Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz
"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit
"Letzten Meter machen": Diaby vor Bayer-Rückkehr
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
Wirtschaft
TK-Umfrage: Fast die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze in sozialen Medien
Fast die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland befürwortet ein Social-Media-Verbot bis zu einer gewissen Altersgrenze. In einer Umfrage unter Zwölf- bis 17-Jährigen, welche die Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag veröffentlichte, sprachen sich 47 Prozent dafür aus und nannten im Schnitt eine Altersgrenze von 14 Jahren. Acht Prozent der Befragten unterstützen demnach ein grundsätzliches Verbot für Kinder und Jugendliche.
Boulevard
US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst
Die verheerende Sturzflut in Nepal ist nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden. Die USGS, die zunächst ein Erdbeben als Ursache für das Unglück vermutet hatte, erklärte am Donnerstag, die gemessene seismische Aktivität sei auf die abgehende Eis- und Gerölllawine zurückzuführen gewesen.
Letzte Nachrichten
Erbeben in Haiti bringt mehr als 700 Menschen den Tod
Das schwere Erdbeben in Haiti hat mehr als 700 Menschen den Tod gebracht. 724 Leichen seien mittlerweile geborgen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit, nachdem das Beben der Stärke 7,2 am Samstagmorgen den Karibikstaat heimgesucht hatte. Mehr als 2800 Menschen wurden verletzt, die verzweifelte Suche nach Vermissten dauerte an.
Fieberhafte Suche nach hunderten Vermissten nach verheerendem Erdbeben in Haiti
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti mit mehr als 300 Todesopfern suchen Rettungskräfte in den Trümmern eingestürzter Gebäude fieberhaft nach Überlebenden und möglichen weiteren Opfern. Hunderte Menschen galten am Sonntag als vermisst, mehr als 1800 weitere wurden verletzt. Der bitterarme und politisch instabile Karibikstaat ist mit der Katastrophe überfordert. Weiteres Ungemach droht durch den herannahenden Tropensturm "Grace".
Mehr als 300 Tote bei Erdbeben in Haiti
Bei dem schweren Erdbeben im Südwesten Haitis sind nach neuen Behördenangaben mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe mindestens 304 Todesopfer, teilte die haitianische Zivilschutzbehörde am Samstag mit. Zuvor war von 227 Toten die Rede gewesen. Hunderte weitere Menschen wurden demnach vermisst oder erlitten Verletzungen.
Haaland beschert Rose Traumstart
Zwei Tore, drei Vorlagen: Das überragende Sturmjuwel Erling Haaland hat Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Marco Rose zu einem Traumstart geführt. Der Pokalsieger feierte dank eines Offensiv-Feuerwerks beim 5:2 (3:1) gegen Eintracht Frankfurt den siebten Auftaktsieg in der Fußball-Bundesliga in Serie. Die Hessen mussten hingegen nach der Pokal-Blamage beim Drittligisten Waldhof Mannheim schon den zweiten Rückschlag unter dem neuen Coach Oliver Glasner hinnehmen.
Taliban nehmen nordafghanische Stadt Masar-i-Scharif ein
Die Taliban haben auf ihrem Eroberungszug durch Afghanistan den ehemaligen Bundeswehr-Standort Masar-i-Scharif eingenommen. Dies berichteten Einwohner der nordafghanischen Stadt am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. "Sie paradieren mit ihren Fahrzeugen und Motorrädern und schießen in die Luft, um zu feiern", berichtete Atiqullah Ghajor, der in der Nähe der berühmten blauen Moschee der Stadt wohnt. Die afghanische Armee habe sich aus der Stadt zurückgezogen.
Mindestens 29 Tote bei schwerem Erdbeben in Haiti
Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Haitis sind nach Angaben der Regierung am Samstag mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Behörden und Einwohner berichteten zudem von schweren Schäden an Wohnhäusern und Gebäuden. Regierungschef Ariel Henry rief den Notstand aus, die USA boten Soforthilfe an. Der bitterarme und politisch instabile Karibikstaat hat sich noch nicht von der Erdbebenkatastrophe im Jahr 2010 erholt.
Stuttgarter Kantersieg gegen Fürth - Hoffenheim souverän
Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth hat bei seiner Bundesliga-Rückkehr nach 3010 Tagen einen kapitalen Fehlstart hingelegt. Das Kleeblatt erhielt im ersten Bundesligaspiel seit mehr als acht Jahren beim VfB Stuttgart eine Lehrstunde und verlor verdient 1:5 (0:2). Für die Schwaben war es der erste Auftaktsieg in der höchsten Spielklasse seit zehn Jahren.
Katar fordert Taliban zu Waffenstillstand auf
Die Regierung von Katar hat die radikalislamischen Taliban zur Deeskalation im Afghanistan-Konflikt aufgefordert. Die Taliban müssten einen Waffenstillstand annehmen und damit zu einer "umfassenden politischen Lösung" für Afghanistan beitragen, erklärte das katarische Außenministerium am Samstag. Zuvor hatte sich der katarische Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al-Thani mit dem Chef des politischen Büros der Taliban in Doha, Mullah Abdul Ghani Baradar, getroffen.
Erneut Demonstrationen in ganz Frankreich gegen verschärfte Corona-Regeln
In Frankreich sind den fünften Samstag in Folge zehntausende Menschen gegen die Verschärfung der Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Im ganzen Land waren mehr als 200 Kundgebungen vorgesehen. Die Behörden rechneten mit insgesamt rund 250.000 Teilnehmern, wie ein Vertreter der Polizei der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Polens Präsident unterzeichnet umstrittenes Gesetz gegen Rückgabe von Eigentum
Polens Beziehungen zu Israel werden durch das Inkraftsetzen eines umstrittenen Gesetzes gegen die Rückgabe von nach dem Zweiten Weltkrieg konfisziertem Eigentum belastet. Präsident Andrzej Duda unterzeichnete das Gesetz am Samstag und bezeichnete die neue Verjährungsfrist von 30 Jahren für Entschädigungsklagen als Weg, eine "Ära des rechtlichen Chaos" zu beenden. Israel beorderte aus Protest seine Geschäftsträgerin in seiner Warschauer Botschaft zu Kosultationen in die Heimat zurück.
Libanesische Armee bezieht Stellung an Tankstellen
Inmitten der verheerenden Wirtschaftskrise im Libanon hat die Armee des Landes Stellung an Tankstellen bezogen. Auf von der Armee veröffentlichten Fotos in den Online-Netzwerken war zu sehen, wie Soldaten am Samstag Fahrzeuge betankten. AFP-Korrespondenten berichteten vor langen Schlangen an den Tankstellen im Norden von Beirut. Mit ihrem Einsatz an den Tankstellen will die Armee dem Horten von Treibstoff entgegenwirken.
Kramp-Karrenbauer kündigt "schnellstmögliche" Rückführungen aus Afghanistan an
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat angekündigt, Botschaftspersonal und Ortskräfte "schnellstmöglich" aus Afghanistan zu holen. Die Sicherheitslage in Afghanistan spitze sich weiter zu, erklärte die Ministerin am Samstag. "Es hat jetzt absolute Priorität, dass wir die zu Schützenden sicher nach Deutschland bringen."
Putin beunruhigt über "beispiellose" Naturkatastrophen in Russland
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich beunruhigt über die Naturkatastrophen in seinem Land geäußert. In einer Videokonferenz mit Beamten zu den Waldbränden in Sibirien sowie den Überschwemmungen im Süden des Landes sagte Putin am Samstag, Ausmaß und Art der derzeitigen Katastrophen seien "absolut beispiellos". Wichtig sei jetzt ein "systematisches" Herangehen an die Klimakatastrophe.
2. Bundesliga: Regensburg übernimmt Tabellenführung - Hannover verliert erneut
Jahn Regensburg hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga am dritten Spieltag erobert. Die Oberpfälzer feierten durch das 3:0 (2:0) bei Holstein Kiel den dritten Sieg und lösten mit neun Zählern den FC St. Pauli ab. Die Millerntor-Elf hatte am Freitag das Hamburger Derby gegen den HSV mit 3:2 (1:1) für sich entschieden.
2. Bundesliga: Regensburg übernimmt Tabellenführung - KSC torlos
Jahn Regensburg hat die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga am dritten Spieltag erobert. Die Oberpfälzer feierten durch das 3:0 (2:0) bei Holstein Kiel den dritten Sieg und lösten mit neun Zählern den FC St. Pauli ab. Die Millerntor-Elf hatte am Freitag das Hamburger Derby gegen den HSV mit 3:2 (1:1) für sich entschieden.
Mindestens 55 Tote bei Flutkatastrophe in der Türkei
Angesichts von Überschwemmungen im Norden und Waldbränden im Süden der Türkei reißen die negativen Nachrichten aus dem Land nicht ab. Die Zahl der Todesopfer durch die Flutkatastrophe in der Scharzmeer-Region stieg am Samstag auf 55. Beim Absturz eines russischen Löschflugzeugs bei einem Einsatz gegen einen der vielen Waldbrände an der türkischen Südküste kamen alle acht Insassen ums Leben.
Zahl der Toten bei Überschwemmungen in der Türkei steigt auf mehr als 40
Die Zahl der Toten durch die verheerenden Überschwemmungen in der Türkei ist auf mindestens 44 gestiegen. Besonders schwer war das Dorf Babacay in der Provinz Sinop von der Flutkatastrophe betroffen, wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag berichtete. Dort seien 40 Häuser sowie beide ins Dorf führenden Brücken zerstört worden.
Britische Labour-Partei schließt Filmemacher Ken Loach aus
Der linke britische Filmemacher Ken Loach ist nach eigenen Angaben im Zuge einer "Säuberungsaktion" unter Parteichef Keir Starmer aus der Labour-Partei ausgeschlossen worden. Er sei aus der Partei geworfen worden, weil er sich nicht von anderen bereits ausgeschlossenen Mitgliedern des linken Flügels lossagen wollte, schrieb der 85-Jährige am Samstag im Internet-Dienst Twitter.
"Spiegel": Auch neue Umfrage zu Corona-Impfungen zeigt andere Werte als RKI-Quote
Auch eine neue Umfrage zu den Corona-Impfungen in Deutschland zeigt nach Informationen des "Spiegel" deutliche Differenzen zu den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). In einer repräsentativen Befragung von Infratest dimap in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagten bis 13. Juli demnach 75 Prozent der 18- bis 59-Jährigen, sie hätten ihre erste Spritze erhalten. Dieser Wert lag 16 Prozentpunkte höher als in der offiziellen RKI-Statistik.
Verdächtiger in Südafrika wegen illegalen Handels mit Löwen-Krallen festgenommen
Die südafrikanischen Behörden haben einen Verdächtigen festgenommen, der in großem Stil mit Löwen-Krallen und -Zähnen gehandelt haben soll. Der Mann stehe unter dem Verdacht des illegalen Handels mit Wildtieren sowie des illegalen Waffenbesitzes, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums in Johannesburg am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt beschlagnahmten die Ermittler rund 60 Kilo Löwenprodukte.
Forderung nach rascher Rettung afghanischer Ortskräfte mehren sich
Angesichts des raschen Taliban-Vormarschs in Afghanistan mehren sich in Deutschland die Forderungen nach einer schnellen Rettung afghanischer Ortskräfte. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) sprach am Samstag von einer "moralischen Verpflichtung" und regte "rasch ein neues Mandat des Bundestages" für die Bundeswehr an: Die Armee werde "noch einmal tätig werden müssen". Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte eine erleichterte Einreise von Ortskräften zu.
Laschet: Bundeswehr muss Ortskräfte aus Afghanistan "rausholen"
CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass die Bundeswehr afghanische Ortskräfte schnell aus dem Land holt. "Diesen Leuten muss geholfen werden, sie müssen jetzt rausgeholt werden", sagte Laschet am Samstag beim Landestag der Jungen Union Hessen in Gießen. "Das ist unsere moralische Verpflichtung."
ManUnited holt Abwehr-Ass Varane von Real für bis zu 50 Millionen Euro Ablöse
Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat für den französischen Weltmeister Raphael Varane (28) nochmals tief in die Tasche gegriffen. Der Innenverteidiger wechselt für bis zu knapp 50 Millionen Euro Ablöse von Real Madrid nach Old Trafford und ist der zweite Riesentransfer nach Dortmunds Jadon Sancho (85 Millionen Euro Ablöse) in dieser Saison.
Beachvolleyball-EM: Borger/Sude gewinnen Bronze
Die Olympia-Teilnehmerinnen Karla Borger und Julia Sude haben sich nach einer starken Aufholjagd die Bronzemedaille bei der Beachvolleyball-EM gesichert. Die Düsseldorferinnen siegten im "kleinen Finale" in Wien gegen das lettische Duo Anastasija Kravcenoka/Tina Graudina mit 2:1 (14:21, 21:17, 15:8).
Beachvolleyball-EM: Borger/Sude verpassen Finale
Die Olympia-Teilnehmerinnen Karla Borger und Julia Sude sind bei der Beachvolleyball-EM im Halbfinale gescheitert. Die Düsseldorferinnen unterlagen dem Schweizer Duo Nina Betschart/Tanja Hüberli nach schwachem Start mit 1:2 (9:21, 24:22, 14:16) und vergaben drei Matchbälle. Im Spiel um Bronze geht es am Nachmittag gegen Anastasija Kravcenoka/Tina Graudina aus Lettland (16.30 Uhr).
BBC-Korrespondentin "schockiert" über Ausweisung aus Russland
Die BBC-Korrespondentin Sarah Rainsford hat ihre Ausweisung aus Russland als "niederschmetternd" bezeichnet. Die russischen Behörden hätten ihr mitgeteilt, dass sie nach Ablauf ihres Visums Ende August "nie mehr nach Russland zurückkehren" dürfe, sagte Rainsford am Samstag im Radiosender BBC 4. Dies komme einer Vertreibung gleich. Sie habe fast ein Drittel ihres Lebens in Russland verbracht, betonte die Journalistin.
Halsbandkamera enthüllt erstmals das geheime Leben der Dingos
Australische Forscher haben mit Hilfe einer Halsband-Kamera erstmals intime Einblicke in das Leben eines Dingos erhalten. Die Aufnahmen zeigten, wo und wie die Wildhunde nach Futter und Wasser suchten, berichtete Rangerin Linda Behrendorff nach dem Experiment auf der Insel Fraser Island vor der Küste des Bundesstaates Queensland. Auch das Zusammenleben des Dingos mit seiner Partnerin sei zu sehen.
Armin Laschet hört gern Amy Macdonald und Peter Maffay
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hört am liebsten Musik von Amy Macdonald. "Ich habe sie bei ihrer letzten Deutschland-Tournee live auf der Bühne erlebt. Das vermisse ich", schrieb er in einem Fragebogen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er freue sich auch immer auf Begegnungen mit Peter Maffay, "wir sind seit Jahren befreundet. Zu meinem 50. Geburtstag hat er mir eine seiner Lederjacken geschenkt, und bei seinen Konzerten bin ich, wenn möglich, dabei."
Taliban stehen vor afghanischer Hauptstadt Kabul
Nach ihrem zehntägigen Eroberungsfeldzug durch Afghanistan stehen die radikalislamischen Taliban inzwischen vor den Toren Kabuls. Angesichts des raschen Vorrückens der radikalislamischen Miliz sprach Präsident Aschraf Ghani am Samstag im Fernsehen seinen Landsleuten Mut zu. Ein weiteres Blutvergießen werde er nicht zulassen, sagte er. Die USA und andere westliche Staaten wie Deutschland und Großbritannien bereiten unterdessen unter Hochdruck die Ausreise ihres zivilen Personals sowie tausender Ortskräfte vor.
Afghanische Hauptstadt Kabul von Taliban umzingelt
Nach ihrem zehntägigen Eroberungsfeldzug durch Afghanistan stehen die radikalislamischen Taliban inzwischen vor den Toren Kabuls, international wird der baldiger Fall der Hauptstadt befürchtet. Angesichts des raschen Vorrückens der radikalislamischen Miliz sprach Präsident Aschraf Ghani am Samstag im Fernsehen seinen Landsleuten Mut zu. Ein weiteres Blutvergießen werde er nicht zulassen, sagte er. Die "Remobilisierung" der afghanischen Streitkräfte habe oberste Priorität.
Taliban umstellen afghanische Hauptstadt Kabul
Auf ihrem Eroberungsfeldzug durch Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban inzwischen auch Kabul weitgehend umstellt. Am Samstag lagerten Taliban-Kämpfer nur noch rund 50 Kilometer entfernt von der Hauptstadt. Trotz der Belagerung weiter Teile seines Landes durch die Islamisten zeigte sich Präsident Aschraf Ghani zuversichtlich, dass eine Friedenslösung noch möglich sei. "Oberste Priorität" habe nun die "Remobilisierung" der afghanischen Streitkräfte.
Taliban umzingeln Kabul - Hauptstadt ist letzte Bastion der Regierungstruppen
Die radikalislamischen Taliban haben die afghanische Hauptstadt Kabul weitgehend umstellt. Am Samstag lagerten Taliban-Kämpfer rund 50 Kilometer entfernt von der Hauptstadt. Nach dem Fall der zweit- und die drittgrößten Stadt des Landes ist Kabul de facto die letzte Bastion der Regierungstruppen, die anderswo kaum oder gar keinen Widerstand leisteten.