Ukraines Roboter an der Front
Taliban an vier Fronten
Lyman: Russen geben auf
Trumps riskantes Dieselspiel
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
Umwelt
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
Wetterexperten rechnen nun mit einem deutlich früheren Wintereinbruch als ursprünglich prognostiziert. Ein historisch früher Polarwirbel könnte ab dem 1. Advent erste Schneefälle nach Mitteleuropa bringen, während weiße Weihnachten statistisch weiterhin eine Seltenheit bleiben. Die endgültige Prognose steht noch aus.
Kultur
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
Der Schriftsteller Nicolas Feuz setzt sich mit dem Skandal um Thélyson Orélien auseinander. Er sieht darin ein Symptom einer polarisierten Gesellschaft, in der Nuancen verschwinden. Für ihn ist KI ein Werkzeug, kein Betrug, solange die Autorenschaft klar bleibt.
Letzte Nachrichten
Umfrage: Menschen in Kassel halten sich für die glücklichsten Großstädter
Die Menschen in Kassel halten sich für die glücklichsten Großstädter. Wie aus dem sogenannten SKL-Glücksatlas hervorgeht, welcher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag, führt die nordhessische Stadt bei der Lebenszufriedenheit die Rangliste der 40 größten deutschen Städte an. Auf einer Skala von null bis zehn kommt Kassel auf 7,38 Punkte. Es folgen Erfurt, Aachen, Kiel, Krefeld und Münster.
Spanien, Irland und Norwegen wollen Palästinenserstaat offiziell anerkennen
Spanien, Irland und Norwegen wollen am Dienstag offiziell einen eigenständigen Palästinenserstaat anerkennen. Der Schritt, den die Regierungschefs der drei Länder in der vergangenen Woche für den 28. Mai angekündigt hatten, erfolgt mitten im Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas und trotz aller Warnungen aus Israel. Er bedeutet einen Bruch mit der langjährigen Haltung westlicher Länder, einen palästinensischen Staat nur als Teil einer Friedensvereinbarung mit Israel anzuerkennen.
Gläubiger von Galeria Kaufhof stimmen über Insolvenzplan ab
Die Gläubiger von Galeria Karstadt Kaufhof kommen am Dienstag in Essen zusammen, um über den Insolvenzplan für die Warenhauskette abzustimmen. Der Plan des Insolvenzverwalters Stefan Denkhaus soll gegen 13.00 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgestellt werden, die Abstimmung findet im Anschluss statt. Nur wenn die Gläubiger zustimmen, kann die geplante Übernahme durch das Konsortium aus der Investmentgesellschaft NRDC und dem Unternehmer Bernd Beetz wie geplant über die Bühne gehen.
Georgiens Parlament stimmt über präsidiales Veto gegen umstrittenes Mediengesetz ab
In Georgien stimmt am Dienstag das Parlament über eine Aufhebung des Vetos von Präsidentin Salome Surabischwili gegen das umstrittene Gesetz zur "ausländischen Einflussnahme" ab. Surabischwili hatte nach der ersten Verabschiedung des Gesetzes vor zwei Wochen ihr Veto dagegen eingelegt. Das Gesetz sorgt seit Wochen für pro-europäische und regierungskritische Massenproteste in Georgien.
EU-Verteidigungsminister beraten mit Stoltenberg und Umerow
Die Verteidigungsminister der Europäischen Union beraten am Dienstag in Brüssel über weitere Unterstützung für die Ukraine (ab 10.30 Uhr). Als Gäste werden Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow erwartet. Letzterer wird per Video zugeschaltet.
Schlusspläyoders im historischen Schweigegeldprozess gegen Ex-US-Präsident Trump
Im historischen New Yorker Prozess gegen Ex-US-Präsident Donald Trump zu einer Schweigegeldzahlung sollen am Dienstag die Schlussplädoyers gehalten werden. Zunächst wird die Staatsanwaltschaft das Wort haben, danach die Verteidigung. Voraussichtlich am Mittwoch sollen dann die Geschworenen ihre Beratungen beginnen. Im ersten Strafprozess der Geschichte gegen einen früheren US-Präsidenten ist Trump angeklagt, Geschäftsdokumente gefälscht zu haben, um eine Schweigegeldzahlung an den Pornostar Stormy Daniels zu vertuschen.
Nach tödlichem israelischen Angriff: Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zu Lage in Rafah
Nach einem tödlichen israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager nahe der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens hat der UN-Sicherheitsrat für Dienstag eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Die Sitzung zur Lage in Rafah werde hinter verschlossenen Türen abgehalten, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Diplomatenkreisen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach mit Blick auf den Vorfall, der international scharfe Kritik hervorrief, von einem "tragischen Missgeschick". Die israelische Armee leitete eine Untersuchung ein. Derweil berichteten AFP-Journalisten von neuen Angriffen auf Rafah.
UN-Generalsekretär Guterres verurteilt israelischen Angriff auf Rafah
UN-Generalsekretär António Guterres hat den tödlichen israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager nahe Rafah im Gazastreifen verurteilt. Es seien "zahlreiche unschuldige Zivilisten getötet" worden, die Schutz vor dem tödlichen Konflikt gesucht hätten, erklärte Guterres am Montag in Onlinenetzwerken. Es gebe keinen sicheren Ort im Gazastreifen, fuhr er fort. "Dieser Horror muss aufhören." Nach Angaben aus Diplomatenkreisen berief der UN-Sicherheitsrat für Dienstag eine Dringlichkeitssitzung zur Lage in Rafah ein.
Ukrainischer Präsident Selenskyj besucht am Dienstag Belgien
Nach seinem Aufenthalt in Spanien besucht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag Belgien. Selenskyj werde in Brüssel das jüngste einer Reihe von bilateralen Sicherheitsabkommen mit westlichen Verbündeten unterzeichnen, teilte das Büro des belgischen Ministerpräsidenten Alexander De Croo am Montag mit. Anschließend werde es eine gemeinsame Pressekonferenz mit beiden Politikern geben, hieß es weiter.
Historisches Comeback: Bochum sichert Bundesliga-Klassenerhalt
Der VfL Bochum hat riesige Moral bewiesen und bleibt dank einer historischen Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga. Die scheinbar geschlagene Mannschaft von Trainer Heiko Butscher gewann das Relegations-Rückspiel bei Fortuna Düsseldorf mit 6:5 im Elfmeterschießen und schaffte nach dem 0:3 im Hinspiel am vergangenen Donnerstag tatsächlich das kaum für möglich gehaltene Wunder. Nach 120 Minuten hatte es 3:0 (3:0, 1:0) gestanden.
Ukrainische Armee: Frankreich schickt "bald" Militärausbilder in die Ukraine
Frankreich will ukrainischen Angaben zufolge "bald" erste Militärausbilder in die Ukraine schicken. "Ich begrüße die Initiative Frankreichs, Ausbilder für das ukrainische Militär in die Ukraine zu schicken", schrieb der ukrainische Armeechef Oleksandr Syrsky am Montag im Onlinedienst Telegram. Er habe die entsprechenden Dokumente bereits unterzeichnet.
Boll kündigt Karriereende an: "Der Tag musste kommen"
Rekordeuropameister Timo Boll wird seine internationale Tischtenniskarriere nach den Olympischen Spielen in Paris beenden. "Oft genug habe ich in der Vergangenheit davon gesprochen, vor dieser Entscheidung ein wenig Angst zu haben. Doch es war klar, dass dieser Tag unausweichlich kommt. Nun ist es tatsächlich Zeit für den Abschied von der Weltbühne des aktiven Sports", sagte der 43-Jährige.
Staatsmedien: Russland will Taliban von Terrorliste streichen
Russland will die in Afghanistan herrschenden Taliban von seiner Terrorliste streichen. Die radikalislamische Gruppierung soll dreieinhalb Jahre nach ihrer Rückkehr an die Macht in Kabul künftig nicht mehr als terroristische Organisation gelten, wie Außenminister Sergej Lawrow nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Montag mitteilte. Es gehe darum, die Realitäten vor Ort anzuerkennen. "Sie sind diejenigen, die die Macht haben."
"Wir müssen aufwachen": Macron warnt in Dresden vor Rechtsextremismus in Europa
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in seiner europapolitischen Rede in Dresden vor Rechtsextremismus gewarnt und zur Verteidigung der Demokratie aufgerufen. Es wehe "ein schlechter Wind" in Europa, sagte Macron mit Blick auf autoritäre Strömungen am Montag vor jungen Europäern. Es sei eine "Faszination für autoritäre Regime" zu beobachten. "Der Rechtextremismus ist eine Realität, wir müssen aufwachen", forderte Macron knapp zwei Wochen vor den Europawahlen.
Nordkorea: Start eines Aufklärungssatelliten gescheitert
Nordkorea hat den Start eines weiteren Aufklärungssatelliten am Montag für gescheitert erklärt. Der Satellit mit dem Namen Malligyong-1-1 "explodierte während seines ersten Fluges in der Luft und konnte nicht gestartet werden", teilte die nordkoreanische Behörde für Raumfahrttechnologie laut Staatsmedien mit. Zuvor hatte Südkorea mitgeteilt, etwa zwei Minuten nach der Sichtung eines "mutmaßlichen nordkoreanischen Aufklärungssatelliten" seien "viele Teile des Geschosses in nordkoreanischen Gewässern" entdeckt worden.
Israels Armee untersucht tödlichen Angriff auf Flüchtlingslager nahe Rafah
Nach einem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager nahe der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens mit dutzenden Toten hat die israelische Armee eine Untersuchung eingeleitet. Die Generalanwältin der Armee habe den Ermittlungs- und Bewertungsmechanismus des Generalstabs angewiesen, den Angriff zu untersuchen, erklärte die Armee am Montag. Die islamistische Hamas macht Israel für den Angriff verantwortlich, Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einem "tragischen Missgeschick". International wurde Israels Vorgehen scharf kritisiert.
Nadal: "Wenn es das letzte Mal war, habe ich es genossen"
Für Sandplatzkönig Rafael Nadal war das Match gegen Alexander Zverev wohl seine Abschiedsvorstellung in Paris. "Wenn es das letzte Mal war, habe ich es genossen", sagte der Spanier nach seiner Erstrundenniederlage bei den French Open gegen den Hamburger: "Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht zurückkehren werde."
Macron: Spreche als erster französischer Präsident seit Wiedervereinigung in Dresden
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich zum Auftakt seiner europapolitischen Rede in Dresden geehrt und berührt gezeigt. "Heute als erster französischer Präsident seit der Wiedervereinigung hier zu sprechen, ehrt mich besonders", sagte Macron am Montag auf Deutsch. "Es berührt mich sehr". Der französische Präsident wurde am zweiten Tag seines Deutschland-Besuches in Dresden von der Menge mit großem Jubel empfangen.
Zverev entreißt Sandplatzkönig Nadal das Zepter - Ende einer Ära?
Den Sandplatzkönig gestürzt, die eigenen Titelansprüche spektakulär untermauert: Alexander Zverev hat in einem außergewöhnlichen Erstrundenmatch mit großer Wahrscheinlichkeit die unvergleichliche Ära von Rafael Nadal in Paris beendet. Der Olympiasieger aus Hamburg entzauberte den 14-maligen Turniersieger in einem hochklassigen Duell mit 6:3, 7:6 (7:5), 6:3 - und verschaffte sich zum Auftakt der French Open einen weiteren, mächtigen Schub Selbstvertrauen.
Polen will Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten einschränken - Moskau erbost
Wegen eines "hybriden Kriegs" seitens Russlands will Polen die Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten auf seinem Staatsgebiet einschränken. Polens Außenminister Radoslaw Sikorski sagte dazu am Montag in Brüssel, dies sei ein "sehr ernstes Warnsignal". Er begründete es mit der "Verwicklung des russischen Staates in einen hybriden Krieg gegen die EU, einschließlich Polen". Moskau kündigte umgehend "Gegenmaßnahmen" an. Die polnischen Führungspolitiker, "die von Russophobie besessen sind, werden ihre jüngsten anti-russischen Maßnahmen sehr bereuen", sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa nach Angaben von russischen Nachrichtenagenturen.
Polen will Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten einschränken
Wegen eines "hybriden Kriegs" seitens Russlands will Polen die Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten auf seinem Staatsgebiet einschränken. Er habe soeben eine entsprechende Entscheidung angekündigt, sagte Polens Außenminister Radoslaw Sikorski am Montag vor Journalisten in Brüssel. Dabei handele es sich um "Beschränkungen der Bewegungsfreiheit russischer Diplomaten in unserem Land".
AfD-interner Streit in Thüringer Landkreis: Partei büßt Stimmen ein
Ein parteiinterner Streit hat die AfD bei der Kommunalwahl im Thüringer Landkreis Saalfeld-Rudolstadt vermutlich Stimmen gekostet. Bei den Kreistags- und Stadtratswahlen am Sonntag holte die AfD 18,6 Prozent und kam damit hinter der CDU, die 26,6 Prozent erhielt, auf den zweiten Platz, wie aus dem am Montag vom Landesamt für Statistik veröffentlichten vorläufigen Ergebnis hervorging. Die mit der AfD konkurrierende Kandidatenliste der Alternative für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (AfL) erreichte 13,7 Prozent.
Eurofighter bei Landeanflug in Bayern mutmaßlich durch Drohne beschädigt
Ein Eurofighter-Kampfjet ist in Bayern beim Landeanflug offenbar mit einer unbefugt gestarteten Drohne kollidiert und beschädigt worden. Wie die Polizei in Ingolstadt am Montag berichtete, ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Mittwoch kurz vor der Landung der Maschine auf einen Flughafen des Eurofighter-Herstellers Airbus in Manching. Der Pilot stellte nach der Landung äußere Schäden fest, die wahrscheinlich durch die Kollision mit der Drohne entstanden.
Thüringer Kommunalwahl: CDU dominiert in großen Teilen trotz AfD-Zuwächsen
Bei den Kommunalwahlen in Thüringen hat die CDU trotz teils deutlicher Zuwächse für AfD in großen Teilen die Abstimmungen dominiert. Bei den Landrats-, Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen wurden die Christdemokraten landesweit stärkste Partei, während die AfD vor Abschluss der Stimmauszählung für die Kreistage und Stadträte am Montag noch dicht hinter der CDU lag, wie aus den Daten des Landesamts für Statistik hervorging.
Über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Minijob
Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind über 6,83 Millionen Menschen in Deutschland einem Minijob nachgegangen. Die meisten von ihnen waren im Handel, als Mechaniker oder im Gastgewerbe tätig, wie die Minijob-Zentrale in Bochum am Montag mitteilte. Demnach ging der überwiegende Großteil der Beschäftigten ausschließlich einem und nicht mehreren Minijobs nach.
Landgericht Kassel hebt Urteil gegen Amokfahrt von Volkmarsen teilweise auf
Das Landgericht Kassel hat das Urteil um die Amokfahrt auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen zum Teil aufgehoben. Wie ein Gerichtssprecher am Montag sagte, hob das Gericht die vorbehaltene Sicherungsverwahrung gegen den Angeklagten auf. Der Mann war 2021 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, wobei die anschließende Sicherungsverwahrung zunächst vorbehalten wurde. Nach Angaben des Gerichtssprechers reichte die von einem Sachverständigen geäußerte Tatsachengrundlage für die Anordnung der Maßnahme nicht aus.
Erdbeerdiebe bedienen sich in Schleswig-Holstein in großem Stil
In großem Stil haben sich Diebe in Schleswig-Holstein an Erdbeeren auf Supermarktparkplätzen und direkt vom Feld bedient. Die Diebe entwendeten in Lübeck und im Kreis Ostholstein mehrere hundert Kilogramm Erdbeeren, wie die Polizei in Lübeck am Montag berichtete. Dabei verursachten die Tatverdächtigen einen Schaden von mehreren tausend Euro.
Prozess um tödliche Attacke auf Jobcenter-Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz begonnen
Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Frankenthal hat am Montag ein Prozess um eine tödliche Attacke auf einen Mitarbeiter eines Jobcenters begonnen. Die Anklage wirft einem 30-Jährigen Körperverletzung mit Todesfolge vor. Er soll im September in Neustadt an der Weinstraße dem Mitarbeiter nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.
Nach rassistischen Vorfällen: Oktoberfest verbietet Partyhit "L'Amour Toujours"
Nach diversen rechtsextremistischen Zwischenfällen mit dem bekannten Partyhit "L'Amour Toujours" wird das Lied auf dem Münchner Oktoberfest verboten. "Das Lied wird nicht gespielt - weder im Zelt noch sonst irgendwo", sagte der für die Organisation der Wiesn zuständige Münchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) am Montag im Bayrischen Rundfunk (BR). An Wirte und Schausteller ergehe ein klare Anweisung, das Münchner Oktoberfest sei international und weltoffen.
RWE gibt grünes Licht für 1,6 Gigawatt Windparks in der deutschen Nordsee
Der Essener Energiekonzern RWE hat grünes Licht für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee gegeben. Bis 2029 soll das Projekt namens Nordseecluster mit insgesamt 1,6 Gigawatt Leistung in zwei Phasen umgesetzt werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Mit dem Bau des ersten Teils soll im kommenden Jahr begonnen werden.
Urteil: Polizist haftet für Schäden an Streifenwagen bei zu schneller Einsatzfahrt
Ein Polizist kann für Schäden an einem Streifenwagen haften, wenn er bei unklarer Verkehrslage mit zu hoher Geschwindigkeit zum Einsatzort fährt. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin laut Mitteilung vom Montag und wies damit die Klage eines Polizeikommissars ab. Der Beamte war mit einer Geschwindigkeit von mehr als 90 Stundenkilometern unterwegs gewesen. Er habe seine Sorgfaltspflichten "grob fahrlässig" verletzt, hieß es zur Begründung.
Baukrise in China: Shanghai lockert Vorgaben für Immobilienkauf
Im Angesicht der Krise im Immobiliensektor hat die größte Stadt Chinas und wirtschaftliches Zentrum des Landes, Shanghai, eine bedeutende Lockerung der Vorgaben für den Immobilienkauf angekündigt. Die Mindestzeit, die potenzielle Häuserkäufer bislang in Shanghai gelebt haben müssen, wird von fünf auf drei Jahre reduziert, wie die Stadtverwaltung am Montag bekanntgab.