Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"
Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands
Trump erteilt CNN und anderen US-Medien Hausverbot
BBL: Meister Berlin dreht spät auf und siegt zum Auftakt
Sport
Die Bayern schenken ein: "Anstich" von Musiala, Dreierpack von Olise
O'zapft is! Mit einem Schützenfest haben sich Rekordmann Harry Kane und der FC Bayern pünktlich zum Wiesn-Auftakt wieder an die Tabellenspitze der Bundesliga gesetzt - zumindest vorerst. Durch ein rauschhaftes 7:0 (3:0) gegen Union Berlin liegen die Münchner um den überragenden Dreierpacker Michael Olise erstmals seit dem ersten Spieltag wieder auf Platz eins, einen Punkt vor dem SC Freiburg und Borussia Dortmund, die beide erst am Samstag zum Einsatz kommen.
Sport
BBL: Meister Berlin dreht spät auf siegt zum Auftakt
Meister Alba Berlin hat die Mission Titelverteidigung in der Basketball-Bundesliga erfolgreich aufgenommen. Erst wurde das zwölfte Meisterbanner feierlich unter das Dach der Berliner Arena gezogen, dann setzte sich Alba in einem rasanten BBL-Saisoneröffnungsspiel dank eines starken Schlussspurts mit 89:82 (41:43) gegen die Chemnitz 99ers durch.
Letzte Nachrichten
Habeck sieht nach Afghanistan-Abzug erhöhte Terrorgefahr auch in Deutschland
Der Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan dürfte nach Ansicht von Grünen-Parteichef Robert Habeck zu einer erhöhten Terrorgefahr auch in Deutschland führen. "Nach der Machtübernahme der Taliban dürfte der islamistische Terrorismus weltweit zu einer wieder wachsenden Gefahr werden", sagte Habeck der "Welt am Sonntag". Auch in Deutschland sei deshalb "eine erhöhte Wachsamkeit der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste" geboten.
2. Bundesliga: HSV torlos in Heidenheim - Kiel gibt Rote Laterne ab
Der Hamburger SV tut sich in der 2. Fußball-Bundesliga weiter sehr schwer. Durch die Nullnummer beim 1. FC Heidenheim blieben die Hanseaten zum vierten Mal in Folge ohne Sieg und dümpeln im Tabellenmittelfeld herum.
Messi vor PSG-Debüt - Auch Mbappe und Neymar stehen im Kader
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi feiert voraussichtlich am Sonntag sein Debüt für seinen neuen Klub und Ligue-1-Tabellenführer Paris St. Germain. Der 34-Jährige steht ebenso wie der von Real Madrid umworbene Weltmeister Kylian Mbappe und 222-Millionen-Euro-Mann Neymar im offiziellen Spielkader. Das gab der französische Spitzenklub am Sonntag bekannt. PSG gastiert am Sonntag (20.45 Uhr/DAZN) bei Stade Reims.
Forscher entdecken womöglich nördlichste Insel der Welt
Eine Forschergruppe aus Dänemark hat die womöglich nördlichste Insel der Erde entdeckt. Bei einer Expedition im Norden Grönlands stießen die Wissenschaftler zufällig auf die kleine Insel, wie die Universität Kopenhagen am Freitagabend mitteilte. Die noch namenlose Landmasse befindet sich demnach 780 Meter nördlich von Oodaaq. Diese 700 Kilometer vom Nordpol entfernte Insel galt bisher als die nördlichste der Welt.
Seniorin löst beim Marmeladekochen Explosion aus
Beim Einkochen von Marmelade hat eine 82-Jährige im sächsischen Hoyerswerda eine Explosion verursacht und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizeidirektion Görlitz am Samstag mitteilte, hatte die Seniorin am späten Freitagnachmittag für das Einkochen einen Propangasherd in einem Nebengebäude benutzt. Aus noch unbekannter Ursache sei dann unkontrolliert Gas ausgeströmt, nachdem die Frau den Raum verlassen habe.
Nur noch 211 rosafarbene Leguane auf Galápagos-Inseln
Von den vom Aussterben bedrohten rosafarbenen Leguanen auf den Galápagos-Inseln gibt es einer ersten Erfassung zufolge nur noch 211 Exemplare und damit weniger als bisher geschätzt. Das sei das Ergebnis einer Forschungsexpedition zum Lebensraum der einzigartigen Echsen, teilte der Galápagos-Nationalpark am Freitag mit. Dabei hätten die Forscher keine Jungtiere entdeckt, sagte der ecuadorianische Experte und Expeditionsteilnehmer Washington Tapia.
Tsipras und Zaev in Münster mit Westfälischem Friedenspreis ausgezeichnet
Der ehemalige griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und der amtierende nordmazedonische Regierungschef Zoran Zaev sind mit dem internationalen Preis des Westfälischen Friedens 2020 ausgezeichnet worden. Die beiden Spitzenpolitiker nahmen die von der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe verliehene Auszeichnung für ihre Einigung im Namensstreit zwischen beiden Ländern am Samstag in Münster entgegen. Pandemiebedingt fand die Preisverleihung mit fast einjähriger Verzögerung statt.
Verunreinigte Moderna-Ampullen womöglich für zwei Todesfälle verantwortlich
Verunreinigte Moderna-Ampullen sind womöglich der Auslöser von zwei Todesfällen in Japan. Der Tod der beiden Männer im Alter von 30 und 38 Jahren werde derzeit untersucht, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag in Tokio mit. Die Männer seien kürzlich nach ihrer zweiten Impfdosis gestorben. Die Vakzine stammten den Angaben zufolge aus einer von drei Moderna-Produktionschargen, die nach Berichten über Verunreinigungen zurückgezogen worden waren.
Formel 1 sortiert Kalender neu: 22 Rennen, Premiere in Katar möglich
Die Formel 1 hat angesichts der anhaltenden Corona-Probleme einen überarbeiteten Kalender für die restliche Saison präsentiert und rückt darin erstmals von der Rekordzahl von 23 Rennen ab. Die neue Version sieht insgesamt 22 Termine vor, auch das wäre eine noch nie erreichte Anzahl.
Baerbock wirbt für fairen Umgang mit dem politischen Gegner im Wahlkampf
Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock hat im Wahlkampf zu einem fairen Umgang mit dem politischen Gegner aufgerufen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe) sagte die Parteivorsitzende, vor allem im Internet griffen angesichts echter oder vermeintlicher Verfehlungen der Kanzlerkandidaten "Hass und Hetze" und eine "scharfe Polarisierung" um sich. "Respekt vor der anderen Meinung und anderen Menschen ist die Grundlage für einen demokratischen Streit", mahnte Baerbock.
UNO startet wegen Dürre in Afghanistan dringenden Hilfsappell
In einem dringenden Hilfsappell haben die Vereinten Nationen Unterstützung für Millionen afghanische Bauern gefordert, denen wegen extremer Dürre verheerende Ernteausfälle drohen. Die Bauern seien von "akuter Ernährungsunsicherheit" bedroht, erklärte die UN-Ernährungsorganisation FAO am Samstag. Sie warnte vor einer innerafghanischen Fluchtbewegung und weiterer Instabilität in Afghanistan.
Steinmeier sichert allen Flutopfern Unterstützung zu
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Aachener Dom haben die christlichen Kirchen am Samstag der Opfer der verheerenden Hochwasserkatastrophe Mitte Juli gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte, das Leid der Betroffenen dürfe nicht in Vergessenheit geraten. "Sie sind nicht allein", sagte er in einer Ansprache im Anschluss an den Gottesdienst. "Wir vergessen Sie nicht!" Der Bundespräsident erinnerte auch an die Menschen, "denen die Fluten alles genommen haben: ihre Häuser, ihr Hab und Gut, ihre Erinnerungen, ihre Lebensträume", sagte der Bundespräsident. Den Betroffenen in den Hochwassergebieten wolle er sagen: "Wir, das ganze Land, stehen an Ihrer Seite. Ihr Schicksal bewegt uns. Wir, das ganze Land, trauern heute mit Ihnen." Steinmeier würdigte die Widerstandskraft der Betroffenen, die nicht aufgegeben, sich gegenseitig geholfen und erst einmal die schlimmsten Verwüstungen beseitigt hätten. "Sie haben angepackt, trotz Ihrer Verzweiflung", sagte er. Davor habe er großen Respekt. Seinen Dank richtete er auch an die Einsatzkräfte sowie an diejenigen, "die so großzügig gespendet haben, um die erste Not zu lindern". Zugleich mahnte der Bundespräsident Entschlossenheit im Kampf gegen den Klimawandel an: "Wir sehen in diesem Sommer in Europa dramatische Bilder: in Mitteleuropa verheerende Regenfälle, rund um das Mittelmeer brutale Hitze und Feuersbrünste. Die Folgen des Klimawandels haben auch uns in Europa erreicht - daran kann es keinen Zweifel geben", sagte er. Nötig sei deshalb auch, sich besser auf künftige Krisen vorzubereiten - "das sind wir nicht nur den Opfern des Hochwassers schuldig", sagte Steinmeier. "Das, was ihnen geschehen ist, geht uns alle an. Es betrifft uns alle. Es geht um unsere Zukunft und um die unserer Kinder." Steinmeier begrüßte es, dass die Bundesregierung "schnell gehandelt und einen Hilfsfonds in nie dagewesener Höhe beschlossen" habe. Diese Gelder müssten nun so schnell und so zielgenau wie möglich zu den Menschen kommen. "Nicht alles wird mit Geld zu heilen sein, aber diese Hoffnung der Betroffenen auf Unterstützung darf nicht enttäuscht werden", mahnte der Bundespräsident. Zu dem Gottesdienst, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnahm, hatten der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, eingeladen - gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatte extremer Starkregen Mitte Juli verheerende Überschwemmungen ausgelöst. Viele Gemeinden wurden verwüstet, mehr als 180 Menschen kamen ums Leben. (U.Beriyev--DTZ)
Ärzteverband: Weniger Interesse an Corona-Impfungen
Die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen ist nach Angaben des Hausärzteverbandes deutlich niedriger als in der ersten Hälfte des Jahres. "Der Impfturbo, den wir im Frühjahr und bis zum Juli hinein erlebt hatten, ist definitiv abgeflaut", sagte Bundesvorstandsmitglied Armin Beck den Zeitungen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (Samstagsausgaben). "Während einzelne Kolleginnen und Kollegen uns zuvor noch von 300 oder sogar 500 Anfragen wöchentlich berichteten, erhalten viele mittlerweile nur noch zögerliche 30 oder weniger", sagte Beck. "Hinzu kommt, dass die Beratung bei vielen Patientinnen und Patienten deutlich aufwändiger geworden ist, da natürlich der Anteil der klaren Impfbefürworter unter den Ungeimpften mit Voranschreiten der Impfkampagne stark abgenommen hat", führte Beck weiter aus. "Den bisher nicht geimpften Patienten diese näherzubringen, nimmt viel Zeit in Anspruch", sagte der Mediziner, der auch Vorsitzender des Hausärzteverbands Hessen ist. Hier sei "viel Überzeugungsarbeit zu leisten". (Y.Ignatiev--DTZ)
"Wir stehen an Ihrer Seite": Gedenkgottesdienst erinnert an Leid der Flutopfer
Im Beisein der höchsten Staatsvertreter haben die christlichen Kirchen mit einem ökumenischen Gottesdienst der Opfer der verheerenden Hochwasserkatastrophe Mitte Juli gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte dabei am Samstag, das Leid der Betroffenen dürfe nicht in Vergessenheit geraten. Zugleich mahnte er Entschlossenheit im Kampf gegen den Klimawandel an.
Preisgekrönter Fotograf: Pressefreiheit nach Machtübernahme der Taliban massiv bedroht
Der preisgekrönte afghanische Fotograf Massoud Hossaini sieht die Pressefreiheit in seinem Heimatland nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban massiv bedroht. Er rechne mit einer "wirklich schlimmen Zukunft" für Journalisten in Afghanistan, sagte der Pulitzer-Preisträger im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. "Die Taliban werden versuchen, die Medien zu töten, aber sie werden es langsam tun." Afghanistan drohe, "das Nordkorea der Region" zu werden.
US-Südküste bereitet sich auf "extrem gefährlichen" Hurrikan "Ida" vor
Mit Evakuierungen und eindringlichen Warnungen rüsten sich die USA für den ersten schweren Hurrikan des Jahres: Die Behörden des Bundesstaats Louisiana verhängten am Freitag (Ortszeit) vorsorglich den Ausnahmezustand und riefen die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Nach Angaben des Wetterdiensts NHC dürfte "Ida" als Hurrikan der besonders hohen Kategorie 4 am Sonntag in Louisiana auf Land treffen - fast auf den Tag genau 16 Jahre nach den Verwüstungen durch Hurrikan "Katrina".
Macron: Französische Armee bleibt auch im Falle eines US-Abzugs im Irak
Frankreich will seinen Einsatz gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) im Irak auch nach einem möglichen Abzug der US-Armee aus dem Land fortsetzen. "Unabhängig von den amerikanischen Entscheidungen werden wir unsere Präsenz im Kampf gegen den Terrorismus im Irak aufrechterhalten, solange der Irak darum bittet", sagte der französische Präsident Emmanuel Macron am Samstag bei einem Besuch in der irakischen Hauptstadt Bagdad. "Wir verfügen über die operativen Kapazitäten, um diese Präsenz zu gewährleisten."
Erstmals über zehn Millionen Menschen in Indien an einem Tag geimpft
In Indien sind zum ersten Mal über zehn Millionen Menschen an einem einzigen Tag geimpft worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag wurde die Marke am Vortag überschritten. Premierminister Narendra Modi feierte den Meilenstein als "bedeutsame Leistung" für sein Land.
Impfpflicht für Zuschauer der US Open
Kurz vor dem Start der US Open am Montag haben die Veranstalter eine generelle Corona-Impfpflicht für die Zuschauer des Grand-Slam-Turniers eingeführt. Der US-Tennisverband setzt damit eine Vorgabe der Stadt New York um. Demnach müssten die Tennisfans zumindest eine Impfung gegen COVID-19 vorweisen können, um sich die Matches vor Ort anschauen zu können.
Guardiola dementiert feststehenden Entschluss zum City-Abschied
Star-Trainer Pep Guardiola hat dementiert, dass er den englischen Fußballmeister Manchester City definitiv verlassen wird, wenn sein Vertrag 2023 ausläuft. Der 50-Jährige stellte jedoch klar, dass er beabsichtige, eine Pause vom Fußball einzulegen, wenn sein Engagement beim Klub zu Ende geht.
"BACK. ON. TRACK.": Der Haaland-Hype geht weiter
Erling Haaland war so glücklich, dass er es mit der Welt teilen musste. "BACK. ON. TRACK", zurück in der Spur, schrieb der Torjäger von Borussia Dortmund auf Twitter und postete darunter ein Foto von seinem völlig wilden Torjubel. Sein Treffer zum 3:2 (0:0)-Sieg in der ersten Minute der Nachspielzeit gegen die TSG Hoffenheim machte ihn am Freitag wieder einmal zum Helden des Abends.
Zverev: Jüngere Generation wird Titel "mehr unter uns aufteilen"
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hält eine Ära der Dominanz wie jene von Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic für einmalig. "Die Top Drei haben 15, 20 Jahre dominiert. Das wird sich nicht wiederholen. Das sieht man vielleicht nur einmal im Leben. Wir Jüngeren werden die Titel vielleicht mehr unter uns aufteilen", sagte der 24-Jährige am Freitag.
Becker über Federers erneute Knie-OP: "Kein gutes Zeichen"
Boris Becker wagt keine Prognose über ein mögliches Comeback des verletzten Tennis-Superstars Roger Federer - allzu optimistisch ist er aber nicht. "Es ist die dritte OP am gleichen Knie, das ist kein gutes Zeichen", sagte das deutsche Tennis-Idol am Freitag in einer Medienrunde des TV-Senders Eurosport über den 40-jährigen Schweizer: "Ich würde mir wünschen, Roger noch einmal fit und spielerisch top auf einem Platz zu sehen. Aber da liegt vieles in der Schwebe."
Para-Schwimmerin Schott holt erneut Bronze
Schwimmerin Verena Schott hat bei den Paralympischen Spielen in Tokio ihre zweite Bronzemedaille gewonnen. Die 32-Jährige kam auf ihrer Paradestrecke 100 m Brust mit einer Zeit von 1:43,61 Minuten ins Ziel und rettete einen Hauch von zwölf Hundertsteln vor der viertplatzierten Chinesin Song Lingling ins Ziel. Auf die Siegerin Jelysaweta Mereschko (Ukraine) fehlten Schott rund drei Sekunden.
"Größte Bestrafung": Förstemann und Kruse verpassen Medaille hauchdünn
Der ehemalige Olympia-Dritte Robert Förstemann hat bei den Paralympics in Tokio eine Medaille hauchdünn verpasst. Der 35 Jahre alte Guide kam im Zeitfahren über 1000 m mit dem sehbehinderten Kai-Kristian Kruse in 1:00,554 Minuten auf Rang vier, auf den Bronzeplatz fehlten im Izu Velodrome trotz deutschem Rekord letztlich 82 Tausendstel. Mit einer schwachen letzten Runde verspielte das Tandem auf seiner Paradestrecke die Medaillenchance.
Förstemann und Kruse verpassen Medaille hauchdünn
Der ehemalige Olympia-Dritte Robert Förstemann hat bei den Paralympics in Tokio eine Medaille hauchdünn verpasst. Der 35 Jahre alte Guide kam im Zeitfahren über 1000 m mit dem sehbehinderten Kai-Kristian Kruse in 1:00,554 Minuten auf Rang vier, auf den Bronzeplatz fehlten im Izu Velodrome letztlich nur 82 Tausendstel. Mit einer schwachen letzten Runde verspielte das Tandem auf seiner Paradestrecke die Medaillenchance.
Para-Tischtennis: Schmidberger holt Silber - Bronze für Grebe
Tischtennisspieler Thomas Schmidberger hat in Tokio den Paralympics-Sieg erneut knapp verpasst. Der 29-Jährige verlor in der dramatischen Neuauflage des Finals von Rio trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd mit 2:3 gegen seinen chinesischen Dauerrivalen Fan Penfeng und musste sich wie schon 2016 in der Startklasse drei mit der Silbermedaille begnügen.
Para-Tischtennis: Schmidberger und Baus spielen um Gold - Bronze für Grebe
Die Tischtennisspieler Thomas Schmidberger und Valentin Baus greifen bei den Paralympischen Spielen in Tokio nach der Goldmedaille. Der 29-jährige Schmidberger gewann sein Halbfinale in der Startklasse drei gegen den Chinesen Zhai Xhang souverän mit 3:0 und untermauerte nach Silber in Rio eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Paralympics-Triumph. Auch Valentin Baus gewann sein Halbfinale in der Startklasse fünf 3:0 gegen den Briten Jack Hunter Spivey.
Para-Tischtennis: Schmidberger spielt um Gold
Tischtennisspieler Thomas Schmidberger greift bei den Paralympischen Spielen in Tokio nach der Goldmedaille. Der 29-Jährige gewann sein Halbfinale gegen den Chinesen Zhai Xhang souverän mit 3:0 und untermauerte nach Silber in Rio eindrucksvoll seine Ambitionen auf den Paralympics-Triumph. Im Finale trifft der querschnittsgelähmte Bayer vormittags deutscher Zeit (11.15 Uhr) auf seinen Dauerrivalen Fan Penfeng (China), gegen den er 2016 im Endspiel verlor.
Niederlage zum Auftakt: Sitzvolleyballer verpassen Überraschung gegen Iran
Die deutschen Sitzvolleyballer haben in ihrem Auftaktspiel bei den Paralympics in Tokio eine Sensation klar verpasst. Das Team von Bundestrainer Michael Merten konnte gegen Rio-Champion Iran nur im ersten Satz mithalten und verlor letztlich glatt mit 0:3 (23:25, 16:25, 17:25). Ins Besondere den iranischen Starspieler Morteza Mehrzadselakjani, mit 2,44 m einer der größten Menschen der Welt, bekam der EM-Dritte nie in den Griff.
Para-Leichtathletin Menje auf Rang sechs
Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje (Singen) hat eine glänzende Premiere bei den Paralympischen Spielen hingelegt. Die 17 Jahre alte deutsche Nachwuchshoffnung fuhr im Finale über 5000 m in der Startklasse T54 in persönlicher Bestzeit von 11:16,38 auf einen überzeugenden sechsten Platz. Bis zur Zielgerade hatte die Europameisterin sogar Chancen auf Bronze, ehe sich die deutliche erfahrenere Konkurrenz im Spurt durchsetzte.
US-Armee tötet bei Vergeltungsangriff in Afghanistan zwei ranghohe IS-Mitglieder
Nach dem verheerenden Selbstmordanschlag am Flughafen von Kabul haben die USA bei einem ersten Vergeltungsangriff in Afghanistan zwei ranghohe Mitglieder des regionalen Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) getötet. US-Präsident Joe Biden kündigte am Samstag weitere Drohnenangriffe an. Zugleich warnte er eindringlich vor der Gefahr neuer Anschläge in Kabul. Nach Einschätzung der Armeeführung sei "ein Anschlag in den nächsten 24 bis 36 Stunden sehr wahrscheinlich".