Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Palast: Norwegens König Harald V. in "extrem ernstem" Zustand
Handys gegen Geld in Gefängnis geschmuggelt: BGH bestätigt Urteil aus Hannover
Eklat um Guendouzi: Chaos nach Feners Königsklassen-Coup
Bayern-Talent Mike wechselt nach Brügge
Boulevard
Tourismusbehörde: Mindestens acht Deutsche nach Sturzflut in Nepal vermisst
Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal werden nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens acht Deutsche vermisst. Insgesamt gibt es keine Nachrichten von 517 Ausländern, wie die nepalesische Tourismusbehörde am Donnerstag mitteilte. Darunter sind unter anderem 178 Touristen aus Indien, 65 Reisende aus den USA und 33 Briten.
Politik
UN-Bericht: Mehr als die Hälfte der Böden weltweit befindet sich in schlechtem Zustand
Mehr als die Hälfte der Böden weltweit befindet sich nach UN-Angaben in einem schlechten Zustand. In rund einem Drittel der Fälle ist die Bodenqualität mäßig, nur in 14 Prozent ist sie gut oder sehr gut, wie es in einem Donnerstag veröffentlichten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) heißt. Damit seien die weltweite Nahrungsmittelversorgung und die Artenvielfalt gefährdet.
Letzte Nachrichten
Tiger Woods bei schwerem Autounfall verletzt
Golf-Superstar Tiger Woods ist bei einem schweren Autounfall an den Beinen verletzt worden. Der 45-Jährige habe "sehr viel Glück" gehabt, den Unfall zu überleben, teilte die Polizei von Los Angeles am Dienstag mit. Sein SUV hatte sich südlich der kalifornischen Metropole auf einer stark abschüssigen Strecke mehrfach überschlagen. Der US-Sportler war alleine in dem Fahrzeug unterwegs.
Keine Anklage gegen US-Polizisten nach Tod von Schwarzem im Bundesstaat New York
Im Fall eines im vergangenen Jahr im US-Bundesstaat New York nach einem Polizeieinsatz gestorbenen Afroamerikaners hat ein Geschworenengremium auf Anklageerhebungen gegen Beamte verzichtet. Dies teilte am Dienstag die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats, Letitia James, mit. Sie zeigte sich "extrem enttäuscht" von dieser Entscheidung. Doch hätten die Geschworenen das letzte Wort in dem Fall. Die Staatsanwaltschaft habe deren Entscheidung zu respektieren.
Kommission: Reihenfolge bei Corona-Impfungen nicht allzu starr beachten
Die Ständige Impfkommission (Stiko) plädiert dafür, die Reihenfolge bei den Corona-Impfungen nicht allzu starr einzuhalten. In allen Impfzentren sollte es unbedingt Listen dafür geben, "wer an die Reihe kommt, wenn Dosen übrig bleiben", sagte Stiko-Chef Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Damit kein Impfstoff verworfen werde, könnten "geeignete Kandidaten aus nachfolgenden Prioritätsgruppen" vorgezogen werden.
Mindestens 75 Tote bei Gewaltausbrüchen in Gefängnissen in Ecuador
Bei Gewaltausbrüchen in drei Gefängnissen in Ecuador sind mindestens 75 Insassen getötet sowie mehrere weitere verletzt worden. Dies teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Dienstag mit. Nach Angaben der Behörden waren die zeitgleichen blutigen Revolten auf Rivalitäten zwischen innerhalb der Gefängnisse operierenden Drogenbanden zurückzuführen.
62 Tote bei Aufständen in drei Gefängnissen in Ecuador
Bei Aufständen in drei Gefängnissen in Ecuador sind 62 Insassen getötet worden. Das teilte die Gefängnisverwaltung des südamerikanischen Landes am Dienstag mit. In einer vorherigen Zwischenbilanz der Behörden war noch von mehr als 50 Toten die Rede gewesen.
US-Senat billigt Ernennung von Thomas-Greenfield zu Botschafterin bei UNO
Der US-Senat hat die Ernennung der erfahrenen Diplomatin Linda Thomas-Greenfield zur Botschafterin bei der UNO genehmigt. Die Kongresskammer gab am Dienstag mit der klaren Mehrheit von 78 gegen 20 Stimmen ihre erforderliche Zustimmung zur Nominierung der 68-Jährigen durch Präsident Joe Biden.
Bätzing spricht Woelki das Vertrauen aus
Im Streit um die Aufarbeitung von Missbrauchsvergehen im Erzbistum Köln hat der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, dem Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki das Vertrauen ausgesprochen. "Ich glaube ihm seinen Willen, dass er aufarbeiten will, dass er Transparenz will, dass er Vertuschung und Vertuscher beim Namen nennt", sagte Bätzing am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen".
Musiala: Jüngster deutscher Champions-League-Torschütze
Der 17 Jahre alte Jamal Musiala hat Champions-League-Geschichte geschrieben: Der hoch veranlagte Mittelfeldspieler avancierte beim 4:1 (3:0) von Bayern München im Achtelfinal-Hinspiel bei Lazio Rom mit seinem Treffer zum 2:0 (24.) zum jüngsten deutschen Torschützen in der Königsklasse. Musiala, der auch von Bundestrainer Joachim Löw umworben wird, löste Sammy Kuffour vom FC Bayern ab.
UEFA: Glanzvoller FC Bayern vor Einzug ins Viertelfinale
Ein bärenstarker FC Bayern München hat bei seinem erneuten Angriff auf Europas Fußball-Thron ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Nach einem kleinen Liga-Tief gewann der Titelverteidiger sein Achtelfinal-Hinspiel bei Lazio Rom souverän mit 4:1 (3:0) und führte seine beeindruckende Erfolgsserie in der Champions League trotz aller Probleme fort. Der Klub-Weltmeister kann nach dieser Machtdemonstration schon vor dem Rückspiel am 17. März mit dem Viertelfinale planen. Die angeschlagenen Münchner, die zuletzt in der Bundesliga zweimal sieglos geblieben waren, gingen im Stadio Olimpico bereits in der 9. Minute durch Torjäger Robert Lewandowski in Führung. Der erst 17-Jährige Jamal Musiala mit einem Rekordtreffer (24.) und Leroy Sane (42.) sorgten schon vor der Pause für die Entscheidung. Dazu kam nach dem Wechsel ein Eigentor durch Francesco Acerbi (46.). Lazio konnte durch Joaquin Correa (49.) nur verkürzen. Damit sind die Bayern seit 19 Spielen (18 Siege) und knapp zwei Jahren in der Königsklasse ungeschlagen. Der Rekordmeister, bei dem Thomas Müller, Serge Gnabry, Benjamin Pavard, Corentin Tolisso und Douglas Costa fehlten, war Lazio in allen Belangen überlegen. Die Forderung von Trainer Hansi Flick nach zuletzt wenig berauschenden Leistungen, in Rom "besonders motiviert" aufzutreten, setzten die Bayern vor allem in der ersten Hälfte konsequent um. Der frühere Bayern-Keeper Pepe Reina und Sergej Milinkovic-Savic mussten schon früh in höchster Not klären. Gegen Lewandowski war Reina allerdings machtlos: Der Pole profitierte allerdings von einem Aussetzer von Mateo Musacchio, der den 72. Champions-League-Treffer des Bayern-Stürmers mit einem katastrophalen Fehlpass einleitete. Für Lewandowski war es das 32. Pflichtspieltor in dieser Saison. In der Folge erhöhte Lazio etwas den Druck. Chancen konnte sich der Tabellensechste der Serie A, der immerhin sieben der letzten acht Spiele gewonnen hatte, aber nicht herausspielen. Von Lazios Toptorjäger Ciro Immobile war nichts zu sehen. Die Bayern, bei denen Leon Goretzka wieder in der Startelf stand, waren dagegen eiskalt: So zirkelte Musiala einen Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar für Reina ins Eck. Der Mittelfeldspieler avancierte zum jüngsten Bayern-Torschützen in der Königsklasse. In der Folge dominierte der Triple-Gewinner die schockierten Römer, die in dieser Phase kaum mehr etwas entgegenzusetzen hatten. Die logische Folge war das 3:0 durch Sane nach starker Vorarbeit von Kingsley Coman. Nach dem Wechsel erwischten die Bayern einen Blitzstart. Diesmal leitete der auffällige Sane ein, dessen scharfe Hereingabe Acerbi ins eigene Netz lenkte. Die Bayern wurden nun im Gefühl des sicheren Sieges etwas nachlässiger. Beim 1:4 spazierte Correa fast ungehindert durch die Bayern-Abwehr. Kurz darauf musste sich Neuer bei einem weiteren Schuss von Correa auszeichnen. Danach fingen sich die Münchner wieder und bestimmten weitgehend das Geschehen - ohne sich vor dem Spiel am Samstag gegen den 1. FC Köln verausgaben zu müssen. (B.Izyumov--DTZ)
Mohamed Bazoum gewinnt Präsidentschaftswahl in Niger
Der frühere Innenminister von Niger, Mohamed Bazoum, hat laut vorläufigen Ergebnissen die Präsidentschaftswahl in dem westafrikanischen Land gewonnen. Bazoum habe bei der Wahl am Sonntag knapp 56 Prozent der Stimmen erhalten, während sein Rivale Mahamane Ousmane auf gut 44 Prozent gekommen sei, teilte die Wahlbehörde Ceni am Dienstag mit. Das Ergebnis muss noch vom Verfassungsgericht bestätigt werden.
Impfskepsis in Polen nimmt trotz steigender Corona-Fallzahlen zu
In Polen nimmt die Skepsis gegenüber den Corona-Impfstoffen zu. Einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CBOS zufolge wollen sich 33 Prozent der Polen nicht gegen Covid-19 impfen lassen - das waren drei Prozentpunkte mehr als in einer ähnlichen Befragung vom Januar. Wegen steigender Infektionszahlen hatte die Regierung in Warschau kürzlich vor einer dritten Corona-Welle gewarnt. Im Nachbarland Tschechien wurde derweil eine Covid-19-Erkrankung von Ex-Präsident Vaclav Klaus bekannt.
Golfstar Woods mit schweren Beinverletzungen nach Autounfall
Golf-Superstar Tiger Woods ist am Dienstag bei einem schweren Autounfall in der Nähe von Los Angeles an beiden Beinen verletzt und umgehend operiert worden. Los Angeles County Sheriff Alex Villanueva sprach bei einer Pressekonferenz von einem "stabilen Zustand mit schweren Verletzungen".
Golfstar Woods nach Autounfall im Krankenhaus
Golf-Superstar Tiger Woods ist am Dienstag bei einem schweren Autounfall verletzt worden. Der 45-jährige US-Amerikaner wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, das bestätigte das Los Angeles County Sheriff’s Department, ohne Details zu Woods’ Zustand mitzuteilen. Laut Statement musste der 15-malige Major-Sieger mit einem hydraulischen Rettungsgerät aus dem Wrack befreit werden.
US-Golfstar Tiger Woods bei schwerem Autounfall verletzt
US-Golfstar Tiger Woods ist bei einem schweren Autounfall verletzt worden. Das Fahrzeug des Sportlers überschlug sich am Dienstagmorgen südlich von Los Angeles, wie der örtliche Sheriff mitteilte. Woods musste mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und ins Krankenhaus gebracht werden.
Ausgangssperre in den Niederlanden bis zum 15. März verlängert
Die niederländische Regierung hat eine Verlängerung der Corona-bedingten nächtlichen Ausgangssperre bis zum 15. März bekannt gegeben. Über eine mögliche weitere Verlängerung werde die Regierung am 8. März entscheiden, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag. Am 15. März beginnt in den Niederlanden die vorgezogene Parlamentswahl. Gegen die Einführung der Ausgangssperre zwischen 21.00 und 04.30 hatte es in dem Land heftige Proteste gegeben.
US-Senat beginnt Aufarbeitung von Sicherheitsmängeln bei Kapitol-Erstürmung
Mit drastischen Schilderungen hat vor dem US-Senat die Aufarbeitung des Versagens der Sicherheitskräfte bei der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar begonnen. Bei einer Anhörung vor zwei Senatsausschüssen beklagte der damalige Chef der Kapitol-Polizei, Steven Sund, am Dienstag eine falsche Gefahreneinschätzung durch die Nachrichtendienste: Seine Beamten seien nicht vorbereitet gewesen auf einen Ansturm tausender "Krimineller", die zum "Krieg" bereit gewesen seien.
Pariser Gericht bestätigt Plagiatsurteil gegen US-Künstler Koons
Der US-Künstler Jeff Koons ist in einem Berufungsverfahren in Paris wegen unerlaubter Nachahmung einer Werbung des französischen Bekleidungsherstellers Naf-Naf verurteilt worden. Die Richter bestätigten am Dienstag ein im Jahr 2018 gefälltes Urteil zu Koons Werk "Fait d’Hiver". Zugleich erhöhten sie die Entschädigungszahlungen, die Koons dem geistigen Urheber der Werbung aus dem Jahr 1985, Franck Davidovici, leisten muss.
Belgische Justiz entscheidet über Prozess gegen Komplizen der Pariser Attentäter von 2015
Die belgische Justiz entscheidet am Mittwoch, ob sich 20 mutmaßliche Komplizen der Urheber der Pariser Anschläge vom November 2015 vor Gericht verantworten müssen. Die Verdächtigen sollen die Attentäter materiell oder etwa durch die Bereitstellung von Unterkünften unterstützt haben. Sie werden jedoch nicht im Hauptverfahren der französischen Justiz belangt. Die Staatsanwaltschaft hatte Anfang des Monats Gerichtsverfahren gegen zwölf der Verdächtigen wegen "Beteiligung an Handlungen einer terroristischen Vereinigung" gefordert.
BGH verhandelt über Widerrufsrecht bei Kilometer-Leasing
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Mittwoch (11.00 Uhr) über ein Widerrufsrecht beim Kilometer-Leasing. Der Kläger will von der Leasinggesellschaft die Rückzahlung geleisteter Raten, nachdem er nach drei Jahren Nutzung den Vertrag widerrufen hatte. In den Vorinstanzen hatte er keinen Erfolg. (Az. VIII ZR 36/20)
Volkmarsen erinnert an Verletzte durch Autoattacke auf Rosenmontagszug
Die nordhessische Stadt Volkmarsen erinnert am Mittwoch (18.00 Uhr) in einem digitalen ökumenischen Gottesdienst an die 90 bei einer Autoattacke auf den Rosenmontagszug vor einem Jahr verletzten Menschen. Neben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird Volkmarsens Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) zur Feier in der evangelischen Kirche der Stadt erwartet. Eine Augenzeugin der Attacke soll eine Rede halten.
Urteil in Prozess gegen mutmaßlichen IS-Chefrekrutierer in Deutschland erwartet
Das Oberlandesgericht in Celle verkündet am Mittwoch (09.15 Uhr) das Urteil im Prozess um den mutmaßlichen IS-Anwerber Abu Walaa. Der 37-Jährige soll gemeinsam mit drei Mitangeklagten junge Islamisten radikalisiert und bei der Ausreise in die von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) beherrschten Gebiete in Syrien und im Irak unterstützt haben. Die Männer stehen daher wegen Mitgliedschaft oder Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung seit September 2017 vor Gericht.
Spahn stellt sich im Bundestag Fragen der Abgeordneten
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt sich am Mittwoch (13.00 Uhr) in der Regierungsbefragung im Bundestag den Fragen der Abgeordneten. Erwartet wird, dass dabei die von Spahn zunächst für den 1. März angekündigten, dann aber wieder verschobenen kostenlosen Corona-Schnelltests eine zentrale Rolle spielen. Zudem dürfte es generell um die derzeit schwierige Pandemie-Lage, mögliche Öffnungskonzepte sowie die bislang holprige Impfkampagne gehen.
Einzelhandel, Paritätischer und Grüne stellen Initiative "Spenden statt Vernichten" vor
Der Handelsverband Deutschland (HDE), der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Grünen-Bundestagsfraktion stellen am Mittwoch (10.00 Uhr) eine gemeinsame Initiative für die Verwendung von Waren vor, die während der Corona-Krise nicht verkauft werden konnten. Das Motto der Initiative lautet "Spenden statt Vernichten - Lagerware für den guten Zweck". Vor Journalisten in Berlin äußern sich HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, Ulrich Schneider, sowie Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt.
Außenminister der USA, Russlands und Frankreichs sprechen vor UN-Menschenrechtsrat
Die Außenminister der USA, Russlands und Frankreichs sprechen am Mittwoch vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Zuerst spricht der russische Außenminister Sergej Lawrow (09.30 Uhr). Nach ihm tritt der neue US-Außenminister Antony Blinken auf, dessen Land nach zweieinhalb Jahren wieder in das UN-Gremium zurückkehren will. Als dritter spricht der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian.
Bundeskabinett entscheidet über Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes
Das Bundeskabinett will am Mittwoch (09.30 Uhr) über eine Verlängerung des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan entscheiden. Dieser soll nach AFP-Informationen bis zum 31. Januar kommenden Jahres verlängert werden. Inhaltliche Veränderungen am Mandat sind nicht vorgesehen, die Obergrenze der beteiligten Soldatinnen und Soldaten liegt damit weiterhin bei 1300. Das Afghanistan-Mandat der Bundeswehr läuft aktuell noch bis Ende März.
Erstes Urteil in weltweit erstem Prozess um Mord und Folter in Syrien erwartet
Im weltweit ersten Prozess um Mord und Folter durch den syrischen Staat will das Oberlandesgericht Koblenz am Mittwoch (09.30 Uhr) sein erstes Urteil sprechen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mitangeklagten Eyad A. Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Gegen den Hauptangeklagten Anwar R. wird voraussichtlich bis zum Herbst weiter verhandelt. Das Verfahren gegen die Angeklagten wurde in der vergangenen Woche aufgespalten.
Atombehörde IAEA "besorgt" über mögliches undeklariertes Atommaterial im Iran
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat sich "zutiefst besorgt" über mögliches Atommaterial an einem nicht deklarierten Standort im Iran gezeigt. Die Behörde mit Sitz in Wien sorge sich, dass das Material nicht gemeldet worden sei, hieß es in einem Bericht am Dienstag, welcher der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Zudem verfüge Teheran nun über mehr als das 14-fache der Menge an schwach angereichertem Uran, die nach dem Atomabkommen von 2015 erlaubt ist.
Ermittlungsverfahren gegen Gérard Depardieu wegen Vergewaltigung eröffnet
Die französische Justiz hat ein formelles Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen den Schauspieler Gérard Depardieu eröffnet. Ein Untersuchungsrichter veranlasste dies bereits am 16. Dezember, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Justizkreisen erfuhr. Eine junge Schauspielerin und Tänzerin wirft dem 72-Jährigen vor, sie im August 2018 in seiner Pariser Wohnung zweimal sexuell missbraucht zu haben. Depardieu bestreitet die Vorwürfe.
Erstmals Zeugenanhörungen im Zusammenhang mit Kriegsverbrecher-Prozess in Liberia
Justizpremiere in Liberia: Erstmals sind in dem westafrikanischen Land am Dienstag Zeugen im Zuge eines Kriegsverbrecher-Prozesses befragt worden. Ein finnisches Gericht hörte die erste Zeugin im Verfahren gegen den früheren Rebellenführer Gibril Massaquoi an, dem die Verantwortung für zwischen 1999 und 2003 begangene Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt wird. Der finnische Ermittler Thomas Elfgren sprach von einem "historischen" Verfahren.
Erste Gefängnisstrafe im Fall von ermordeter Journalistin in Malta
Einer der Angeklagten im Mordfall der maltesischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia ist zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Vincent M. muss laut Urteil des Gerichts vom Dienstag für 15 Jahre ins Gefängnis. Der Angeklagte hatte sich zuvor schuldig bekannt. Das Bekenntnis sei beim Strafmaß berücksichtigt worden, sagte die Richterin bei der Urteilsverkündung.
IG Metall fordert Arbeitgeber in NRW zu neuem Tarifangebot auf
Kurz vor Ende der Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie hat die IG Metall NRW die Arbeitgeber zu einem neuen Angebot in den festgefahrenen Tarifverhandlungen aufgefordert. Die vierte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen ab Mittwoch biete "die letzte Chance" auf eine Einigung, erklärte Bezirksleiter Knut Giesler am Dienstag. Andernfalls sei ein Konflikt nach dem Auslaufen der Friedenspflicht am 1. März "unausweichlich".
Nach Triebwerkbrand bei Boeing 777 zeichnet sich Materialermüdung als Ursache ab
Nach dem Brand eines Triebwerks bei einer Boeing 777 in den USA zeichnet sich Materialermüdung als wahrscheinliche Ursache ab. Der Leiter der Verkehrssicherheitsbehörde NTSB, Robert Sumwalt, sagte am Montagabend (Ortszeit), die Schäden würden laut einer ersten Untersuchung auf eine "Ermüdung von Metall" hinweisen. Demnach brachen in dem Triebwerk des Herstellers Pratt & Whitney zwei Gebläseflügel.