Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste
Sturzflut im Grand Canyon: Zahl der Toten auf zwei gestiegen
"Zwei Stunden geschlafen": Hockey-Weltmeister in Köln empfangen
Sarg von verstorbenem norwegischen König Harald V.in Schlosskapelle gebracht
Politik
Putin und Xi betonen bei Gipfel in Kirgistan gute Beziehungen zwischen ihren Ländern
Russlands Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatsoberhaupt Xi Jinping haben am Rande des Treffens der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Kirgistan die guten Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern hervorgehoben. Xi sagte bei einem Treffen mit Putin direkt nach dessen Ankunft in Bischkek, er sei "froh", den russischen Präsidenten zu sehen. Die russisch-chinesischen Beziehungen seien "solider" geworden, und die "Perspektiven" würden "noch besser" sein.
Sport
Messi beendet Nationalmannschaftskarriere
Fußball-Superstar Lionel Messi beendet seine Karriere in der argentinischen Nationalmannschaft. 43 Tage nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien (0:1 n.V.) verkündete der 39-Jährige diese Entscheidung bei Instagram. Dieser Entschluss sei einer, "der weh tat und in der Seele weiterhin schmerzt, aber ich verstehe, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist", schrieb Messi in einem emotionalen Post, den er nach eigenen Angaben am 21. Juli, also zwei Tage nach dem Endspiel von East Rutherford, verfasst hatte.
Letzte Nachrichten
Ein Toter bei Unruhen am Rande von Wahl in indischem Bundesstaat Westbengalen
Bei Unruhen am Rande der Regionalwahl im ostindischen Bundesstaat Westbengalen ist ein Mensch getötet worden. Die Leiche des Anhängers der national-hinduistischen BJP-Partei von Premierminister Narendra Modi sei auf dem Gelände seiner Lehmhütte entdeckt worden, teilte BJP-Regionalpräsident Dilip Ghosh am Samstag mit. Er machte Mitglieder der in Westbengalen regierenden Partei Trinamool Kongress für die Tat verantwortlich.
Millionen schalten zur "Earth Hour" das Licht aus
Umwelt- und Klimaschützer haben für Samstag zum 15. Mal zur sogenannten Earth Hour aufgerufen. Rund um den Globus sind Millionen Menschen aufgefordert, jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht auszuschalten, um ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen. Auch berühmte Bauwerke wie das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, der Eiffelturm oder die Oper in Sydney werden in Dunkelheit gehüllt. Allein in Deutschland wollen sich laut WWF über 570 Orte an der "Earth Hour" beteiligen. Der WWF forderte diesmal alle privaten Teilnehmer auf, die Aktion per Foto oder Video zu dokumentieren und diese mit den Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR in den Online-Netzwerken zu veröffentlichen. Die Aktion solle rechtzeitig vor der Bundestagswahl verdeutlichen: "Am Klimaschutz kommt keine Partei vorbei." (Y.Ignatiev--DTZ)
Wieder 20.400 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 20.400 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.472 neue Ansteckungen nachgewiesen. Das sind 1101 weniger als am Vortag, aber mehr als 4000 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter auf 124,9. Am Freitag hatte der Inzidenzwert bundesweit bei 119,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen und am Samstag vergangener Woche noch bei 99,9. Das RKI meldete diesen Samstag außerdem 157 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Damit starben hierzulande seit Beginn der Pandemie 75.780 Infizierte. Die Zahl der deutschlandweiten Corona-Infektionen beträgt mittlerweile insgesamt 2.755.225. Angesichts der steigenden Infektionszahlen hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder bei ihrem Corona-Gipfel in der Nacht zu Dienstag auf die Verlängerung der geltenden Lockdown-Regeln bis zum 18. April geeinigt. Damit gilt auch weiterhin die Anfang März beschlossene Notbremse, die bei einem Inzidenzwert von über 100 greifen soll. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag gewarnt, wenn die Corona-Fallzahlen ungebremst weiter stiegen, laufe Deutschland "Gefahr, dass unser Gesundheitssystem im Laufe des Aprils an seine Belastungsgrenze kommt". RKI-Präsident Lothar Wieler, sagte, es gebe "deutliche Signale", dass die nun begonnene dritte Corona-Welle "noch schlimmer werden kann als die ersten beiden Wellen". (A.Stefanowych--DTZ)
Söder sieht wegen Umfragetiefs Gefahr einer "Wechselstimmung" im Land
Nach dem Absturz der Union in den Umfragen hat CSU-Chef Markus Söder vor einer "Wechselstimmung" in Deutschland gewarnt. "Die Lage ist sehr ernst. Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es kommt Wechselstimmung im Land auf." CDU-Parteivize Norbert Röttgen sagte am Wochenende: "Schon die Landtagswahlen waren ein Weckruf, aber jetzt herrscht wirklich Alarm".
Röttgen: Umfragewerte müssen Union in Alarmstimmung versetzen
CDU-Vize Norbert Röttgen sieht den Absturz der Union in den Umfragen als Alarm für seine Partei und fordert einen Neustart im Umgang mit der Corona-Pandemie. "Schon die Landtagswahlen waren ein Weckruf, aber jetzt herrscht wirklich Alarm", sagte Röttgen der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. Die Umfrageverluste seien "durch einen massiven Verlust von Vertrauen eingetreten".
Fußball-Legende Thierry Henry kündigt Abschied aus Online-Netzwerken an
Aus Protest gegen rassistische Beleidigungen im Internet kehrt die französische Fußball-Legende Thierry Henry den Online-Netzwerken den Rücken. "Die schiere Masse an Rassismus, Schikanen und die daraus resultierende mentale Folter sind zu toxisch, um sie zu ignorieren", schrieb der 43-jährige frühere Arsenal-Spieler in einer bei Twitter, Facebook und Instagram veröffentlichten Erklärung. Am Samstag werde er sämtliche Konten von den Plattformen entfernen.
Augsburgs Herrlich: Kritik gehört zum Profifußball
Trainer Heiko Herrlich vom Fußball-Bundesligisten FC Augsburg sieht bei seiner Mannschaft im spielerischen Bereich noch viel Raum für Verbesserung. "Wir haben noch immer viele unnötige Ballverluste, die mögliche Aktionen kaputt machen", sagte der Coach des Tabellen-13. der Augsburger Allgemeinen. Die Kritik sei gerechtfertigt, allerdings wies Herrlich auch auf einige verletzte Stammspieler hin.
Verstappen kann "zwei Zehntel pro Runde wettmachen"
Formel-1-Pilot Max Verstappen muss laut eigener Aussage nicht im schnellsten Auto sitzen, um in der Königsklasse des Motorsports um Siege mitzufahren. "Zwei Zehntel pro Runde. Die traue ich mir zu, zusammen mit dem Team wettzumachen", behauptete der Red-Bull-Fahrer im Sport1-Interview. "Darüber hinaus wird es schwierig."
Beachvolleyballerin Walkenhorst sieht Fairness bei Olympia "nicht gegeben"
Beachvolleyballerin Kira Walkenhorst hat Zweifel an einer sportlich sauberen Durchführung der Olympischen Spiele geäußert. Die Olympiasiegerin von Rio befürwortet zwar die Austragung der Spiele im Sommer in Tokio: "Doch ich würde mir auch wünschen, dass es fair ausgetragen wird, und das sehe ich gerade nicht", sagte Walkenhorst der Rheinischen Post (Samstagsausgabe).
U21-Held Baku träumt von der "großen" EM
U21-Fußball-Nationalspieler Ridle Baku träumt nach seinem Doppelpack zum Auftakt der EM in Ungarn und Slowenien von einer Teilnahme an der "großen" EM mit der A-Nationalmannschaft im Sommer. "Es gibt nichts Größeres, als da mal dabei zu sein. Das ist das nächste Level, das man erreichen kann, und da will ich auch hin", sagte Baku am Freitag bei ran.de
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 27. März
Die deutschen U21-Fußballer können mit einem Sieg im zweiten EM-Gruppenspiel gegen den ewigen Rivalen Niederlande vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Anstoß in Szekesfehervar ist um 21.00 Uhr. Zum Auftakt hatte die Auswahl von DFB-Trainer Stefan Kuntz gegen Co-Gastgeber Ungarn souverän mit 3:0 gewonnen.
Neue Hoffnung auf baldige Bergung von im Suez-Kanal feststeckendem Containerschiff
Das niederländische Bergungsunternehmen Smit Savage wird das im Suez-Kanal feststeckende Containerschiff "Ever Given" möglicherweise schon zu Wochenbeginn wieder flottmachen können. Etwas länger könnte es dauern, wenn Container entfernt werden müssen, um das Gewicht des gigantischen Schiffs zu reduzieren, sagte der Chef des Mutterkonzerns von Smit Savage, Peter Berdowski, am Freitagabend im niederländischen Fernsehen. Der japanische Schiffseigentümer hatte bereits von einer Bergung am Samstagabend gesprochen.
Eigentümer im Suez-Kanal feststeckender "Ever Given" hofft auf Bergung am Samstag
Der Eigentümer des im Suez-Kanal feststeckenden Containerschiffs "Ever Given" hofft auf eine Bergung des Frachters noch an diesem Samstag. Es gebe keinerlei Anzeichen darauf, dass die Triebwerke des Schiffs beschädigt worden seien, sagte der Chef des japanischen Unternehmens Shoei Kisen, Yukito Higaki, laut japanischen Medienberichten bei einer Pressekonferenz am Freitag. Ziel seines Unternehmens sei, den Containerriesen am Samstagabend japanischer Zeit "zu befreien".
Bislang blutigster Tag der Proteste in Myanmar mit fast 90 Toten
Am bislang blutigsten Tag der Proteste gegen die Militärherrschaft in Myanmar sind fast 90 Menschen von Sicherheitskräften getötet worden. "Mindestens 89 Menschen wurden bis zum frühen Abend getötet", erklärte die örtliche Organisation für politische Gefangene (AAPP) am Samstag. Laut den Vereinten Nationen waren auch Kinder unter den Opfern. Aus Anlass einer Militärparade zum Tag der Armee hatte die Protestbewegung zu neuen Demonstrationen aufgerufen.
Myanmars Junta demonstriert Macht mit Militärparade - viele Tote bei Protesten
Myanmars Militär hat nach seiner gewaltsamen Machtübernahme mit einer großen Parade seine Stärke demonstriert, während bei erneuten Protesten gegen die Junta viele Menschen getötet wurden. Flankiert von Militärfahrzeugen marschierten Soldaten anlässlich des Tags der Armee am Samstag mit Flaggen und Fackeln durch die Hauptstadt Naypyidaw. Mindestens 24 Menschen wurden nach AFP-Zählungen von Sicherheitskräften bei Protesten getötet, örtliche Medien berichteten von zahlreichen weiteren Opfern.
Myanmars Junta demonstriert mit Militärparade Stärke
Nach seiner gewaltsamen Machtübernahme hat Myanmars Militär mit einer großen Parade am Samstag seine Stärke demonstriert. Soldaten mit Fackeln und Flaggen marschierten am Samstag, dem Tag der Armee in Myanmar, flankiert von Militärfahrzeugen durch die Hauptstadt Naypyidaw. Der Chef der Militärjunta, General Min Aung Hlaing, verteidigte erneut den Militärputsch vom 1. Februar und sicherte zu, nach Neuwahlen die Macht an eine neue Regierung abzugeben.
China und Iran unterzeichnen Kooperationsabkommen
China und der Iran wollen künftig enger zusammenarbeiten. Am Samstag unterzeichneten der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif und sein chinesischer Kollege Wang Yi in Teheran ein auf 25 Jahre angelegtes Abkommen über die "politische, strategische und wirtschaftliche" Kooperation beider Länder, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Das Abkommen markiert ein deutliches Zusammenrücken der beiden wichtigen US-Rivalen.
Iran kündigt Abkommen über strategische Zusammenarbeit mit China an
Die Regierungen Teherans und Pekings wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen. Am Samstagmittag wollten die Außenminister beider Länder in Teheran ein auf 25 Jahre angelegtes Abkommen über eine "politische, strategische und wirtschaftliche" Kooperation unterzeichnen, wie der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Chatibsadeh, im Staatsfernsehen sagte. Das Abkommen markiert ein deutliches Zusammenrücken der beiden wichtigen US-Rivalen.
Stahlbeschäftigte im Nordwesten erhalten 2021 Einmalzahlung von 500 Euro
In den Tarifverhandlungen in der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf eine Einmalzahlung für 2021 in Höhe von 500 Euro geeinigt. Die Vereinbarung für die rund 70.000 Beschäftigten sei in der Nacht nach erneut siebenstündigen Verhandlungen erzielt worden, teilte die IG Metall Bezirksleitung NRW am Samstagmorgen mit. Die Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro wird demnach am 30. Juni ausgezahlt.
Metallbeschäftigte in NRW erhalten 2021 Einmalzahlung von 500 Euro
In den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie haben sich die Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen auf eine Einmalzahlung für 2021 in Höhe von 500 Euro geeinigt. Die Vereinbarung sei in der Nacht nach erneuten siebenstündigen Verhandlungen erzielt worden, teilte die IG Metall Bezirksleitung NRW am Samstagmorgen mit. Die Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro wird demnach am 30. Juni ausgezahlt.
Metallarbeitgeber in NRW erhalten 2021 Einmalzahlung von 500 Euro
In den Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie haben sich die Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen auf eine Einmalzahlung für 2021 in Höhe von 500 Euro geeinigt. Die Vereinbarung sei in der Nacht nach erneuten siebenstündigen Verhandlungen erzielt worden, teilte die IG Metall Bezirksleitung NRW am Samstagmorgen mit. Die Corona-Prämie in Höhe von 500 Euro wird demnach am 30. Juni ausgezahlt.
Forderungen aus den Ländern nach mehr Offenheit gegenüber Sputnik V
Aus den Bundesländern werden Forderungen laut, im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch auf den russischen Impfstoff Sputnik V zu setzen. CSU-Chef Markus Söder sagte am Wochenende in einem Interview, es müsse "so schnell wie möglich über die Zulassung von Sputnik V entschieden werden". Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) klagte über Vorbehalte in Westdeutschland gegen den Impfstoff. Kritik kam auch von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).
Söder und Ramelow für Vorkehrungen für Bestellung von russischem Vakzin Sputnik V
Aus den Ländern werden Forderungen laut, im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch auf den russischen Impfstoff Sputnik V zu setzen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte im Interview mit der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" (Samstagsausgaben), es müsse "so schnell wie möglich über die Zulassung von Sputnik V entschieden werden".
US-Botschafter in Vietnam als Ministerialdirektor für Ostasien nominiert
Vergangenen Monat hat er noch mit einem Rap-Video im Internet für Furore gesorgt, nun macht der US-Botschafter in Vietnam, Daniel Kritenbrink, mit seinem Aufstieg in die Führungsetage des State Department von sich reden. US-Präsident Joe Biden habe den Diplomaten, der sowohl Chinesisch als auch Japanisch spricht, als Ministerialdirektor im Außenministerium für Ostasien und den Pazifik nominiert, teilte das Weiße Haus am Freitag mit.
Vereinten Nationen gelingt bei Erklärung zu Frauenrechten nur Minimalkompromiss
Nach fünfwöchigen Verhandlungen über eine gemeinsame Erklärung zu Frauenrechten haben sich die Vereinten Nationen nur auf einen Minimalkompromiss einigen können. Deutschlands stellvertretender Ständiger Vertreter bei der UNO in New York, Günter Sautter, kritisierte am Freitag "die systematischen Versuche einiger Delegationen, den Prozess zu Fall zu bringen und internationale Zusagen und Verpflichtungen hinsichtlich der Geschlechtergleichheit in Frage zu stellen".
Brasilianische Behörden kündigen baldige Tests eigener Corona-Vakzine an
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen in Brasilien demnächst auch selbst entwickelte Impfstoffe zum Einsatz kommen. Der Gouverneur des Bundesstaates São Paulo, João Doria, verkündete am Freitag, das unter Aufsicht seiner Regierung stehende biomedizinische Insitut Butantan werde ab Mai 40 Millionen Dosen eines Corona-Impfstoffs namens ButanVac produzieren. Sie könnten ab Juli zum Einsatz kommen, wenn das Vakzin von der Aufsichtsbehörde Anvisa eine Zulassung erhalte.
Intensivmediziner fordern Rücknahme aller geplanten Lockdown-Lockerungen
Angesichts weiter steigender Infektionszahlen fordern die deutschen Intensivmediziner einen Verzicht auf geplante Lockdown-Lockerungen nach Ostern wie etwa im Saarland. "Die Beschlüsse für Modellprojekte nach Ostern sind völlig unpassend und müssen von Bund und Ländern sofort zurückgenommen werden", sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe).
UN-Sicherheitsrat soll am Dienstag zu Nordkoreas Raketentests tagen
Nach Nordkoreas jüngstem Raketentest haben die europäischen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats eine nicht-öffentliche Sitzung des Gremiums zu dem Vorfall gefordert. Die Vetomächte Frankreich und Großbritannien sowie die nicht-ständigen Sicherheitsratsmitglieder Irland, Estland und Norwegen beantragten die Sitzung für Dienstag, wie UN-Diplomaten am Freitag (Ortszeit) in New York mitteilten.
Karliczek plant Milliardeninvestition zum Aufholen von Lernrückständen bei Schülern
Damit Schüler durch die Corona-Pandemie nicht den Anschluss verlieren, will Bildungsministerin Anja Karliczek eine Milliarde Euro für ein bundesweites Nachhilfeprogramm ausgeben. Dazu solle es am Ende dieses Schuljahres in allen Bundesländern Lernstandserhebungen in den Kernfächern geben, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Wochenendausgaben). "20 bis 25 Prozent der Schüler haben vermutlich große Lernrückstände – vielleicht sogar dramatische", sagte Karliczek.
IW empfiehlt Milliardeninvestition zum Aufholen von Lernrückständen bei Schülern
Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln empfiehlt milliardenschwere staatliche Investitionen, um den durch die Corona-Pandemie entstandenen Lernrückstand bei Schülerinnen und Schülern auszugleichen. Es sei rund 1,5 Millionen Schulkindern vor allem aus bildungsferneren Haushalten ein stark erhöhter Förderbedarf entstanden, zitierte die "Rheinische Post" am Samstag aus einer IW-Studie. "Zur Förderung dieser Personengruppe wäre bei einem durchschnittlichen Zeitumfang von 100 Stunden pro Person mit Kosten in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro zu rechnen."
US-Armee bietet wegen Blockade des Suez-Kanals ihre Hilfe an
Angesichts der anhaltenden Blockade des Suez-Kanals durch ein auf Grund gelaufenes riesiges Containerschiff hat die US-Armee ihre Hilfe angeboten. "Im Rahmen unseres aktiven diplomatischen Dialogs mit Ägypten haben wir den ägyptischen Behörden US-Hilfe bei der Wiederöffnung des Kanals angeboten", teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag in Washington mit. Ein Expertenteam der US-Marine könnte schnell zum Suez-Kanal entsandt werden.
Gewerkschaft droht Fleischwirtschaft mit Streiks mit Auswirkungen für Verbraucher
Im Tarifkonflikt der Fleischwirtschaft hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit Streiks gedroht, deren Folgen auch die Verbraucher zu spüren bekommen könnten. "Die aktuelle Lage kann sehr schnell definitiv bis zu einem Streik eskalieren", sagte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Samstagsausgaben). "Auch die Kollegen aus Polen und Rumänien sind nicht mehr bereit, Hungerlöhne zu akzeptieren", versicherte der Gewerkschafter.