prozent vorne. Seine Kontrahentin, die linksgerichetete Europapolitikerin Klara Dobrev, kam auf etwa 40 Prozent.
Prozess um Tod von Fußballstar Emiliano Sala bei Flugzeugabsturz beginnt
In Cardiff beginnt am Montag der Prozess zum Tod des argentinischen Fußballers Emiliano Sala bei einem Flugzeugabsturz im Januar 2019. Angeklagt ist ein 67-Jähriger, der einen untauglichen Piloten für Salas Flug von Frankreich nach Wales engagiert haben soll. Der 28-jährige Profi-Fußballer war kurz vor dem Absturz für 17,6 Millionen Euro vom französischen Club FC Nantes zum Verein Cardiff City gewechselt.
US-Mordprozess im Fall des erschossenen schwarzen Joggers Ahmaud Arbery beginnt
Mit der Auswahl der Geschworenen beginnt am Montag in den USA der Mordprozess gegen drei weiße Männer, die einen schwarzen Jogger am helllichten Tag gejagt und getötet hatten. Sie hatten Ahmaud Arbery am 23. Februar 2020 in einem Vorort von Brunswick im Bundesstaat Georgia mit dem Auto verfolgt und nach einem Handgemenge erschossen. Sie gaben an, den 25-Jährigen für einen Einbrecher gehalten zu haben.
Maas nennt Lukaschenko "Chef eines staatlichen Schleuserrings"
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich für EU-Sanktionen gegen Fluggesellschaften ausgesprochen, die Belarus beim Schleusen von Flüchtlingen nach Europa unterstützen. Maas forderte am Montag zum Auftakt von Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg "Konsequenzen" für solche Airlines. Den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko bezeichnete er als "Chef eines staatlichen Schleuserrings".
EU-Außenminister beraten in Luxemburg über Afghanistan und Belarus
Die EU-Außenminister treffen sich ab Montag zu zweitägigen Beratungen in Luxemburg. An dem Treffen, an dem auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) teilnimmt, geht es nach Angaben des Auswärtigen Amts unter anderem um die Lage in Afghanistan seit der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban sowie im autoritär regierten Belarus.
Merkel spricht mit Regierungschefs von Luxemburg und China
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) führt am Montag eine Serie von außenpolitischen Gesprächen. Am Vormittag (10.00 Uhr) will die scheidende Kanzlerin laut Bundesregierung per Videoschalte ein "Abschiedsgespräch" mit Chinas Ministerpräsidenten Li Keqiang führen. Erst vergangenen Mittwoch hatte sich Merkel vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping verabschiedet.
Streik von Hollywood-Beschäftigten abgewendet
Kinogänger und Serienfans können aufatmen: Ein Streik der Beschäftigten in Hollywood ist im letzten Moment abgewendet worden. Die US-Gewerkschaft Iatse, die zehntausende Filmschaffende vertritt, verkündete am Samstagabend auf ihrer Webseite eine Einigung mit den Produktionsfirmen. Iatse-Präsident Matthew Loeb nannte die auf drei Jahre angelegte Einigung in einer Erklärung ein "Hollywood-Ende". Die Vereinbarung muss noch von den Gewerkschaftsmitgliedern bestätigt werden.