Deutsche Tageszeitung - Nigerias Ex-Präsident Buhari gestorben

Nigerias Ex-Präsident Buhari gestorben


Nigerias Ex-Präsident Buhari gestorben
Nigerias Ex-Präsident Buhari gestorben / Foto: © AFP/Archiv

Der frühere Präsident von Nigeria, Muhammadu Buhari, ist tot. Buhari sei am Sonntag im Alter von 82 Jahren in London gestorben, teilte sein langjähriger Vertrauter Garba Shehu in Onlinemedien mit. Buhari hatte das westafrikanische Land am Golf von Guinea zunächst als Militärherrscher und dann als gewählter Präsident geführt.

Textgröße ändern:

"Die Familie des früheren Präsidenten hat mitgeteilt, dass der frühere Präsident Muhammadu Buhari diesen Nachmittag in einer Klinik in London gestorben ist", schrieb sein ehemaliger Sprecher Shehu in Onlinemedien. Der derzeitige Präsident des Landes, Bola Tinubu, sprach mit der Witwe von Buhari und gab einer Erklärung zufolge die Anweisung, dass Vize-Präsident Kashim Shettima den Leichnam von England zurück nach Nigeria begleiten solle.

Der Ex-Putschist Buhari war im Alter von 80 Jahren im Jahr 2023 nach zwei Amtszeiten als Präsident abgetreten. Zuvor hatte er in den 1980er Jahren das Land kurzzeitig als Militärherrscher mit harter Hand regiert.

Seine Wahl 2015 zum Präsidenten gegen Amtsinhaber Goodluck Jonathan gilt als erster demokratischer Machtwechsel in Nigeria. Er versprach, die Dschihadisten-Miliz Boko Haram im Nordosten des Landes zu bekämpfen und gegen Korruption vorzugehen. Das ölreiche Nigeria sieht sich aber bis heute mit enormen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen konfrontiert.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

US-Vizepräsident Vance bezeichnet Demokraten als "Partei des Hasses"

Zwei Monate vor den wichtigen Kongress-Zwischenwahlen in den USA hat Vizepräsident JD Vance die oppositionellen Demokraten scharf attackiert. "Die Demokraten sind die Partei des Hasses", sagte der Stellvertreter von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag beim Parteitag seiner Republikaner im texanischen Dallas. "Sie sind die Partei, die Amerika und die Menschen, die es aufgebaut haben, verachtet."

Präsident der Emirate setzt Deutschland-Besuch in München fort

Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, setzt am Freitag seinen Deutschland-Besuch in München fort. Am Vormittag wird al-Nahjan in der bayerischen Hauptstadt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) empfangen, wie die Staatskanzlei mitteilte. Gegen Mittag nimmt er dann auf Einladung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an einem Wirtschaftsforum teil.

Bundestag: Haushaltswoche endet mit Debatten über Etats für Arbeit und Forschung

Zum Abschluss der Haushaltswoche im Bundestag debattieren die Abgeordneten am Freitag über die Etats von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD, 09.00 Uhr) und Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU, 10.45 Uhr). Den Abschluss der Beratungen über den Haushaltsentwurf der Bundesregierung bildet die sogenannte Schlussrunde zum Haushaltsgesetz 2027. Nach der 90-minütigen Aussprache werden sämtliche Einzelpläne zur weiteren Beratung an den Haushaltsausschuss überwiesen.

Putin vor Gipfeltreffen der Brics-Staaten in Indien eingetroffen

Der russische Präsident Wladimir Putin ist vor dem Gipfeltreffen des Schwellenländer-Bündnisses Brics in Indien eingetroffen. Putin kam am Freitag auf einem Luftwaffenstützpunkt in der indischen Hauptstadt Neu Delhi an, wie Bilder der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti zeigten. Er wurde dort vom indischen Außenstaatssekretär Kirti Vardhan Singh empfangen.

Textgröße ändern: