Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
"Ich labere nicht": Schulze und Siegmund liefern sich in Sachsen-Anhalt Rededuell
Sana Surselva kippt Schließung der Geburtshilfe in Ilanz
Automobil
Lucid Gravity im Test: Luxus-ElektrosUV mit Frunk-Sitzbank
Der US-amerikanische Elektrohersteller Lucid ist in der Schweiz präsent, doch das neue Modell Gravity bleibt vielen noch unbekannt. Das SUV kombiniert luxuriöses Platzangebot mit hoher Performance. Ein Test zeigt: Trotz kleiner Software-Mängel überzeugt das Fahrzeug durch Reichweite und innovative Details wie eine Sitzbank im Frontkofferraum.
Boulevard
Verheerende Sturzflut: Mindestens 160 Tote und hunderte Vermisste in Nepal und Tibet
Verheerende Sturzflut in Nepal: Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sind in dem Himalaya-Staat am Mittwoch mindestens 157 Menschen ums Leben gekommen. Zusammen mit von den chinesischen Behörden gemeldeten drei Toten im an Nepal angrenzenden Tibet starben mindestens 160 Menschen infolge der Katastrophe. Mehrere hundert Menschen wurden noch vermisst, darunter zahlreiche Ausländer.
Letzte Nachrichten
Medien: Messi-Wechsel nach Paris nimmt Formen an
Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi hat offenbar über seine Zukunft entschieden und wechselt ablösefrei zum französischen Spitzenklub Pari St. Germain. Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, könnte der 34-jährige Argentinier schon am Sonntag in der französischen Hauptstadt ankommen. Laut RMC Sport hat Messi "oui" gesagt: Es gebe "noch keine Einigung, aber Lionel Messi hat PSG über seinen Willen informiert, nächste Saison für den Klub zu spielen".
Ellenbogenverletzung stoppt Gold-Träume von Karate-Weltmeister Horne
Weltmeister Jonathan Horne (Kaiserslautern) hat nach einem Verletzungsdrama bei der Olympia-Premiere der Karateka in Tokio keine Chance mehr auf die erste deutsche Medaille in der Sportart. In seinem zweiten Vorrunden-Kampf beim Kumite über 75 kg gegen den Georgier Gogita Arkania verletzte sich der 32-Jährige fünf Sekunden vor Schluss am rechten Unterarm. Anschließend blieb er mit schmerzverzerrten Gesicht und schreiend auf der Matte liegen und musste minutenlang behandelt werden.
Bürgermeisterin: Wiederaufbau des Ahrtals könnte zweistellige Milliardensumme kosten
Der Wiederaufbau des von der Flutkatastrophe betroffenen Ahrtals könnte nach Schätzung der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr, Cornelia Weigand, eine zweistellige Milliardensumme kosten. Weigand bekräftigte am Samstag im Deutschlandfunk ihre Forderung an den Bund, schnellstmöglich einen Sonderfonds zur Unterstützung des Wiederaufbaus zu bilden. Einige Dörfer hätten weiter keinen Zugang zu Trinkwasser. Zudem würden viele Häuser lange nicht bewohnbar sein, weil es etwa keine Heizung mehr gebe oder die Abwasserversorgung nicht funktioniere.
Taliban erobern zweite afghanische Provinzhauptstadt
Binnen weniger als 24 Stunden haben die radikalislamischen Taliban eine zweite afghanische Provinzhauptstadt eingenommen. Die Miliz habe am Samstag Scheberghan in der nordafghanischen Provinz Dschausdschan erobert, sagte Vize-Gouverneur Kader Malia der Nachrichtenagentur AFP: "Die Stadt ist leider komplett gefallen." Die Regierungsstreitkräfte und Behördenvertreter hätten sich zum Flughafen am Rande der Stadt zurückgezogen. Am Freitag hatten die Taliban bereits die im Südwesten gelegene Provinzhauptstadt Sarandsch übernommen.
Zeichen des Einlenkens aus Warschau im Rechtsstaatsstreit mit der EU
Im Streit zwischen Polen und der EU wegen einer Reihe umstrittener Justizreformen hat die Regierung in Warschau ein Einlenken signalisiert. Der stellvertretende Regierungschef Jaroslaw Kaczynski kündigte am Samstag grundsätzliche Änderungen bei einer viel kritisierten Disziplinarkammer für polnische Richter an. Das Gremium war sowohl vom Gerichtshof der EU als auch vom Menschenrechtsgerichthof des Europarats als unrechtmäßig eingestuft worden.
Behördenchef warnt Bundesländer vor Blockade bei Suche nach Atommüll-Endlager
Die Bemühungen einzelner Bundesländer wie Bayern und Sachsen, den Bau eines Atommüll-Endlagers auf ihrem Gebiet abzuwehren, haben nach Aussage von Behördenchef Wolfram König keine Erfolgsaussichten. "Solche Ausschluss-Signale einzelner Länder legen die Axt an die ergebnisoffene Vorgehensweise und somit an das Fundament des Suchverfahrens an", sagte der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Sie hätten am Ende aber "keine verfahrenslenkende Bedeutung".
Brände in Griechenland breiten sich weiter aus - Regen sorgt in Türkei für Erleichterung
Wegen der seit Tagen andauernden heftigen Waldbrände sind in Griechenland tausende Touristen und Bewohner in Sicherheit gebracht worden. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sprach am Samstag von einem "albtraumhaften" Sommer. Nördlich von Athen breitete sich das Feuer Richtung Osten aus bis zum Marathon-See, dem größten Wasserreservoir der Hauptstadt. Dem ebenfalls von schweren Waldbränden betroffenen Nachbarland Türkei brachten derweil starke Regenfälle etwas Erleichterung.
Brände in Griechenland breiten sich weiter aus - Athen in dichten Rauch gehüllt
Die heftigen Waldbrände in Griechenland wüten weiter außer Kontrolle. Nördlich von Athen breitete sich das Feuer am Samstag Richtung Osten aus bis zum Marathon-See, dem größten Wasserreservoir der Hauptstadt. Für den Tag wurde starker Wind erwartet.
Moderner Fünfkampf: Weltverband schließt Raisner von Spielen in Tokio aus
Nach dem olympischen Reit-Drama von Annika Schleu hat der Weltverband der Modernen Fünfkämpfer (UIPM) die deutsche Frauen-Bundestrainerin Kim Raisner von den Olympischen Spielen in Tokio ausgeschlossen. Der offensichtliche Versuch von Raisner, das Pferd Saint Boy mit der rechten Faust auf die linke hintere Flanke zu schlagen, stehe nicht im Einklang mit dem Reglement, teilte die UIPM zur Begründung der Disqualifikation mit.
Baerbock wirft Union und SPD "Klima-Hasenfüßigkeit" vor
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat die Kritik ihrer beiden Kanzlerschafts-Konkurrenten am Klimaschutzprogramm der Grünen zurückgewiesen. Unionskandidat Armin Laschet und SPD-Kandidat Olaf Scholz "müssen begreifen, dass das Pariser Klimaabkommen keine freiwillige Absichtserklärung ist, sondern ein internationaler Vertrag, der auch eine deutsche Bundesregierung bindet", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. Entsprechend müsse Deutschland handeln. "Vorschläge abzulehnen, ohne selbst welche zu machen, bringt uns keinen Meter voran", fügte sie hinzu.
Weil: Menschen in Hochwassergebieten können auf unsere Unterstützung setzen
Vor den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Unterstützung seines Bundeslandes am Wiederaufbau in den Hochwassergebieten zugesagt. "Niedersachsen wird sich selbstverständlich an einem Wiederaufbaufonds beteiligen – dazu stehe ich", sagte Weil der Zeitung "Welt" vom Samstag. Bei einer Katastrophe solchen Ausmaßes sei die Solidarität der Ländergemeinschaft gefordert. "Die Menschen in den betroffenen Gebieten können auf unsere Unterstützung zählen", bekräftigte er.
Kuba lässt Gründung von kleinen und mittleren Unternehmen zu
In einem beispiellosen Schritt hat die kubanische Regierung ein Gesetz verabschiedet, das die Gründung kleiner und mittlerer Unternehmen zulässt. Grünes Licht wurde am Freitag auf einer Sitzung des Staatsrats gegeben, an der Präsident Miguel Díaz-Canel per Videokonferenz teilnahm. "Der Staatsrat billigt das Dekret ’Über Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen’, das deren Eingliederung in die Wirtschaft ermöglicht, um Teil der produktiven Transformation des Landes zu sein", hieß es in einer Mitteilung auf der Website der Nationalversammlung.
Moderner Fünfkampf: DOSB zieht Raisner vom Männerwettkampf ab - und fordert neue Regeln
Nach dem olympischen Reit-Drama von Annika Schleu hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) erste Konsequenzen gezogen und Bundestrainerin Kim Raisner vorübergehend aus dem Verkehr genommen. Die Trainerin, die nach einer heftig diskutierten und fragwürdigen Aufforderung ("Hau drauf, hau richtig drauf!") in der Teildisziplin Springreiten bei den Frauen am Freitag viel Kritik geerntet hatte, werde "am heutigen Tag an gleicher Stelle im Männerwettkampf keine Aufgabe übernehmen", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann auf einer Pressekonferenz am Samstag in Tokio.
Schlussfeier: Olympiasieger Rauhe trägt deutsche Fahne
Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe trägt bei der Schlussfeier der Sommerspiele in Tokio die deutsche Fahne ins Olympiastadion. Das erfuhr der 39-Jährige nach seinem Goldrennen mit dem Kajak-Vierer am Samstagmittag. "Eine Fahne ins Stadion zu tragen, ist für mich die Krönung zusätzlich zu dem, was ich hier in der Hand halte", sagte Rauhe, bevor ihm die Tränen kamen.
Goldserie hält - Durant führt US-Basketballer zum Olympiasieg
Angeführt von Kevin Durant haben die Basketballstars aus den USA ihre Goldserie ausgebaut und zum vierten Mal nacheinander bei den Olympischen Spielen triumphiert. Der Rekordsieger schlug Frankreich im Finale 87:82 (44:39), damit gelang den Amerikanern gleichzeitig die Revanche für die Niederlage zum Start in die Gruppenphase zwei Wochen zuvor.
Golferin Korda gewinnt Gold - Masson und Popov abgeschlagen
Golferin Nelly Korda (23) hat ihren steilen Aufstieg mit dem Gewinn der olympischen Goldmedaille in Tokio fortgesetzt. Die Weltranglistenerste aus den USA entschied das Turnier am Samstag auf einer engen Schlussrunde mit einem Schlag Vorsprung für sich. Die Japanerin Mone Inami sicherte sich Silber im Stechen gegen Lydia Ko aus Neuseeland, die das Turnier 2016 in Rio als Zweite abgeschlossen hatte.
Kajak-Vierer der Männer holt Olympia-Gold
Der deutsche Kajak-Vierer der Männer hat bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold über 500 m gewonnen. Schlagmann Max Rendschmidt, Routinier Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke (Bonn/Potsdam/Dresden/Potsdam) wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und verwiesen den Rivalen Spanien knapp auf Rang zwei. Bronze ging an die Slowakei.
Mars-Rover scheitert bei erstem Versuch zur Sammlung von Gesteinsproben
Mission noch nicht erfüllt: Der Mars-Rover "Perseverance" ist beim ersten Versuch der Sammlung von Gesteinsproben auf dem Roten Planeten gescheitert. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa veröffentlichte am Freitag (Ortszeit) zwar Bilder einer kleinen Aufschüttung mit einem Loch in der Mitte - es ist das erste, das jemals von einem Roboter auf dem Mars gebohrt wurde. Von dem Rover übermittelte Daten zeigten jedoch, dass bei der Bohrung kein Gestein eingesammelt wurde.
Mars-Rover scheitert mit erstem Versuch der Sammlung von Gesteinsproben
Der Mars-Rover "Perseverance" ist mit seinem ersten Versuch, Gesteinsproben des Roten Planeten zu sammeln, gescheitert. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa veröffentlichte am Freitag zwar Bilder einer kleinen Aufschüttung mit einem Loch in der Mitte - es ist das erste Loch, das jemals von einem Roboter auf dem Mars gebohrt wurde. Von dem Rover übermittelte Daten zeigten jedoch an, dass bei der Bohrung kein Gestein eingesammelt wurde.
Olympia-Drama: Fünfkampf-Verband sieht "dringenden Handlungsbedarf"
Nach dem olympischen Reit-Drama von Annika Schleu sieht der Deutsche Verband der Modernen Fünfkämpfer "dringenden Handlungsbedarf" für eine Anpassung des Reglements der umstrittenen Teildisziplin Springreiten. Gleichzeitig nahm der DVMF die in den Sozialen Netzwerken als Tierquälerin verunglimpfte Schleu in Schutz, die unter Tränen versucht hatte, ihr völlig verunsichertes Pferd Saint Boy mit Gerte und Sporen zurück in den Parcours zu bringen.
Esken will nach der Wahl SPD-Chefin bleiben
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken will nach der Bundestagswahl Parteichefin bleiben. "Ich habe noch eine Agenda vor mir", sagte Esken der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Bei der Modernisierung der Partei sowie der Kommunikation nach innen und außen habe sie zusammen mit dem Ko-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans zwar "bisher schon viel erreicht", doch "es gibt noch einiges zu tun".
Brendel verpasst Finale - und lässt Zukunft offen
Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel hat auf seiner Paradestrecke eine Medaille deutlich verpasst. Der Potsdamer scheiterte bei den Olympischen Spielen in Tokio im Einer über 1000 m als Siebter schon im Halbfinale, im folgenden B-Finale wurde er Zweiter. Brendel hatte 2012 und 2016 auf dieser Strecke Gold gewonnen.
Kanu: Brendel verpasst Finale im Canadier deutlich
Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel hat das Finale auf seiner Paradestrecke deutlich verpasst. Der Potsdamer landete bei den Olympischen Spielen in Tokio im Einer über 1000 m im Halbfinale nur auf dem siebten Platz und muss bei der Medaillenvergabe (ab 4.53 Uhr MESZ) zuschauen. Brendel hatte 2012 und 2016 auf dieser Strecke Gold gewonnen.
Forderungen nach Neuausrichtung der Corona-Warnwerte mehren sich
Vor der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag mehren sich die Rufe nach einer Abkehr von der Corona-Inzidenz als zentralem Richtwert. SPD-Chefin Saskia Esken forderte am Wochenende eine Neuausrichtung der Corona-Warnwerte; es müsse künftig mehr auf die Auslastung des Gesundheitssystems geachtet werde. Ähnlich äußerten sich die Regierungschefs von Bremen und Niedersachsen, Andreas Bovenschulte und Stephan Weil (beide SPD), sowie der Einzelhandelsverband HDE.
Zunehmende Forderungen nach Abkehr von Inzidenz als zentralem Corona-Indikator
Vor der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag zur Corona-Lage nehmen die Forderungen nach einer Abkehr von der Inzidenz als zentralem Richtwert zu. Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte der Zeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe): "Wir brauchen einen neuen Wert, der das aktuelle Infektionsgeschehen beschreibt und Inzidenz und Impfquote nachvollziehbar miteinander ins Verhältnis setzt". Ähnlich äußerten sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der Einzelhandelsverband HDE.
Neue Forderungen nach Abschied von Inzidenz als zentralem Corona-Indikator
Vor der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag zur Corona-Lage nehmen die Forderungen nach einem Abschied von der Inzidenz als zentralem Richtwert zu. Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte der Zeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe): "Wir brauchen einen neuen Wert, der das aktuelle Infektionsgeschehen beschreibt und Inzidenz und Impfquote nachvollziehbar miteinander ins Verhältnis setzt".
"Dixie Fire" inzwischen drittgrößter Brand in Geschichte Kaliforniens
Das seit Mitte Juli in Kalifornien wütende "Dixie Fire" hat sich zum drittgrößten Brand in der Geschichte des US-Bundesstaats entwickelt. Nach Angaben der Behörden vom Freitag vernichtete das Feuer inzwischen eine Fläche von mehr als 1700 Quadratkilometern. Es liegt damit an Größe nur noch hinter den Feuern "Mendocino Complex" vom Juli 2018 mit rund 1750 Quadratkilometern und "August Complex" vom August 2020 mit mehr als 4000 Quadratkilometern zerstörter Fläche.
Größte Oppositionspartei in Nicaragua von Präsidentenwahl ausgeschlossen
Die Wahlkommission in Nicaragua hat die größte Oppositionspartei von der für November geplanten Präsidentenwahl ausgeschlossen. Die Kommission entzog der konservativen Partei Bürger für die Freiheit (CxL) den Rechtsstatus, wie der Sekretär der für die Abhaltung von Wahlen zuständigen Institution, Luis Luna, am Freitag mitteilte.
Kejeta Sechste im Marathon: Beste deutsche Platzierung seit 25 Jahren
Marathon-Läuferin Melat Kejeta (Kassel) hat eine weitere deutsche Langstrecken-Medaille bei den Olympischen Spielen von Tokio trotz einer starken Leistung knapp verpasst. 24 Stunden nach Silber durch Geher Jonathan Hilbert wurde die 28 Jahre alte gebürtige Äthiopierin am Samstagmorgen in Sapporo in 2:29:16 Stunden Sechste und erreichte damit die beste Platzierung einer deutschen Läuferin seit dem vierten Rang von Katrin Dörre-Heinig 1996 in Atlanta.
Weltärztebund-Chef fordert Corona-Testpflicht für alle Auslandsrückkehrer
Weltärztebund-Präsident Frank Ulrich Montgomery fordert eine Corona-Testpflicht für sämtliche aus dem Ausland kommende Reise-Rückkehrer, also auch für vollständig Geimpfte und von Covid-19 Genesene. Eine solche Maßnahme sei zumutbar, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Wer sich eine Auslandsreise leisten kann, kann sich auch einen Schnelltest leisten", betonte er.
USA fordern Libanon zur Unterbindung von Hisbollah-Angriffen gegen Israel auf
Die USA haben an den Libanon appelliert, von seinem Staatsgebiet aus geführte Angriffe der Hisbollah-Miliz gegen Israel zu unterbinden. "Wir rufen die libanesische Regierung dringlich auf, solche Angriffe zu verhindern", erklärte am Freitag der Sprecher des Außenministeriums in Washington, Ned Price. Die libanesische Regierung müsse das Gebiet, von dem aus die Raketen in Richtung Israel abgeschossen wurden, "unter ihre Kontrolle" bringen.
US-Ermittler: Plan für Attentat auf Myanmars UN-Botschafter aufgedeckt
Die US-Staatsanwaltschaft beschuldigt zwei Bürger aus Myanmar, ein Attentat auf den Botschafter ihres Landes bei der UNO geplant zu haben. Wie leitende Ermittler am Freitag mitteilten, wollten die beiden Männer den pro-demokratischen Diplomaten Kyaw Moe Tun zum Rücktritt zwingen - und ihn ermorden, falls er sich weigerte. Die beiden Verdächtigen im Alter von 28 und 20 Jahren wurden festgenommen.