Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Nach Ausschreitungen: FCK siegt in der Verlängerung
Mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
Statement zum Auftakt: Bayern verdirbt Eta-Debüt
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
Sport
Historisches Schützenfest: Frankfurter Rekordsieg im DFB-Pokal
Eintracht Frankfurt ist beim ersten Pflichtspiel nach dem Comeback von Cheftrainer Adi Hütter mit dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte im DFB-Pokal in die zweite Runde eingezogen. Das Team des 56 Jahre alten Österreichers ließ gegen den Oberligisten FC St. Tönis dank eines furiosen 11:0 (10:0) zu keinem Zeitpunkt der Partie Gedanken an eine Pokalsensation aufkommen. Das 10:0 zur Pause war gleichzeitig die höchste Halbzeitführung der DFB-Pokalgeschichte.
Politik
Ermittlungen zu Gaza-Hilfsflotte: Türkei erlässt internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu
Weitere Verschärfung der Spannungen zwischen der Türkei und Israel: Im Rahmen von Ermittlungen zu der Behandlung von Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte hat die Türkei einen internationalen Haftbefehl gegen den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu erlassen. Der türkische Justizminister Akin Gürlek teilte am Freitag im Onlinedienst X mit, Netanjahu und ein weiterer israelische Staatsbürger würden der "Verbrechen gegen die Menschlichkeit, des Völkermords, der schweren Freiheitsberaubung" sowie weiterer Vergehen beschuldigt, darunter Folter. Netanjahus Büro bezeichnete Erdogan daraufhin als "antisemitischen Diktator".
Letzte Nachrichten
Rund hundert Häuser auf La Palma durch Vulkanausbruch zerstört
Die Lava des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma hat nach Behördenangaben rund hundert Häuser auf der spanischen Kanareninsel zerstört. Allein im Dorf El Paso wurden mindestens 20 Häuser zerstört, wie der Bürgermeister am Montag sagte. Tausende Menschen waren bereits am Sonntag aus dem Gefahrengebiet in Sicherheit gebracht worden. Die Lavaströme wälzen sich nun von der Vulkankette in südwestlicher Richtung zum Meer.
Viele Häuser auf La Palma durch Vulkanausbruch zerstört
Die Lava des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma hat nach Angaben der Regionalregierung viele Häuser auf der spanischen Kanareninsel zerstört. Die Lava habe etliche Wohnhäuser erfasst, sagte eine Sprecherin der Regionalregierung am Montag. Allein im Dorf El Paso wurden nach Angaben des Bürgermeisters mindestens 20 Häuser zerstört. Spanischen Medienberichten zufolge könnten insgesamt um die hundert Häuser unbewohnbar sein.
Zwei Männer in Berlin auf offener Straße angeschossen
In Berlin sind in der Nacht zum Montag zwei Männer auf offener Straße angeschossen worden. Im Bezirk Lichtenberg wurde zunächst auf einen 36-Jährigen und rund anderthalb Stunden später in einem anderen Teil des Bezirks auf einen 27-Jährigen geschossen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.
Breites Bündnis fordert rasche Einberufung von Pflegegipfel
Ein breites Bündnis aus Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Wissenschaftlern hat in einem Brief an SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz, Unionskandidat Armin Laschet sowie Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock von der künftigen Bundesregierung die rasche Einberufung eines Pflegegipfels gefordert. Es bestehe die Sorge, "dass sich die künftige Regierung auf dem Wenigen ausruht, was in der laufenden Legislaturperiode umgesetzt wurde", sagte Diakonie-Vorständin Maria Loheide der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag.
Drei Spiele, kein Sieg: Melsungen trennt sich von Trainer Gudmundsson
Drei Spiele, kein Sieg: Nach dem kapitalen Fehlstart in die neue Handball-Saison hat die hoch gehandelte MT Melsungen reagiert und sich von ihrem Trainer Gudmundur Gudmundsson (60) getrennt. Dies gaben die Nordhessen am Montag bekannt. Bis auf Weiteres wird der bisherige Co-Trainer Arjan Haenen das Training leiten, bis die MT-Verantwortlichen einen Nachfolger gefunden haben.
Ifo-Institut: Weitere Schritte für wirksames internationales Steuerabkommen nötig
Die Einigung von 134 Ländern auf eine globale Mindeststeuer gilt als wichtiger Schritt in Richtung wirksamer Besteuerung multinationaler Unternehmen - trotzdem sind nach Einschätzung des Münchener Ifo-Instituts weitere konkrete Schritte nötig. Die Einigung sei "bemerkenswert", es handele sich um eine "Zäsur in der Geschichte der internationalen Steuerkoordination", erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Montag. Über entscheidende Details der Reform sei allerdings noch nicht verhandelt worden.
PotAS-Analyse: Leichtathletik-Verband führend - Basketballer Letzter
Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) führt bei der PotAS-Analyse der 26 deutschen Sommersportarten die Rangliste an. Am Montag veröffentlichte die zuständige Kommission in Berlin ihren Abschlussbericht. Im Vergleich zur Zwischenbilanz aus dem Jahr 2019 verbesserte sich der DLV (PotAS-Wert: 80,73) um zwei Ränge.
Scholz äußert sich vor Finanzausschuss zu Geldwäsche-Ermittlungen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich am Montag vor dem Finanzausschuss des Bundestags zu den Ermittlungen gegen die Geldwäsche-Spezialeinheit FIU geäußert. Nach einem Eingangsstatement von Scholz, der entgegen vorherigen Mutmaßungen doch persönlich anwesend war, wurde der Minister dazu nach Angaben aus Teilnehmerkreisen von den Abgeordneten befragt. In Zusammenhang mit den Ermittlungen hatte es Durchsuchungen auch im Bundesfinanzministerium gegeben.
Finanzausschuss befragt Scholz zu Geldwäsche-Ermittlungen
Der Finanzausschuss des Bundestags hat am Montagmorgen Beratungen über Ermittlungen gegen die Geldwäsche-Spezialeinheit FIU und die damit in Zusammenhang stehende Durchsuchungsaktion im Bundesfinanzministerium aufgenommen. Dazu wollen die Abgeordneten vor allem Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) befragen, der per Video zugeschaltet werden sollte. Parlamentarier der übrigen Fraktionen kritisierten vor der Sitzung, dass Scholz nicht persönlich vor Ort teilnimmt.
Vergleichsportale warnen vor "Gaspreiswelle" für private Haushalte im Herbst
Haushalte in Deutschland mit einer Gasheizung müssen sich auf steigende Preise einstellen. Die Verbraucherportale Check24 und Verivox warnten am Montag vor einer "größeren Gaspreiswelle" im Herbst; dutzende Versorger haben demnach bereits ihre Preise erhöht. Die Einkaufspreise für Erdgas sind wegen der hohen Nachfrage nach der Corona-Krise und auch wegen relativ leerer Speicher stark gestiegen. Der Börsenpreis für Gas liegt auf einem Allzeithoch.
Vergleichsportale: Gaspreise auf Rekordhoch
Die Gaspreise für private Haushalte haben ein Rekordhoch erreicht. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahle aktuell im Schnitt 1516 Euro jährlich für Gas, teilte das Verbraucherportal Check24 am Montag mit - laut Verivox betrugen die Kosten im September im Schnitt 1299 Euro. Das sei so hoch wie seit Juli 2015 nicht mehr, erklärte Verivox.
Vergleichsportal: Gaspreise auf Rekordhoch
Die Gaspreise für private Haushalte haben ein Rekordhoch erreicht. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahle aktuell im Schnitt 1516 Euro jährlich für Gas, teilte das Verbraucherportal Check24 am Montag mit. Grund sind vor allem die stark gestiegenen Einkaufspreise: Der Börsenpreis für Gas liege auf einem Allzeithoch. Von September 2020 bis September 2021 stieg der Preis pro Megawattstunde demnach von 7,99 Euro auf 44,03 Euro, ein Anstieg um 451 Prozent.
Linke bekräftigt Anspruch auf Regierungsbeteiligung
Knapp eine Woche vor der Bundestagswahl hat die Linke ihren Anspruch auf eine Regierungsbeteiligung bekräftigt. "Die Linke ist das Team Politikwechsel, wir wollen kein Weiter so", sagte Spitzenkandidat Dietmar Bartsch am Montag in Berlin. Wenn SPD und Grüne ihre Wahlversprechen einhalten wollten, sei das mit Union und FDP nicht möglich, sagte der Linken-Fraktionschef im Bundestag.
Juventus "im Keller": Allegri "wütend" auf sich selbst
Massimiliano Allegri machte aus seinem Ärger über den historischen Absturz der Alten Dame kein Hehl. "Ich bin über dieses Spiel ziemlich wütend, trotz der ersten Halbzeit, in der wir viele Gelegenheiten hatten", schimpfte der Trainer von Juventus Turin nach dem 1:1 (1:0) gegen die AC Mailand und suchte gar nicht erst nach Ausreden für das Abrutschen auf Abstiegsplatz 18.
Holocaust-Mahnmal in Amsterdam eröffnet
In Amsterdam ist ein neues Holocaust-Mahnmal eröffnet worden. Umgeben von Angehörigen von Opfern und Überlebenden weihte König Willem-Alexander die Gedenkstätte im jüdischen Viertel der Hauptstadt der Niederlande am Wochenende ein. "Diese Gedenkstätte konfrontiert uns mit unserer Verantwortung", sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte. Es gehe um die Frage, ob nicht mehr zur Rettung der Ermordeten und für die wenigen Überlebenden nach dem zweiten Weltkrieg hätte getan werden müssen
Teil hungerstreikender Klimaaktivisten droht mit Flüssigkeitsverweigerung
Ein Teil der nahe dem Reichstagsgebäude in Berlin hungerstreikenden Klimaaktivisten hat mit der Verweigerung von Flüssigkeitsaufnahme gedroht. Sollten die drei Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen bis zum Donnerstagabend nicht der Forderung der Gruppe nach einem öffentlichen Gespräch nachkommen, würden einige der Streikenden zusätzlich zu ihrem Hungerstreik die Aufnahme von Flüssigkeit verweigern, teilte die Gruppe am Montag mit.
Lockdown in neuseeländischer Stadt Auckland wird gelockert
Der Lockdown in Neuseelands größter Stadt Auckland wird um mindestens zwei Wochen verlängert, aber etwas gelockert. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mitteilte, gilt in der Millionenstadt ab Dienstagabend eine niedrigere Corona-Warnstufe. Die Menschen sollen weiterhin weitgehend zu Hause bleiben, einige Geschäfte wie Restaurants mit Lieferdienst dürfen aber wieder öffnen.
Sechs Tote bei Schüssen an Universität in Russland
In einer Universität in Russland hat ein Student sechs Menschen erschossen. Wie das zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden mindestens 28 weitere Menschen verletzt, als der junge Mann am Montag in der Hochschule in der zentralrussischen Stadt Perm um sich schoss. Der Angreifer wurde schließlich von einem Polizisten angeschossen und festgenommen. Über sein Motiv wurde zunächst nichts bekannt.
Sechs Tote bei Schüssen in Universität in Russland
Ein Student hat in einer Universität in Russland sechs Menschen erschossen. Wie das für schwere Straftaten zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden mindestens 28 weitere Menschen verletzt, als der junge Mann am Montag in einer Universität der zentralrussischen Stadt Perm um sich schoss. Der Angreifer wurde schließlich von einem Polizisten angeschossen und festgenommen. Über sein Motiv wurde zunächst nichts bekannt.
Acht Tote bei Schüssen an Universität in Russland
Ein bewaffneter Angreifer hat in einer Universität in Russland um sich geschossen und mindestens acht Menschen getötet. Wie das für schwere Straftaten zuständige Ermittlungskomitee mitteilte, wurden bei dem Vorfall in einer Universität der zentralrussischen Stadt Perm am Montag mehrere weitere Menschen verletzt. Der mutmaßliche Angreifer, ein Student, wurde nach Angaben der Ermittler festgenommen. Er wurde bei seiner Festnahme ebenfalls verletzt.
Dax eröffnet nach Erweiterung im Minus
Am ersten Handelstag mit dem um zehn Unternehmen erweiterten Deutschen Aktienindex (Dax) hat der Leitindex mit einem Minus von rund 1,94 Prozent eröffnet. Seit Handelsstart am Montag um 9.00 Uhr umfasst der Dax insgesamt 40 gehandelte Unternehmen. Es gelten zukünftig außerdem strengere Vorschriften für die Konzerne, beispielsweise bei den Geschäftszahlen.
Regierungspartei holt Zweidrittelmehrheit bei russischen Parlamentswahlen
Die Regierungspartei von Präsident Wladimir Putin hat bei den russischen Parlamentswahlen nach eigenen Angaben die für Verfassungsänderungen wichtige Zweidrittelmehrheit verteidigt. Der Generalsekretär von Geeintes Russland, Andrej Turtschak, erklärte am Montag, seine Partei habe mindestens 315 der 450 Sitze gewonnen. Er sprach von einem "klaren und sauberen" Sieg, obwohl die Wahl von massiven Betrugsvorwürfen überschattet wurde.
Staats- und Regierungschefs beraten über Klimakrise
Sechs Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow und direkt vor der UN-Generaldebatte in New York findet am Montag ein Treffen von Staats- und Regierungschefs zur Klimakrise statt. Geleitet werden die Gespräche von UN-Generalsekretär António Guterres und dem britischen Premierminister Boris Johnson, dessen Land die Weltklimekonferenz ab dem 31. Oktober ausrichtet. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird virtuell an dem informellen Runden Tisch teilnehmen und ein Statement abgeben. Um einen offenen Dialog zu ermöglichen, finden die rund zweistündigen Gespräche hinter verschlossenen Türen statt. Dabei wollen sich die Staats- und Regierungschefs abstimmen, welche zusätzlichen Maßnahmen zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels im Pariser Klimaabkommen notwendig sind. Auch Maßnahmen zur Anpassung an die Erderwärmung und Klimafinanzierung stehen auf dem Programm. Ein am Freitag veröffentlichter UN-Bericht sieht die Erde ohne ein radikales Umsteuern auf dem gefährlichen Pfad einer Erwärmung um 2,7 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. (V.Korablyov--DTZ)
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 71,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 71,0. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 70,5 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 81,9. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an. Laut den jüngsten Zahlen des RKI wurden binnen 24 Stunden 3736 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.145.852. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland stieg um 13 auf nunmehr 92.971. Die Zahl der Genesenen liegt laut RKI bei etwa 3.897.800. An Wochenenden ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen in der Regel niedriger als im Wochendurchschnitt, weil weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. (O.Tatarinov--DTZ)
Zahl der im Verkehr verunglückten Kinder 2020 auf historischem Tiefstand
Im Jahr 2020 sind in Deutschland so wenige Kinder im Verkehr verunglückt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Das coronabedingt geringe Verkehrsaufkommen habe sich besonders stark auf die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ausgewirkt, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag. Die Zahl der Unfallopfer unter 15 Jahren sei um fast 20 Prozent gegenüber 2019 gesunken und damit stärker als die der Unfallopfer insgesamt.
Erzeugerpreise im August so stark gestiegen wie seit 1974 nicht mehr
Bei den Erzeugerpreisen zeigt die Entwicklung weiter nach oben. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im August so stark wie seit Dezember 1974 nicht mehr, als die Preise im Zusammenhang mit der ersten Ölkrise deutlich zugelegt hatten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2020 betrug der Anstieg 12,0 Prozent - vor allem wegen starker Preissteigerungen bei den Energieträgern.
SPD, FDP und Grüne wollen Wahlrechtsreform ohne Union angehen
Spitzenpolitiker von SPD, FDP und Grünen planen für die nächste Legislaturperiode eine neue Wahlrechtsreform auch gegen den Widerstand der Union. "Die derzeitige Rechtslage beim Wahlrecht ist nur eine Zwischenlösung", sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider am Montag dem Portal "ThePioneer". Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann sagte, die "völlig gescheiterte Wahlrechtsreform" der GroKo gefährde Ansehen und Arbeitsfähigkeit des Parlaments. FDP-Fraktionsgeschäftsführer Marco Buschmann sagte angesichts des zu erwartenden XXL-Bundestags, Union und SPD hätten "völlig verantwortungslos" agiert.
Vorstoß für Enddatum der Corona-Schutzmaßnahmen stößt auf breite Ablehnung
Die Forderung nach einem Enddatum für alle Corona-Schutzmaßnahmen ist auf breite Ablehnung gestoßen. Neben der Bundesregierung sprachen sich unter anderem der Deutsche Lehrerverband und der Berufsverband für Pflegeberufe gegen eine solche Stichtagsregelung aus.
Kassenärzte-Chef hofft auf zusätzliche Impfmotivation bei Ende der Corona-Maßnahmen
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hofft bei Festlegung eines Datums für das Ende aller Corona-Maßnahmen auf eine höhere Impfquote. Er denke, dass dann "viele Menschen zusätzlich Motivation schöpfen", sich impfen zu lassen, sagte Gassen am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Wenn mehr als zwei Drittel der Bevölkerung geimpft oder genesen seien, müsse überlegt werden, ob dauerhaft Maßnahmen für alle Bundesbürger erforderlich seien.
Umsatz im Gastgewerbe im Juli erneut gestiegen
Der Umsatz im Gastgewerbe ist angesichts der zunehmenden Lockerung der Corona-Beschränkungen im Juli weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber dem Vormonat Juni kalender- und saisonbereinigt um 20,8 Prozent zu. Damit lag der Umsatz in der Gastronomie- und Beherbergungsbranche aber noch 23,5 Prozent unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.
Bericht: Mehr als 100.000 Klimaflüchtlinge in Burundi
Im ostafrikanischen Burundi haben die Folgen des Klimawandels über 100.000 Menschen in die Flucht getrieben. "Über 84 Prozent aller Binnenvertriebenen in Burundi sind nicht durch Konflikte, sondern durch Naturkatastrophen vertrieben worden", heißt es in einem Bericht der britischen Hilfsorganisation Save the Children, der am Montag veröffentlicht wurde. Größtes Problem ist demnach der Anstieg des Tanganjikasees, des zweitgrößten Sees in Afrika.
Johnson spielt Bedeutung von U-Boot-Streit mit Frankreich herunter
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat die Bedeutung des U-Boot-Streits mit Frankreich heruntergespielt. Das dem Streit zugrunde liegende neue Militärbündnis seines Landes mit Australien und den USA im Indopazifik "ist nichts, worüber sich irgendjemand Sorgen machen müsste, insbesondere nicht unsere französischen Freunde", sagte Johnson am Sonntag auf dem Weg nach New York. Großbritanniens "Liebe zu Frankreich ist unausrottbar".