Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
US Open: Alcaraz und Williams als Mixed-Team
Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"
Palästinensergebiete: Frühere Diplomaten fordern Paris und London zum Handeln auf
"Demütigung": ManUnited verliert bei Aufsteiger Hull
Wirtschaft
Südkorea schickt erstes Containerschiff durch die Arktis
In Südkorea ist erstmals ein Containerschiff in See gestochen, das über die Arktisroute nach Europa fahren soll. Die "Panstar Acro" habe am Samstagmorgen im Hafen von Busan abgelegt, teilte das Meeresministerium in Seoul auf AFP-Anfrage mit. Das Frachtschiff soll über die Arktis nach Felixstowe in Großbritannien, Rotterdam in den Niederlanden und Danzig in Polen fahren. Es ist ein Test, ob eine durch das schmelzende Eis eröffnete Route wirtschaftlich rentabel sein kann.
Sport
FC Augsburg müht sich in Cottbus in die zweite Pokalrunde
Der FC Augsburg hat mit Mühe das frühe Aus im DFB-Pokal verhindert. Beim mutigen Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus kämpfte sich der Fußball-Bundesligist am Samstag zu einem 2:0 (0:0) und nahm mit etwas Glück die Erstrundenhürde. Die vor allem kämpferisch überzeugenden Cottbuser verpassten den Lohn für ihre bisher beste Saisonleistung. Anton Kade (50.) und Kristijan Jakic (90.+6) trafen beim Augsburger Sieg.
Letzte Nachrichten
Internetsurfen ist häufigste Freizeitaktivität der Deutschen
Das Surfen im Internet ist weiterhin die häufigste Freizeitbeschäftigung der Deutschen und baut seinen Spitzenplatz dabei weiter aus. Etwa 97 Prozent der Bundesbürger nutzen das Internet regelmäßig - mindestens einmal in der Woche - zur Freizeitbeschäftigung, wie der am Donnerstag von der Stiftung für Zukunftsfragen veröffentlichte "Freizeitmonitor 2021" ergab. "Die Anziehungskraft des Internets ist ungebrochen", erklärte Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung, welche die Untersuchung seit dem Jahr 1986 vornehmen lässt.
Erfurter Zoll findet Pakete mit kiloweise Raketen und Böllern
Zollbeamte haben in Erfurt mehrere Pakete mit kiloweise Raketen, Böllern und Bengalos entdeckt. Insgesamt fanden sie in Postsendungen mehr als 77 Kilogramm Pyrotechnik, wie das Hauptzollamt in der thüringischen Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte. Die explosive Fracht flog demnach am Montag bei einer Kontrolle in einem Paketzentrum im Saale-Holzland-Kreis auf. Der Zoll leitete acht Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein.
"Mehrere Dutzend" Menschen in Putins Umfeld mit Coronavirus infiziert
Im Umfeld von Russlands Präsident Wladimir Putin hat es mehr Corona-Fälle gegeben als ursprünglich bekannt. "Nicht nur ein oder zwei, sondern mehrere Dutzend Menschen" seien mit dem Virus infiziert, sagte Putin am Donnerstag per Videokonferenz auf der Tagung der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS). Der Staatschef hatte sich am Dienstag in Selbstisolation begeben, nachdem ein Infektionsfall eines engen Mitarbeiters festgestellt worden war.
IOC stellt olympische Zukunft des Boxens infrage
Das IOC stellt die olympische Zukunft des Boxens öffentlich infrage, weil ihm der Reformprozess im skandalumwitterten Weltverband zu langsam verläuft. Schon für Paris 2024 könnte das Boxen, das seit 1904 Bestandteil der Sommerspiele ist, aus dem Programm fliegen, sollte die AIBA die verbandsinternen Probleme nicht lösen. Damit drohte der Generalsekretär des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Christophe de Kepper, in einem Brief an Präsident Umar Kremlew.
Deutschland: Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 76,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank der Wert auf 76,3. Am Vortag hatte die Inzidenz 77,9 betragen, vor einer Woche hatte der Wert bei 83,5 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb dieses Zeitraums an. Die Inzidenz ist der zentrale Indikator für das Tempo der Ausbreitung des Coronavirus. Laut den jüngsten Zahlen des RKI wurden binnen 24 Stunden 12.925 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.114.856. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland stieg um 68 auf nunmehr 92.837. Die Zahl der Genesenen liegt laut RKI bei etwa 3.863.000. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Viele Tote bei Erdbeben in chinesischer Provinz Sichuan
Bei einem Erdbeben der Stärke 5,4 in China sind am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen und dutzende verletzt worden. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum in der Region Sichuan im Südwesten des Landes in rund zehn Kilometern Tiefe und etwa 120 Kilometer südwestlich der Millionenstadt Chongqing, in deren Umkreis rund 30 Millionen Menschen leben. Den lokalen Behörden zufolge wurden drei Menschen schwer und 57 leicht verletzt. Laut der USGS ist mit "erheblichen Schäden" zu rechnen. Die Stadt Luzhou entsandte einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge Rettungskräfte in das Gebiet. Die Feuerwehr von Sichuan veröffentlichte Bilder, auf denen Rettungskräfte zu sehen sind, die unter Trümmern nach Verschütteten suchten. Das Beben zerstörte dutzende Häuser und beschädigte zahlreiche weitere im Bezirk Luxian. Der Lokalregierung zufolge wurden mindestens 10.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht. In China kommt es häufig zu Erdbeben, insbesondere in den bergigen Regionen im Westen und Südwesten des Landes. In der Region um die Provinz Yunnan, wo mehr als 100.000 Menschen leben, treffen die Indische und die Eurasische Platte aufeinander. In der Sichuan waren 2008 bei einem Beben der Stärke 7,9 insgesamt 87.000 Menschen getötet worden. 2010 starben bei einem Erdstoß der Stärke 6,9 in der Provinz Qinghai rund 3000 Menschen. (A.Nikiforov--DTZ)
Laschet warnt vor "Kaltem Krieg" gegen China
Angesichts der angespannten Beziehungen mit China hat Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) vor einer Konfrontation mit der Volksrepublik gewarnt. "Ein neuer Kalter Krieg würde uns sehr schaden", sagte Laschet dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. China stehe aber im Systemwettbewerb mit Europa, verletze die Menschenrechte und sei keine Demokratie. "Das müssen und werden wir immer kritisieren."
Nach Kimmich: Auch Goretzka verlängert bei den Bayern
Nach Joshua Kimmich hat in Leon Goretzka ein weiterer Leistungsträger seinen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister langfristig verlängert. Der 26-Jährige unterschrieb nach längeren Verhandlungen bis 2026. Goretzkas bisheriger Vertrag wäre am Saisonende ausgelaufen. Er wolle "weiter Geschichte schreiben. Mit diesem Verein, in dieser Ära ist alles möglich", sagte Goretzka.
Lebenshaltungskosten in der Schweiz im europäischen Vergleich am höchsten
Bei Urlauben und längeren Aufenthalten im Ausland empfiehlt sich ein Blick auf die dortigen Lebenshaltungskosten - denn diese unterscheiden sich im europäischen Vergleich teils erheblich voneinander: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Donnerstag war die Lebenshaltung zuletzt in der Schweiz am höchsten - das Preisniveau lag dort im Juli um 51 Prozent höher als in Deutschland.
Bericht: Einigung im Tarifstreit von GDL und Bahn in der Nacht zum Donnerstag
Im Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn gibt es laut dem Portal "Business Insider" eine Einigung. Sie sei in der Nacht auf Donnerstag erzielt worden, berichtete das Portal unter Berufung auf mehrere an den Verhandlungen beteiligten Quellen. Beide Seiten haben für Donnerstagvormittag (10.30 Uhr) zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin eingeladen.
Offenbar Bewegung im Tarifstreit von GDL und Deutscher Bahn
In den Tarifkonflikt zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn ist offenbar Bewegung gekommen. Beide Seiten luden für den Donnerstagvormittag zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin ein. In den vergangenen Tagen hätten "intensive Gespräche stattgefunden", um in der Tarifrunde gemeinsame Lösungen zu finden, hieß es. Über den aktuellen Stand solle nun informiert werden.
Medien: Leichtathletik-Trainer Salazar bleibt gesperrt
Der schwer belastete Leichtathletik-Trainer Alberto Salazar muss seine Vierjahressperre wegen Dopingverstößen in vollem Umfang absitzen. Salazar scheiterte mit seinem Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wie auch der ebenfalls gesperrte Endokrinologe Jeffrey Brown, der zahlreiche Athletinnen und Athleten Salazars behandelt hatte.
Merz kritisiert hohe Zahl von Berufspolitikern im Bundestag
Der CDU-Politiker und ehemalige Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz hat die Zahl der Berufspolitiker im Bundestag ohne jegliche Erfahrung in der Arbeitswelt kritisiert. "Ich bedauere in der Tat sehr, dass es im Bundestag einen immer größeren Teil von Abgeordneten gibt, die ohne jede Berufserfahrung, zum Teil ohne jeden Berufsabschluss, in die Politik gegangen sind", sagte Merz der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagsausgabe). Die Union stehe im Vergleich zu anderen Fraktionen noch vergleichsweise gut da.
Staats- und Regierungschefs planen Treffen zu Klimakrise bei UN-Generaldebatte
Am Rande der UN-Generaldebatte in New York soll am kommenden Montag ein Treffen von Staats- und Regierungschefs zur Klimakrise stattfinden. Die Gespräche hinter verschlossenen Türen werden von UN-Generalsekretär António Guterres und dem britischen Premier Boris Johnson geleitet, wie ein hochrangiger UN-Vertreter am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Generaldebatte findet nur rund sechs Wochen vor der im schottischen Glasgow stattfindenden Weltklimakonferenz COP26 statt.
Medien: Kuntz konkurriert mit Schewtschenko
Der türkische Fußballverband hat offenbar nicht nur Stefan Kuntz als möglichen neuen Nationaltrainer im Visier. Nach Informationen des kicker befindet sich neben dem Coach der deutschen U21 auch Andrej Schewtschenko in der Auswahl. Der ehemalige Weltklassestürmer hatte Anfang August seinen Vertrag als ukrainischer Trainer nicht verlängert.
Leipzig-Coach Marsch nimmt Spieler und sich selbst in die Pflicht
Nach dem bitteren Champions-League-Abend von Manchester blickte Jesse Marsch auf die positiven Dinge. Christopher Nkunku, sein Dreierpacker, machte dem Trainer von RB Leipzig Hoffnung. "Wir brauchen eine solche Leistung und wir brauchen mehr davon von jedem in unserer Mannschaft", sagte der Coach nach der 3:6 (1:3)-Pleite bei Manchester City am Mittwoch: "Und es ist mein Job, das zu finden und von den Jungs zu kriegen."
Das SID-Kalenderblatt am 16. September: Einweihung des Müngersdorfer Stadions
55 Hektar, eine 77 Fußballfelder große Fläche - eine derart riesige Sportstätte hatte es in Deutschland bisher nicht gegeben. Als der damalige Oberbürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer am 16. September 1923 in Köln das Müngersdorfer Stadion einweihte, wurden über die Landesgrenzen hinaus neue Maßstäbe gesetzt.
Nadal erwartet "schwierigen" und "schmerzhaften" Weg zum Comeback
Der verletzte Superstar Rafael Nadal rechnet mit einem "schwierigen" und "schmerzhaften" Weg zurück auf den Tennisplatz. "Aber da muss ich durch. Ich muss versuchen, mich wieder in eine Position zu bringen, um um das kämpfen zu können, was ich will. Dazu bin ich entschlossen", sagte der spanische Grand-Slam-Rekordchampion am Mittwoch bei der Vorstellung einer Amazon-Dokumentation über seine Tennisakademie in Palma de Mallorca.
Drei Pferde zur Auswahl: Von Bredow-Werndl plant bis Paris
Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl plant auf jeden Fall bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Ihre beiden Spitzenpferde Dalera und Ferdinand seien dann im besten Alter, sagte die dreifache Europameisterin im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: "Und momentan habe ich auch noch eine achtjährige Stute, die noch gar nicht im Grand-Prix-Sport ist, die ich aber ausbilden darf und der ich ganz viel zutraue. Da liegt es nahe, dass ich weitermache und in Paris dabei sein möchte."
Philippinen wollen IStGH-Ermittlungen zu Anti-Drogenkrieg blockieren
Mit deutlichen Worten hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte eine Zusammenarbeit bei den Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) zum Anti-Drogenkrieg in dem Land abgelehnt. "Die Regierung wird kein IStGH-Mitglied einreisen lassen, um Informationen oder Beweise auf den Philippinen zu sammeln", erklärte Dutertes Anwalt Salvador Panelo am Donnerstag. Am Vortag hatten die Richter in Den Haag grünes Licht für Ermittlungen gegeben und erklärt, es gebe "stichhaltige Gründe" für die Annahme, dass im Zusammenhang mit dem "Krieg gegen Drogen" Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden.
Philippinen wollen in IStGH-Untersuchung zu Anti-Drogenkrieg nicht kooperieren
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte will in einer offiziellen Untersuchung von Morden im Zuge seines Anti-Drogenkriegs nicht mit dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) kooperieren. "Die Regierung wird kein IStGH-Mitglied einreisen lassen, um Informationen oder Beweise auf den Philippinen zu sammeln", erklärte Dutertes Anwalt Salvador Panelo am Donnerstag. Am Vortag hatten die Richter in Den Haag erklärt, es gebe "stichhaltige Gründe" für die Annahme, dass im Zusammenhang mit dem "Krieg gegen Drogen" Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden.
Erster eigenständiger SpaceX-Flug mit vier Weltraumtouristen ins All
Ohne die Anwesenheit eines professionellen Astronauten sind erstmals vier Touristen mit dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk ins All gestartet. Die Rakete vom Typ Falcon 9 hob am Donnerstagmorgen (MESZ) vom Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida ab. Die mit ihr ins All beförderte Raumkapsel fliegt weitgehend automatisch und soll für drei Tage in der Erdumlaufbahn bleiben. Derweil beendeten drei chinesische Astronauten die längste bemannte Mission ihres Landes im All.
SpaceX-Rakete erstmals mit Weltraumtouristen gestartet
Eine Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk ist am Mittwochabend erstmals mit vier Weltraumtouristen an Bord gestartet. Die Rakete vom Typ Falcon 9 hob um kurz nach 20.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MESZ) vom Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida ab. Rund zwölf Minuten nach dem Start löste sich die Raumkapsel mit den Passagieren von der zweiten Antriebsstufe der Rakete.
Französische Streitkräfte töten Anführer von IS-Ableger in der Sahara
Im Kampf gegen terroristische Gruppen in der Sahelzone hat Frankreich einen Erfolg erzielt. Französische Streitkräfte töteten den Anführer des Sahara-Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (ISGS), wie Präsident Emmanuel Macron in der Nacht zum Donnerstag auf Twitter bekanntgab. Adnan Abu Walid al-Sahrawi sei "neutralisiert", schrieb der Staatschef. Dem ISGS werden die meisten Anschläge in der Region zwischen Mali, dem Niger und Burkina Faso zugeschrieben.
Unesco erkennt 20 neue Biosphärenreservate in 21 Ländern an
Die UN-Wissenschafts- und Kulturorganisation Unesco hat am Mittwoch 20 neue Biosphärenreservate in 21 Ländern anerkannt. Erstmalig nahm der zuständige Koordinationsrat bei seiner Sitzung in der nigerianischen Hauptstadt Abuja Gebiete in Lesotho, Libyen und Saudi-Arabien in die Liste auf. Weitere in diesem Jahr genehmigte Schutzgebiete befinden sich unter anderem in Kanada, Frankreich, Italien, Russland und Spanien.
Australien schließt Bündnis mit USA und Großbritannien zur Sicherheit im Indopazifik
Angesichts der zunehmenden Machtdemonstration Chinas wollen die USA und Großbritannien Australien bei der Stärkung der Sicherheit im indopazifischen Raum unterstützen. Washington und London unterstützen Canberra beim Bau von zunächst acht atombetriebenen U-Booten, wie der australische Premierminister Scott Morrison bei einer Videokonferenz mit US-Präsident Joe Biden und dem britischen Premier Boris Johnson am Mittwoch (Ortszeit) sagte. Die Ankündigung des neuen Bündnisses sorgte in Peking für großen Unmut - und auch Frankreich, dem ein milliardenschwerer U-Boot-Deal mit Canberra aufgekündigt wurde, fühlte sich vor den Kopf gestoßen.
Washington will Australien bei Bau von Atom-U-Booten unterstützen
Die USA und Großbritannien werden Australien in einem neuen Bündnis beim Bau von Atom-U-Booten helfen - ein klares Signal an das aufstrebende China. "Wir haben die Absicht, diese U-Boote in Adelaide in Australien in enger Kooperation mit den USA und Großbritannien zu bauen", sagte der australische Premierminister Scott Morrison bei einer Videokonferenz mit US-Präsident Joe Biden und dem britischen Premier Boris Johnson.
16-Jährige in Sachsen von Unbekanntem getötet - Tatverdächtiger flüchtig
Im sächsischen Großröhrsdorf ist eine 16-Jährige von einem Unbekannten getötet worden. Der Tatverdächtige sei auf der Flucht, teilte die Polizei in Görlitz am Mittwochabend mit. Demnach hatte am Nachmittag ein Zeuge das schwer verletzte Opfer im Bereich eines Garagenkomplexes gemeldet. Rettungskräfte reanimierten die Jugendliche zunächst und brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie jedoch ihren Verletzungen erlag.
Wildes Tor-Festival in Manchester: Leipzig verliert zum Königsklassen-Auftakt
Viele Tore, keine Punkte: Die Ergebniskrise von RB Leipzig setzt sich auch in der Champions League fort. Der defensiv anfällige Bundesliga-Vizemeister unterlag beim Scheibenschießen zum Gruppenphasen-Auftakt beim Star-Ensemble von Manchester City verdient mit 3:6 (1:3). In der Todesgruppe A stehen die schwach in die Liga gestarteten Sachsen ebenfalls gleich unter Druck.
Kritische Fragen vom Klimaschutz bis zur Cannabis-Legalisierung
Vom Klimaschutz über Meinungsfreiheit in der Corona-Pandemie bis zur Cannabis-Legalisierung: Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat sich am Mittwochabend einer breiten Palette von Fragen von Bürgerinnen und Bürgern gestellt. In der ARD-Sendung "Wahlarena" warb der CDU-Chef eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl für seine Positionen und versuchte dabei, sich bei vielen Themen als Politiker des Ausgleichs zu präsentieren.
Polizei gibt nach Einsatz bei Synagoge in Hagen Entwarnung
Nach einem Großeinsatz der Polizei an einer Synagoge in der Stadt Hagen in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Entwarnung gegeben. Vor Ort hätten "keine Hinweise auf eine Gefährdung" festgestellt werden können, teilte die Polizei Dortmund in der Nacht auf Donnerstag mit. Zuvor hatten zahlreiche Einsatzkräfte am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur nach "Hinweisen über eine mögliche Gefährdungslage im Zusammenhang mit einer jüdischen Einrichtung" das Gebäude gesichert.
Polizei: "Mögliche Gefährdungslage" bei jüdischer Einrichtung in Hagen
In der Stadt Hagen in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei Medienberichten zufolge eine Synagoge umstellt. Wie die Polizei Dortmund am Mittwoch mitteilte, lagen "Hinweise über eine mögliche Gefährdungslage im Zusammenhang mit einer jüdischen Einrichtung" vor. "Polizeiliche Schutzmaßnahmen wurden entsprechend angepasst". Ein Sprecher wollte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP keine genaueren Angaben machen.